PROJECT TOGO PLUS · FÖRDERUNG DER LOKALEN IMKEREI

Honig kann einen Wald nicht schützen. Aber er kann einen zusätzlichen Grund schaffen, ihn zu erhalten.

Honig kann einen Wald nicht schützen. Aber er kann einen zusätzlichen Grund schaffen, ihn zu erhalten.

Honig kann einen Wald nicht schützen. Aber er kann einen zusätzlichen Grund schaffen, ihn zu erhalten.

Die Imkerei von PROJECT TOGO verbindet Ausbildung, regionale Handwerksarbeit und die Pflege von Lebensräumen für Bienen.

Die Imkerei von PROJECT TOGO verbindet Ausbildung, regionale Handwerksarbeit und die Pflege von Lebensräumen für Bienen.

Zwei Personen in Schutzkleidung arbeiten an einer Bienenbeute im PROJECT TOGO.

IMKEREI · PROJECT TOGO, TOGO

01 · WORUM ES GEHT

Imkerei beginnt nicht mit einer Beute.

Imkerei beginnt nicht mit einer Beute.

Imkerei beginnt nicht mit einer Beute.

Honig wird in Togo viel verwendet. PROJECT TOGO hat deshalb untersucht, wie Imkerei unter den örtlichen Bedingungen funktioniert und wie daraus eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit für die Dörfer entstehen könnte.

Ein Schreiner aus der Region fertigte die ersten Bienenbeuten. Mit ungefähr 50 Bienenstöcken begann das Projekt im Naturwald. Die ersten Erfahrungen waren ermutigend, sodass die Imkerei schrittweise erweitert werden konnte.

Im Mittelpunkt steht nicht allein die Zahl der Beuten. Es geht um ein Handwerk, das vor Ort verstanden, eigenständig ausgeübt und wirtschaftlich weiterentwickelt werden kann.

rund 50

BIENENSTÖCKE ZUM START

regional

BEUTEN AUS HANDWERKSARBEIT

schrittweise

IMKEREI ERWEITERT

vor Ort

LERNEN, ARBEITEN, WEITERENTWICKELN

* nach bisherigen Projektangaben

02 · AUSBILDUNG VOR EXPANSION

Wissen weitergeben

Wissen muss vor Ort bleiben.

Wissen muss vor Ort bleiben.

Wissen muss vor Ort bleiben.

Für die Ausbildung gewann PROJECT TOGO einen erfahrenen Imker als Lehrer. Interessierte Menschen aus den Dörfern durchliefen ein umfangreiches Programm, das ungefähr ein Jahr dauerte. Es verband theoretischen Unterricht mit praktischer Arbeit an den Bienenvölkern und endete mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung.

Nach erfolgreichem Abschluss erhielten die neuen Imker eine Grundausstattung, damit sie mit eigenen Bienenstöcken beginnen konnten.

Die Idee dahinter ist ein wachsendes, selbsttragendes System: Aus den ersten Honigerlösen können die Imker zusätzliche Beuten, Material und Schutzkleidung finanzieren und ihre Tätigkeit aus eigener Kraft weiterentwickeln.

Fachleute begutachten eine lokal gefertigte Bienenbeute im PROJECT TOGO.

LOKALE BEUTENANFERTIGUNG

03 · BIENEN UND WALD

Bienen brauchen Nahrung. Und einen intakten Lebensraum.

Bienen brauchen Nahrung. Und einen intakten Lebensraum.

Bienen brauchen Nahrung. Und einen intakten Lebensraum.

Die Bienenstöcke wurden an geeigneten Stellen im Naturwald und auf Flächen rund um die Dörfer verteilt. Zusätzlich achtet PROJECT TOGO darauf, in ihrer Umgebung Pflanzen zu erhalten oder neu einzubringen, die den Bienen über möglichst lange Zeit Nahrung bieten.

Die Imkerei verbindet damit wirtschaftliche Nutzung und einen konkreten Anreiz, blühende Pflanzen und den umgebenden Wald zu schützen.

Afrikanische Wildbienen können ihre Völker sehr entschieden verteidigen. Ihre Anwesenheit erschwert deshalb auch den unbefugten Zugang zu einzelnen Waldbereichen. Dieser Nebeneffekt unterstützt den Waldschutz, ersetzt jedoch weder Brandwachen noch die vereinbarten Schutz- und Kontrollstrukturen.

Praktische Arbeit an einer Bienenbeute im PROJECT TOGO.

04 · GEMEINSAME TECHNIK. EIGENSTÄNDIGE ARBEIT.

Teure Ausstattung muss nicht jeder allein besitzen.

Teure Ausstattung muss nicht jeder allein besitzen.

Teure Ausstattung muss nicht jeder allein besitzen.

Für die Verarbeitung wurden Honigschleudern in Togo gekauft beziehungsweise vor Ort angefertigt. Die gemeinsame Ausstattung steht den ausgebildeten Imkern zur Verfügung, sodass nicht jeder Einzelne teure Verarbeitungstechnik anschaffen muss.

Für die Verarbeitung wurden Honigschleudern in Togo gekauft beziehungsweise vor Ort angefertigt. Die gemeinsame Ausstattung steht den ausgebildeten Imkern zur Verfügung, sodass nicht jeder Einzelne teure Verarbeitungstechnik anschaffen muss.

Die selbstständig arbeitenden Imker betreuen ihre eigenen Bienenstöcke, ernten und schleudern den Honig und verkaufen ihn auf den von ihnen bevorzugten Märkten. Einnahmen und Mengen werden registriert. 80 Prozent der Erlöse verbleiben beim jeweiligen Imker. 20 Prozent fließen in die Dorfkasse, weil die Bienenstöcke in den Wäldern und auf den Flächen rund um das Dorf stehen. Auf diese Weise profitiert neben dem Imker auch die Dorfgemeinschaft.

Die selbstständig arbeitenden Imker betreuen ihre eigenen Bienenstöcke, ernten und schleudern den Honig und verkaufen ihn auf den von ihnen bevorzugten Märkten. Einnahmen und Mengen werden registriert. 80 Prozent der Erlöse verbleiben beim jeweiligen Imker. 20 Prozent fließen in die Dorfkasse, weil die Bienenstöcke in den Wäldern und auf den Flächen rund um das Dorf stehen. Auf diese Weise profitiert neben dem Imker auch die Dorfgemeinschaft.

05 · AUCH DIE ONG ecoCent TOGO IMKERT

Lehren, zeigen, weiterarbeiten.

Lehren, zeigen, weiterarbeiten.

Lehren, zeigen, weiterarbeiten.

Die ONG ecoCent Togo besitzt darüber hinaus eigene Bienenstöcke. Ein Teil dient der Ausbildung und Demonstration, ein anderer Teil erwirtschaftet Einnahmen für den Verein.

Diese Mittel können zur Stabilisierung und Erweiterung der Imkerei oder für weitere Aufgaben innerhalb von PROJECT TOGO eingesetzt werden.

Die Imker vermarkten ihren Honig selbstständig. Die ONG ecoCent Togo verkauft ihre Mengen je nach Möglichkeit auf regionalen Märkten sowie an Großhändler, Restaurants und Hotels. Derzeit wird genauer untersucht, welche Absatzwege sich für größere und regelmäßig verfügbare Mengen eignen.

Bienenbeuten der ONG ecoCent Togo.

IMKEREI · PROJECT TOGO

06 · NÄCHSTE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

Mit neuen Beuten allein wächst keine Imkerei.

Mit neuen Beuten allein wächst keine Imkerei.

Mit dem Wachstum des Projekts gewinnen Verarbeitung, Lagerung, gleichbleibende Qualität, saubere Abfüllung, Verpackung und Transport an Bedeutung. Deshalb sollte die Imkerei nicht nur über die Zahl neuer Bienenstöcke erweitert werden. Ebenso wichtig sind die Qualifizierung weiterer Imker, die Pflege der vorhandenen Völker und der Aufbau verlässlicher Verkaufsstrukturen.

Mit dem Wachstum des Projekts gewinnen Verarbeitung, Lagerung, gleichbleibende Qualität, saubere Abfüllung, Verpackung und Transport an Bedeutung. Deshalb sollte die Imkerei nicht nur über die Zahl neuer Bienenstöcke erweitert werden. Ebenso wichtig sind die Qualifizierung weiterer Imker, die Pflege der vorhandenen Völker und der Aufbau verlässlicher Verkaufsstrukturen.

07 · MÖGLICHE UNTERSTÜTZUNG

Was ein Kundenengagement ermöglichen kann

Was ein Kundenengagement ermöglichen kann

Der konkrete Bedarf wird gemeinsam mit der ONG ecoCent Togo und den beteiligten Dorfgemeinschaften abgestimmt.

Der konkrete Bedarf wird gemeinsam mit der ONG ecoCent Togo und den beteiligten Dorfgemeinschaften abgestimmt.

01

Herstellung neuer Bienenbeuten durch regionale Handwerker

Herstellung neuer Bienenbeuten durch regionale Handwerker

02

Ausbildung weiterer Imkerinnen und Imker in Theorie und Praxis

Ausbildung weiterer Imkerinnen und Imker in Theorie und Praxis

03

Starterausstattung, Schutzkleidung und Werkzeuge für erfolgreiche Absolventen

Starterausstattung, Schutzkleidung und Werkzeuge für erfolgreiche Absolventen

04

Honigschleudern sowie Ausstattung für Verarbeitung, Lagerung und Abfüllung

Honigschleudern sowie Ausstattung für Verarbeitung, Lagerung und Abfüllung

05

Erhalt und Ergänzung geeigneter Blühpflanzen rund um die Standorte sowie Produktqualität, Verpackung, Kennzeichnung, Transport und Marktanalyse

Erhalt und Ergänzung geeigneter Blühpflanzen rund um die Standorte sowie Produktqualität, Verpackung, Kennzeichnung, Transport und Marktanalyse

06

Aufbau neuer Imkergruppen in weiteren Dörfern sowie Wartung, Ersatzmaterial und Weiterentwicklung der vereinseigenen Lehrvölker

Aufbau neuer Imkergruppen in weiteren Dörfern sowie Wartung, Ersatzmaterial und Weiterentwicklung der vereinseigenen Lehrvölker

Ein Kundenengagement kann eine vollständige Ausbildungsgruppe, eine festgelegte Zahl neuer Bienenstöcke oder den Ausbau von Verarbeitung und Vermarktung finanzieren. Besonders wirksam ist eine mehrjährige Begleitung, weil sich Bienenvölker, Erfahrung und Absatzwege nicht innerhalb einer einzigen Honigsaison stabil entwickeln.

Ein Kundenengagement kann eine vollständige Ausbildungsgruppe, eine festgelegte Zahl neuer Bienenstöcke oder den Ausbau von Verarbeitung und Vermarktung finanzieren. Besonders wirksam ist eine mehrjährige Begleitung, weil sich Bienenvölker, Erfahrung und Absatzwege nicht innerhalb einer einzigen Honigsaison stabil entwickeln.

08 · BERICHTERSTATTUNG

Worüber wir berichten

Worüber wir berichten

Worüber wir berichten

Die Berichterstattung richtet sich nach dem jeweiligen Entwicklungsstand. Sie unterscheidet klar zwischen dem, was umgesetzt wurde, den laufenden Erkenntnissen und den nächsten geplanten Schritten.

Aktive Bienenvölker und neu gebaute Beuten

Aktive Bienenvölker und neu gebaute Beuten

Ausgebildete Imkerinnen und Imker

Ausgebildete Imkerinnen und Imker

Erntemengen, Verarbeitung und Verkaufserlöse

Erntemengen, Verarbeitung und Verkaufserlöse

Verteilung an Imker und Dorfkassen

Verteilung an Imker und Dorfkassen

Einnahmen der ONG ecoCent Togo

Einnahmen der ONG ecoCent Togo

Verluste, Ersatz und neu erschlossene Absatzwege

Verluste, Ersatz und neu erschlossene Absatzwege

Bienenbeuten werden gemeinsam für den Transport verladen.

09 · KLAR EINGEORDNET

Unterstützung, die klar zugeordnet bleibt.

Unterstützung, die klar zugeordnet bleibt.

Unterstützung, die klar zugeordnet bleibt.

Ein Engagement für die lokale Imkerei ist freiwillig und zweckgebunden. Es unterstützt einen konkreten Projektbereich von PROJECT TOGO in Togo.

Es findet außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette statt und wird getrennt von CO₂e-Bilanzen dokumentiert. Der Beitrag wird nicht mit einem Product oder Corporate Carbon Footprint verrechnet und verändert keine berechneten Emissionen.

Unternehmen unterstützen den Aufbau und die Weiterentwicklung lokaler Imkerei. Was umgesetzt wurde und wie sich Ausbildung, Bienenvölker und Vermarktung entwickeln, wird nachvollziehbar dokumentiert.

Unternehmen unterstützen den Aufbau und die Weiterentwicklung lokaler Imkerei. Was umgesetzt wurde und wie sich Ausbildung, Bienenvölker und Vermarktung entwickeln, wird nachvollziehbar dokumentiert.

PROJECT TOGO PLUS · IMKEREI

Interesse an der Imkerei?

Interesse an der Imkerei?

Interesse an der Imkerei?

Wir erläutern, welcher Entwicklungsschritt aktuell vorbereitet wird, wie eine Unterstützung eingesetzt werden kann und worüber anschließend berichtet wird.

Wir erläutern, welcher Entwicklungsschritt aktuell vorbereitet wird, wie eine Unterstützung eingesetzt werden kann und worüber anschließend berichtet wird.