Frisches Blattwerk auf der Agroforstfläche in Kotokopé.

PROJECT TOGO · SYNTROPISCHER AGROFORST

Landwirtschaft, die den Boden
aufbaut.

Landwirtschaft, die den Boden
aufbaut.

In Kotokopé erprobt PROJECT TOGO einen Anbauansatz, der Boden, vielfältige Kulturen und praktisches Wissen miteinander verbindet.

WARUM WIR DAS TUN

Eine Ernte ist wichtig.
Aber sie kann nicht der
einzige Maßstab sein.

Eine Ernte ist wichtig.
Aber sie kann nicht der
einzige Maßstab sein.

Landwirtschaft steht vielerorts unter Druck. Unregelmäßiger Regen, längere Trockenphasen und Starkregen können offene Böden und wenige Kulturen innerhalb einer Saison besonders verletzlich machen.

Syntropischer Agroforst verspricht keine schnelle Lösung. Er setzt bei dem an, was langfristig trägt: bei Boden, der Wasser halten kann, bei vielfältigen Pflanzen und bei Wissen, das vor Ort praktisch genutzt wird.

Der Agroforst ersetzt keinen Naturwald.

Er ist eine zusätzliche Anbau- und Lernfläche neben ihm – und Teil derselben Überzeugung: Natur und Lebensgrundlagen der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

AUS DER AGROFORSTFLÄCHE

Gespräche dort, wo es praktisch wird.

Gespräche dort, wo es praktisch wird.

Die Fläche ist nicht nur ein Ort für Pflanzen. Hier wird beobachtet, gefragt und gemeinsam über die nächsten Schritte gesprochen.

WIE DER ANSATZ FUNKTIONIERT

Landwirtschaft, die wie ein Wald denkt.

Landwirtschaft, die wie ein Wald denkt.

Im syntropischen Agroforst wachsen Nutzpflanzen, Sträucher und Bäume nicht zufällig nebeneinander. Unterschiedliche Ebenen werden zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt.

01

Vielfalt wird geplant.

Bananen, Mais, Maniok und weitere Kulturen brauchen nicht alle gleich viel Licht, Wasser oder Platz. Das verteilt das Risiko auf der Fläche.

02

Biomasse bleibt.

Zurückgeschnittene Äste und Blätter bleiben als Mulch auf dem Boden. Sie schützen ihn vor direkter Sonne und Starkregen.

03

Erfahrung zählt.

Welche Pflanzen zusammenpassen und was unter den Bedingungen vor Ort funktioniert, wird beobachtet, ausprobiert und angepasst.

Projektteam untersucht Pflanzen und Boden auf der Agroforstfläche.

BODEN SCHÜTZEN

Der Boden ist nicht nur Untergrund.

Der Boden ist nicht nur Untergrund.

Der Boden ist nicht nur Untergrund.

Die Biomasse wird zu einer schützenden Schicht auf der Fläche. Sie kann Feuchtigkeit länger im Boden halten, Erosion mindern und den Humusaufbau fördern.

Was wie ein kleines Detail wirkt, ist bei Hitze, Trockenphasen und Starkregen ein wichtiger Teil der täglichen Arbeit.

WAS KONKRET ENTSTEHT

Eine Fläche zum Anbauen, Lernen und Weitergeben.

Eine Fläche zum Anbauen, Lernen und Weitergeben.

Eine Fläche zum Anbauen, Lernen und Weitergeben.

Die Agroforstfläche in Kotokopé ist zugleich Anbaufläche und Lernort. Mitarbeitende, Landwirte, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten schauen gemeinsam darauf, was funktioniert und was verändert werden muss.

Es geht nicht darum, eine Methode von außen vorzugeben. Entscheidend ist, ob sie zum Boden, zum Klima, zu den verfügbaren Mitteln und zum Alltag der Menschen passt.

„Agroforst ist kein starres Rezept. Er wächst mit Erfahrung, Beobachtung und jeder neuen Saison.“

PROJECT TOGO

Projektmitarbeiter begutachtet einen Ast auf der Agroforstfläche in Kotokopé.

DREI KURZE EINBLICKE

Vielfalt wird sichtbar, wenn man hindurchgeht.

Vielfalt wird sichtbar, wenn man hindurchgeht.

Vielfalt wird sichtbar, wenn man hindurchgeht.

VIDEO 02

Viele Pflanzen. Mehrere Ebenen.

Auf der Fläche wird sichtbar, wie Bananen, Gehölze und weitere Kulturen nebeneinander wachsen.

VIDEO 03

Lernen auf der Fläche.

Beobachten, fragen, ausprobieren: Der Agroforst wird gemeinsam weiterentwickelt.

PROJECT TOGO ALS ZUSAMMENHANG

Was hier wächst, kann mehr sein als eine Ernte.

Was hier wächst, kann mehr sein als eine Ernte.

Was hier wächst, kann mehr sein als eine Ernte.

Eine widerstandsfähigere Anbaufläche kann Nahrung liefern, die Abhängigkeit von einzelnen Kulturen verringern und Wissen schaffen, das Menschen für ihre eigenen Flächen nutzen können.

Nicht jede Maßnahme schützt unmittelbar einen Baum. Doch praktische Fähigkeiten und zusätzliche Möglichkeiten für Einkommen schaffen Voraussetzungen dafür, dass Natur und Alltag in der Region gemeinsam Zukunft haben.

Gespräch auf der Agroforstfläche in Kotokopé.

DIREKTE PROJEKTUNTERSTÜTZUNG

Die nächste Saison
mitermöglichen.

Die nächste Saison
mitermöglichen.

Der syntropische Agroforst braucht Zeit, Pflege und Menschen, die ihn weiterentwickeln. Unternehmen können diese Arbeit im Rahmen von PROJECT TOGO freiwillig unterstützen.

Die Unterstützung erfolgt zusätzlich zu eigenen Klimaschutzmaßnahmen und außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette. Sie wird nicht mit Emissionen verrechnet, verändert keine CO₂-Bilanz und begründet kein Neutralitätsversprechen.

Unternehmen können die nächste Saison direkt mittragen.

MEHR AUS PROJECT TOGO

Weitere Wege, die vor Ort weiterwirken.

Weitere Wege, die vor Ort weiterwirken.

Weitere Wege, die vor Ort weiterwirken.