Menschen von natureOffice und lokalen Partnern im Agroforst von PROJECT TOGO.

PROJECT TOGO PLUS · AGROFORST UND WALDSCHUTZ

Waldschutz beginnt nicht mit dem ersten Baum.

Waldschutz beginnt nicht mit dem ersten Baum.

Waldschutz beginnt nicht mit dem ersten Baum.

Agroforst verbindet langfristigen Waldschutz mit Ernährungssicherung und lokalen Einkommensperspektiven – dort, wo Menschen die Flächen pflegen und schützen.

Unternehmen können diese Entwicklung zweckgebunden unterstützen: für Pflege, Ausbildung und lokale Wertschöpfung vor Ort.

Unser Warum

Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele Bäume gepflanzt werden.

Sondern, ob daraus ein Wald wird.

Zwei Projektpartner betrachten den Wald im PROJECT TOGO.

Eine Pflanzung dauert wenige Tage. Ein Wald braucht Jahrzehnte.

Setzlinge müssen angezogen, Flächen vorbereitet und junge Bäume gepflegt werden. Feuer, Trockenperioden und Nutzungskonflikte müssen bewältigt werden. Vor allem aber braucht es Menschen, die Verantwortung für die Flächen übernehmen und den Wald langfristig schützen.

Deshalb versteht natureOffice PROJECT TOGO nicht als Pflanzaktion. Es ist eine langfristige Aufgabe, die Waldentwicklung, lokale Strukturen und gesellschaftliche Entwicklung miteinander verbindet.

Wer langfristig Wald will, muss auch die Bedingungen stärken, unter denen Menschen ihn schützen können.

WAS BEREITS AUFGEBAUT WURDE

Rund acht Fischbecken. Sechs Arbeitsplätze. Ein Betrieb im Aufbau.

Auf einem Teil einer Brandschneise wurden derzeit rund acht Fischbecken unterschiedlicher Größe errichtet. Die Anlage liegt nahe der bestehenden Projektinfrastruktur.

Die fachliche Leitung übernimmt ein Mitarbeiter, der zuvor eine sechsmonatige praktische Ausbildung auf einer größeren Fischzuchtfarm in Benin absolviert hat. Fünf weitere Mitarbeitende aus den umliegenden Dörfern unterstützen ihn beim Aufbau und im laufenden Betrieb.

Damit bestehen bereits sechs Arbeitsplätze. Erfahrungen aus dem Betrieb sollen nicht an einem Ort bleiben, sondern in die umliegenden Dörfer zurückfließen.

8 Fischbecken

unterschiedlicher Größe

02

02

6 Mitarbeitende

aus den umliegenden Dörfern

Ausbildung in Benin

sechs Monate praktische Fachausbildung

04

erste Fische wurden bereits verkauft

Mindestens 30 Jahre

vertraglich vereinbarter Schutz

Wasserinfrastruktur und Transportfahrzeuge im PROJECT TOGO.

Ein zusammenhängendes System

Waldschutz beginnt nicht am Waldrand.

Wo sauberes Wasser fehlt, Schulwege kaum zu bewältigen sind oder verlässliche Einkommensmöglichkeiten fehlen, konkurriert langfristiger Waldschutz mit den unmittelbaren Anforderungen des Alltags.

01

Naturwald

Artenreiche Waldentwicklung statt kurzfristiger Pflanzaktion.

02

Wasser

Versorgung, Hygiene und verlässliche lokale Strukturen.

03

Bildung

Schulen, Mobilität, Wissen und berufliche Qualifizierung.

04

Wertschöpfung

Arbeit, Kooperativen und lokale Verarbeitung.

PROJECT TOGO ist kein Waldprojekt mit sozialen Ergänzungen. Es ist ein System, in dem Natur und Menschen gemeinsam Zukunft gewinnen.

Was in PROJECT TOGO mitwächst

Ein Wald bleibt nur, wenn auch die Menschen in seiner Nähe eine Zukunft sehen.

Die sozialen Maßnahmen sind kein Begleitprogramm. Sie sind Teil der Projektlogik.

Frauen und Kinder holen Wasser in der Projektregion von PROJECT TOGO.

01

Wasser und Gesundheit

Wasser, das Zeit zurückgibt.

Brunnen, Wasseraufbereitung, Speicher und Hygieneschulungen verbessern die Versorgung. Kürzere Wege schaffen mehr Verlässlichkeit für Trinken, Kochen, Hygiene, Gärten und gemeinschaftliche Aufgaben.

Ein lächelndes Kind und Begleitpersonen auf einem Weg durch die Projektregion.

02

Bildung, die erreichbar wird.

Schulen, Schulmöbel, Fahrräder, Alphabetisierung und berufliche Schulungen verbessern den Zugang zu Wissen.

Frauen arbeiten gemeinsam an der Verarbeitung eines lokalen Produkts.

03

Wissen, das Einkommen ermöglicht.

Kooperativen, Maschinen und Schulungen unterstützen die lokale Verarbeitung und eine eigenständigere Organisation.

Frisch verarbeitetes Palmöl wird in ein Gefäß gegossen.

04

Wert, der vor Ort entsteht.

Palmöl, Seife, Gari und weitere Produkte verbinden lokale Rohstoffe mit Wissen, Verarbeitung und eigenen Absatzmöglichkeiten.

Zwei Projektbeteiligte arbeiten gemeinsam am Boden einer Pflanzfläche.

05

Arbeit, die den Wald schützt.

Baumschulen, Pflege, Waldinventuren und Brandschutz machen Waldschutz zu einer dauerhaften Aufgabe vor Ort.

Die sozialen Projektbereiche kennenlernen

Menschen von natureOffice und lokalen Partnern auf einem Waldweg im PROJECT TOGO.

Beispiele der Unterstützung

Was aus einem Unternehmensbeitrag werden kann.

Wir zeigen diese Beispiele nicht als Auszeichnung. Sie machen sichtbar, wofür ein freiwilliger Beitrag eingesetzt werden kann.

Palmöl wird in der Frauenkooperative verarbeitet.

ebalta · Frauenkooperative

Eine Palmölmühle für Kotokopé

Die Mühle erleichtert die Verarbeitung vor Ort und verbessert die Voraussetzungen für die selbstständige Organisation der Kooperative.

Menschen nutzen eine Handpumpe zur Wasserversorgung in der Projektregion.

dieUmweltdruckerei · Wasser

Wasseraufbereitung in Aboudjokopé

Die Anlage unterstützt die Versorgung mit sauberem Wasser – eine Grundlage für Gesundheit, Hygiene und den Alltag der Dorfgemeinschaft.

Ein orangefarbenes Lasten-Dreirad steht im Projektgebiet von PROJECT TOGO.

Gebrüder Weiss · Mobilität

Lasten-Dreiräder und Fahrräder

Sie erleichtern Wege und helfen dabei, Menschen, Werkzeuge und Materialien innerhalb des Projektgebiets zu transportieren.

Die Beispiele dokumentieren konkrete Unterstützung. Sie sind kein Gütesiegel und verleihen den beteiligten Unternehmen keinen Klimastatus.

Weitere gute Beispiele

Team von natureOffice und lokalen Partnern bespricht die Waldentwicklung im PROJECT TOGO.

Langfristige Waldentwicklung

Pflanzen ist der Anfang. Bleiben ist die Aufgabe.

Flächenpflege, Brandschutz, Baumschulen, Waldinventuren und die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort hängen nicht davon ab, ob ein Standard bestehen bleibt.

Prüfweg und eigener Weg

Verantwortung endet nicht mit einem Standard.

2012

Projektstart

Die Arbeiten in Fokpo beginnen. PROJECT TOGO wird als Aufforstungsprojekt unter CarbonFix aufgebaut.

Danach

Übergang zum Gold Standard

Nach der Übernahme von CarbonFix wird das Projekt in den Gold-Standard-Pfad überführt.

Seit 2018

Fortführung in eigener Verantwortung

Nach einer Änderung des Anrechnungsmodells wird der formale Zertifizierungspfad nicht weitergeführt. Projektarbeit und Dokumentation gehen weiter.

Heute

Monitoring und Forschung

Waldinventuren, Artenaufnahmen, Satellitendaten, Projektberichte und wissenschaftliche Arbeiten dokumentieren die Entwicklung.

Nicht, weil Standards unwichtig sind. Sondern weil Verantwortung für einen Wald nicht mit einem Standard endet.

Freiwillig unterstützen

Ein Beitrag macht die eigene Bilanz nicht kleiner.

Er macht sichtbar, wofür ein Unternehmen zusätzlich Verantwortung übernimmt.

01

Im Unternehmen reduzieren

CCF und PCF zeigen, wo Emissionen innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette entstehen und reduziert werden sollten.

02

Darüber hinaus unterstützen

Ein freiwilliger Beitrag ermöglicht zusätzliche Projektarbeit außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette. Beides bleibt klar voneinander getrennt.

Was Ihr Beitrag ermöglicht

Kein Versprechen. Konkrete Arbeit.

Ein Beitrag kann in die langfristige Projektarbeit fließen oder nach gemeinsamer Abstimmung einen bestimmten Projektbaustein unterstützen.

01

Anzucht, Pflanzung und Pflege junger Bäume

02

Brandschutz und Schutz der Projektflächen

03

Brunnen, Wasseraufbereitung und Infrastruktur

04

Schulen, Fahrräder und Bildungsangebote

05

Kooperativen, Agroforst und lokale Verarbeitung

06

Monitoring, Waldinventuren und Dokumentation

Was Ihr Unternehmen erhält

Nicht nur eine Bestätigung. Eine nachvollziehbare Verbindung zum Projekt.

01

Klare Beschreibung

Projekt, Region, Zeitraum, Verwendungszweck und Art des Beitrags.

02

Corporate Engagement Record

Eine sachliche Dokumentation des vereinbarten Engagements.

03

Digitale Informationsseite

Informationen zur Unterstützung und zu den verfügbaren Unterlagen.

04

Projektmaterial

Abgestimmte Texte, ausgewählte Bilder und aktuelle Projektinformationen.

05

Berichte und Einblicke

Jahresrückblicke, Projektdokumente und persönliche Erläuterungen.

06

Persönlicher Austausch

Auf Wunsch Projektgespräch, Präsentation oder vereinbarte Projektreise.

Klare Grenze

Ein Beitrag bleibt ein Beitrag.

Bei einer direkten Unterstützung von PROJECT TOGO wird keine CO₂e-Menge zugeordnet.

Die Dokumentation zeigt

Sie bedeutet nicht

welches Projekt unterstützt wurde

dass Emissionen ausgeglichen wurden

Region, Zeitraum und Zweck

dass der CCF oder PCF kleiner wird

welche Nachweise vorliegen

dass ein Produkt klimafreundlich ist

wofür ein Unternehmen beiträgt

dass ein Klimastatus oder Siegel besteht

Die Unterstützung erfolgt außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette. Sie ersetzt keine Reduktionsmaßnahmen und wird nicht mit dem CCF oder PCF verrechnet.

Dokumente und Nachweise

Was wir zeigen, soll sich nachvollziehen lassen.

Mehr als ein Jahrzehnt Projektarbeit hat eine umfangreiche Dokumentation hervorgebracht: Projektinformationen, frühere Prüfberichte, Waldinventuren, Artenaufnahmen, Flächenkarten, Satellitenanalysen, wissenschaftliche Arbeiten und Berichte aus der Arbeit vor Ort.

Zu den Dokumenten und Nachweisen

Grafische Zusammenstellung von PROJECT-TOGO-Dokumenten und Berichten.
Grafische Zusammenstellung von PROJECT-TOGO-Dokumenten und Berichten.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Ist PROJECT TOGO noch zertifiziert?

PROJECT TOGO wurde zunächst unter CarbonFix und später unter dem Gold Standard geführt. Den formalen Zertifizierungspfad hat natureOffice nach einer Änderung des Anrechnungsmodells nicht fortgeführt. Projektarbeit, Monitoring und Dokumentation wurden unabhängig davon fortgesetzt.

Gleicht ein Beitrag unsere Emissionen aus?

Nein. Eine direkte Unterstützung wird nicht mit Ihrem CCF oder PCF verrechnet und verändert Ihre bilanzierten Emissionen nicht.

Wird unserem Beitrag eine CO₂e-Menge zugeordnet?

Bei einer direkten Projektunterstützung nicht. Dokumentiert werden der Beitrag beziehungsweise die unterstützte Maßnahme, Region, Zeitraum und verfügbare Nachweise.

Können wir einen Projektbereich auswählen?

Das ist möglich, wenn ein passender aktueller Bedarf besteht. Alternativ kann der Beitrag frei für die laufende Projektarbeit eingesetzt werden.

Dürfen wir über die Unterstützung kommunizieren?

Ja. Wir unterstützen Sie mit sachlichen Informationen und passenden Formulierungen. Die Unterstützung sollte als freiwilliger Beitrag dargestellt werden, nicht als Ausgleich, Neutralitätsnachweis oder Produkteigenschaft.

Gemeinschaftliche Veranstaltung mit Projektpartnern im PROJECT TOGO.

Mitwirken

Verantwortung braucht kein großes Versprechen.

Sondern Menschen, die bereit sind, etwas langfristig mitzutragen.

Wir zeigen Ihnen, welche Projektbereiche aktuell Unterstützung benötigen, welche Form des Beitrags zu Ihrem Unternehmen passt und wie das Engagement transparent dokumentiert werden kann.