PROJECT TOGO PLUS · WALDSCHUTZ & BIODIVERSITÄT

NATURWALD · PROJECT TOGO, TOGO
01 · WORUM ES GEHT
Zu Beginn war die Fläche überwiegend Brachland mit niedrigen Gräsern und Sträuchern. Seit 2012 wurden nach bisherigen Projektangaben rund drei Millionen Bäume gepflanzt.
Die eigenen Baumschulen ziehen jährlich etwa 100.000 bis 150.000 Setzlinge heran. Aktiv arbeitet PROJECT TOGO mit 25 heimischen Baumarten.
Doch der Wert des Waldes liegt nicht allein in der Zahl gepflanzter Bäume. Entscheidend ist, ob sich aus ihnen über lange Zeit ein vielfältiger, geschützter Lebensraum entwickeln kann.
rund 1.000
HEKTAR NATURWALD
seit 2012
KONTINUIERLICHE ENTWICKLUNG
rund 3 Mio.
GEPFLANZTE BÄUME
25
HEIMISCHE BAUMARTEN
* nach bisherigen Projektangaben
02 · WAS SICH ENTWICKELT HAT
Beobachten statt vermuten
Samen gelangen durch Tiere und natürliche Ausbreitung auf die Fläche. Die Untersuchung der Universität Lomé stellte 2018 insgesamt 218 Baumarten im Naturwald fest. Damit wurde sichtbar, dass sich neben den gezielt gepflanzten Arten weitere Vegetation auf der Fläche etabliert hat.
Wildkameras dokumentieren verschiedene Tierarten, darunter Affen und Antilopen. Sie ersetzen keine umfassende Biodiversitätsstudie, helfen aber dabei, Entwicklungen über einen längeren Zeitraum zu beobachten.
Eine erneute umfassende Untersuchung der Biodiversität ist für 2028 vorgesehen.

WALDSCHUTZ IST LAUFENDE ARBEIT VOR ORT
03 · SCHUTZ VOR FEUER UND NUTZUNG
Die unmittelbarste Gefahr für den Wald sind Brände. Brandschneisen, Brandwachen, Werkzeuge und regelmäßig wiederholte Sensibilisierung in den umliegenden Dörfern bilden deshalb ein zusammenhängendes Schutzsystem.
Lautsprechermasten und vereinbarte Alarmsignale helfen, bei einem Feuer schnell Menschen aus mehreren Dörfern zusammenzurufen. Diese Strukturen haben auch bei Bränden auf benachbarten Flächen geholfen.
Im Naturwald wird grundsätzlich kein Holz genutzt und nicht gejagt. Kleinere Gehölze, die aus forstlichen Gründen entnommen werden müssen, verbleiben als Totholz im Wald. Damit bleiben Nährstoffe und Lebensräume erhalten.

04 · MITWIRKUNG VOR ORT
05 · WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG
Regelmäßige Waldinventuren erfassen Wachstum und gespeicherte Biomasse. Neben den Inventuren helfen Biodiversitätsstudien, Wildkameraaufnahmen sowie Untersuchungen von Boden und Wasser dabei, die Entwicklung des Naturwalds nachvollziehbar zu beobachten.
Die Inventur von 2023 ergab nach den vorliegenden Projektangaben eine durchschnittliche Bindung von etwa 15 Tonnen CO₂ je Hektar und Jahr; angestrebt werden 18 Tonnen.
Solche Werte sind nur zusammen mit ihrer Methode belastbar. Inventurmethode, Stichproben, Bezugszeitraum und Messunsicherheiten gehören deshalb immer mit zur Einordnung eines Ergebnisses.

BAUMSCHULE · PROJECT TOGO
06 · ZWECKGEBUNDENE UNTERSTÜTZUNG
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07 · DOKUMENTATION
Die Berichterstattung richtet sich nach dem jeweiligen Projekt- und Entwicklungsstand. Sie unterscheidet klar zwischen dem, was umgesetzt wurde, laufenden Beobachtungen und den nächsten geplanten Schritten.

KLAR EINGEORDNET
Ein Engagement für Waldschutz und Biodiversität ist freiwillig und zweckgebunden. Es unterstützt einen konkreten Projektbereich von PROJECT TOGO in Togo.
Es findet außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette statt und wird getrennt von CO₂e-Bilanzen dokumentiert. Der Beitrag wird nicht mit einem Product oder Corporate Carbon Footprint verrechnet und verändert keine berechneten Emissionen.
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