METHODENRAHMEN / PRODUCT CARBON FOOTPRINT

METHODENRAHMEN · PCF

Product Carbon Footprint

Wie wir Treibhausgasemissionen von Produkten und Dienstleistungen berechnen und dokumentieren.

Wie wir Treibhausgasemissionen von Produkten und Dienstleistungen berechnen und dokumentieren.

Ein Product Carbon Footprint erfasst die Treibhausgasemissionen, die einem Produkt oder einer Dienstleistung innerhalb einer eindeutig festgelegten Systemgrenze zugerechnet werden. Das Ergebnis wird in CO₂-Äquivalenten je definierter Bezugsgröße ausgewiesen.

Ein Product Carbon Footprint erfasst die Treibhausgasemissionen, die einem Produkt oder einer Dienstleistung innerhalb einer eindeutig festgelegten Systemgrenze zugerechnet werden. Das Ergebnis wird in CO₂-Äquivalenten je definierter Bezugsgröße ausgewiesen.

Ein Product Carbon Footprint erfasst die Treibhausgasemissionen, die einem Produkt oder einer Dienstleistung innerhalb einer eindeutig festgelegten Systemgrenze zugerechnet werden. Das Ergebnis wird in CO₂-Äquivalenten je definierter Bezugsgröße ausgewiesen.

Ein solcher Wert erklärt sich nicht von selbst. Erst wenn erkennbar ist, welches Produkt betrachtet wurde, welche Funktion und Bezugsmenge zugrunde liegen, welche Lebenszyklusphasen einbezogen wurden und auf welchen Daten, Szenarien und Berechnungsregeln das Ergebnis beruht, lässt sich ein PCF sinnvoll einordnen.

Dieser Methodenrahmen beschreibt die allgemeinen Regeln, nach denen natureOffice Product Carbon Footprints erstellt, softwaregestützt berechnet, fachlich prüft und aktualisiert. Er verleiht keinem Produkt einen Klimastatus und ist weder ein Zertifizierungssystem noch ein Nachhaltigkeitssiegel.

Kurz gesagt: Wir weisen den PCF als methodisches Inventarergebnis vor einem freiwilligen Klimabeitrag aus. Regelkonform bilanzierte Emissionen und CO₂-Entnahmen innerhalb der Systemgrenze bleiben Teil des Inventars. Freiwillige Klimabeiträge, vermiedene Emissionen oder außerhalb des Produktlebenszyklus erzielte Minderungen werden nicht vom PCF abgezogen.

01

Methodische Grundlage

GHG Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard; ergänzende Normen, Product Rules und branchenspezifische Vorgaben werden bilanzbezogen ausgewiesen.

01

Methodische Grundlage

GHG Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard; ergänzende Normen, Product Rules und branchenspezifische Vorgaben werden bilanzbezogen ausgewiesen.

02

Betrachteter Gegenstand

Ein eindeutig beschriebenes Produkt oder eine Dienstleistung mit definierter Funktion, Bezugsgröße, Systemgrenze und zeitlichem Bezug.

03

Ergebnisdarstellung

CO₂-Äquivalente je funktioneller Einheit oder Referenzfluss – vor einem möglichen freiwilligen Klimabeitrag.

04

Nachvollziehbarkeit

Lebenszyklus, Datenbasis, Faktoren, Allokationen, Szenarien, Ausschlüsse, Methoden- und Versionsstand werden dokumentiert.

RAHMEN UND ANWENDUNG

Allgemeiner Rahmen – konkrete Anwendung

Diese Seite beschreibt die allgemeinen Regeln von natureOffice. Sie enthält keine kundenspezifischen Produktdaten und legt nicht für jedes Produkt dieselbe Bezugsgröße, Systemgrenze oder Berechnungsmethode fest.

Wie der Methodenrahmen auf einen konkreten PCF angewendet wurde, zeigt der jeweilige Bilanzsteckbrief beziehungsweise Berechnungsbericht. Dort werden insbesondere das bilanzierte Produkt, die funktionelle Einheit oder der Referenzfluss, der betrachtete Zeitraum, die Systemgrenze, die einbezogenen Lebenszyklusphasen, die verwendeten Daten und Faktoren, wesentliche Annahmen und Ausschlüsse sowie die Methoden-, Template- und Faktorversionen genannt.

Der Methodenrahmen erklärt die Regeln. Der konkrete PCF zeigt ihre Anwendung.

INHALT

26 Kapitel

Grundlagen

01–05

System & Daten

06–12

Modelle & Qualität

13–19

Vergleich & Dokumentation

20–26

ALLE KAPITEL

01

Was ist ein Product Carbon Footprint?

Ein Product Carbon Footprint – kurz PCF – ist eine Treibhausgasbilanz für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung. Er erfasst die Treibhausgasemissionen und, soweit nach dem angewendeten Regelwerk relevant, bilanzierbare CO₂-Entnahmen innerhalb der festgelegten Systemgrenze.

01

Was ist ein Product Carbon Footprint?

Ein Product Carbon Footprint – kurz PCF – ist eine Treibhausgasbilanz für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung. Er erfasst die Treibhausgasemissionen und, soweit nach dem angewendeten Regelwerk relevant, bilanzierbare CO₂-Entnahmen innerhalb der festgelegten Systemgrenze.

02

Nach welchen Standards bilanziert natureOffice?

natureOffice erstellt PCF je nach Produkt, Bilanzzweck und vereinbartem Leistungsumfang auf Grundlage des GHG Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard oder der ISO 14067:2018 . Der konkret angewendete Standard wird in der jeweiligen Bilanz genannt. Eine pauschale Konformitätsaussage für sämtliche PCF-Produkte und Berechnungswege wird nicht getroffen.

02

Nach welchen Standards bilanziert natureOffice?

natureOffice erstellt PCF je nach Produkt, Bilanzzweck und vereinbartem Leistungsumfang auf Grundlage des GHG Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard oder der ISO 14067:2018 . Der konkret angewendete Standard wird in der jeweiligen Bilanz genannt. Eine pauschale Konformitätsaussage für sämtliche PCF-Produkte und Berechnungswege wird nicht getroffen.

03

Welche Bilanzierungsgrundsätze gelten?

Relevanz: Bilanzgegenstand, Bezugsgröße, Systemgrenze, Daten und Methoden passen zum vorgesehenen Verwendungszweck und bilden die tatsächlichen Eigenschaften des Produkts angemessen ab.

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Welche Bilanzierungsgrundsätze gelten?

Relevanz: Bilanzgegenstand, Bezugsgröße, Systemgrenze, Daten und Methoden passen zum vorgesehenen Verwendungszweck und bilden die tatsächlichen Eigenschaften des Produkts angemessen ab.

04

Wie werden Bilanzzweck und Produkt festgelegt?

Vor Beginn der Berechnung werden der vorgesehene Zweck, die angesprochenen Nutzer und das untersuchte Produkt festgelegt. Mögliche Zwecke sind beispielsweise die Identifikation von Emissionsschwerpunkten, die Produktentwicklung, die Bereitstellung von Lieferkettendaten, die Fortschreibung eines PCF, die Erfüllung von Kunden- oder Ausschreibungsanforderungen oder die sachliche Kommunikation eines Ergebnisses.

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Wie werden Bilanzzweck und Produkt festgelegt?

Vor Beginn der Berechnung werden der vorgesehene Zweck, die angesprochenen Nutzer und das untersuchte Produkt festgelegt. Mögliche Zwecke sind beispielsweise die Identifikation von Emissionsschwerpunkten, die Produktentwicklung, die Bereitstellung von Lieferkettendaten, die Fortschreibung eines PCF, die Erfüllung von Kunden- oder Ausschreibungsanforderungen oder die sachliche Kommunikation eines Ergebnisses.

05

Wie werden funktionelle Einheit, Analyseeinheit und Referenzfluss festgelegt?

Jeder PCF benötigt eine eindeutige Bezugsgrundlage. Für Endprodukte wird die Analyseeinheit als funktionelle Einheit festgelegt. Sie beschreibt die Leistung des Produkts und umfasst grundsätzlich:

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Wie werden funktionelle Einheit, Analyseeinheit und Referenzfluss festgelegt?

Jeder PCF benötigt eine eindeutige Bezugsgrundlage. Für Endprodukte wird die Analyseeinheit als funktionelle Einheit festgelegt. Sie beschreibt die Leistung des Produkts und umfasst grundsätzlich:

06

Welche Systemgrenze gilt?

Die Systemgrenze legt fest, welche Abschnitte und Prozesse des Produktlebenszyklus in die Berechnung einbezogen werden.

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Welche Systemgrenze gilt?

Die Systemgrenze legt fest, welche Abschnitte und Prozesse des Produktlebenszyklus in die Berechnung einbezogen werden.

07

Welche Lebenszyklusphasen und Prozesse werden betrachtet?

Für jedes Produkt werden die relevanten Prozesse in einer Prozesslandkarte strukturiert. Je nach Systemgrenze können folgende Lebenszyklusphasen einbezogen sein:

07

Welche Lebenszyklusphasen und Prozesse werden betrachtet?

Für jedes Produkt werden die relevanten Prozesse in einer Prozesslandkarte strukturiert. Je nach Systemgrenze können folgende Lebenszyklusphasen einbezogen sein:

08

Welche Daten verwendet natureOffice?

natureOffice unterscheidet Primärdaten, Sekundärdaten, Proxy-Daten und Schätzungen.

08

Welche Daten verwendet natureOffice?

natureOffice unterscheidet Primärdaten, Sekundärdaten, Proxy-Daten und Schätzungen.

09

Wie werden Emissionsfaktoren und Datenbanken ausgewählt?

Emissionsfaktoren verbinden Aktivitätsdaten mit den zugehörigen Treibhausgasemissionen. Bei ihrer Auswahl werden insbesondere fachliche Eignung, technologische, geografische und zeitliche Repräsentativität, Prozess- und Systemgrenzen, Bezugsgröße, enthaltene Vorketten, GWP-Grundlage und Versionsstand berücksichtigt.

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Wie werden Emissionsfaktoren und Datenbanken ausgewählt?

Emissionsfaktoren verbinden Aktivitätsdaten mit den zugehörigen Treibhausgasemissionen. Bei ihrer Auswahl werden insbesondere fachliche Eignung, technologische, geografische und zeitliche Repräsentativität, Prozess- und Systemgrenzen, Bezugsgröße, enthaltene Vorketten, GWP-Grundlage und Versionsstand berücksichtigt.

10

Wie wird Strom im PCF behandelt?

Strom wird anhand des dem Produkt zugerechneten Verbrauchs und eines geeigneten Emissionsfaktors bilanziert. Der Verbrauch wird möglichst unmittelbar gemessen oder über eine sachgerechte physische Beziehung – beispielsweise Maschinenzeit, Prozessmenge oder Energiebedarf – zugeordnet.

10

Wie wird Strom im PCF behandelt?

Strom wird anhand des dem Produkt zugerechneten Verbrauchs und eines geeigneten Emissionsfaktors bilanziert. Der Verbrauch wird möglichst unmittelbar gemessen oder über eine sachgerechte physische Beziehung – beispielsweise Maschinenzeit, Prozessmenge oder Energiebedarf – zugeordnet.

11

Wie erfolgt die Berechnung?

Je nach Prozess werden außerdem direkte Messungen, Massenbilanzen, stöchiometrische Berechnungen, Energie- und Stoffstrommodelle oder andere fachlich geeignete Verfahren verwendet.

11

Wie erfolgt die Berechnung?

Je nach Prozess werden außerdem direkte Messungen, Massenbilanzen, stöchiometrische Berechnungen, Energie- und Stoffstrommodelle oder andere fachlich geeignete Verfahren verwendet.

12

Wie werden gemeinsame Prozesse und Koppelprodukte behandelt?

Bringt ein gemeinsamer Prozess mehrere Produkte, Koppelprodukte oder Funktionen hervor, müssen Energie-, Material- und Emissionsströme sachgerecht zugeordnet werden.

12

Wie werden gemeinsame Prozesse und Koppelprodukte behandelt?

Bringt ein gemeinsamer Prozess mehrere Produkte, Koppelprodukte oder Funktionen hervor, müssen Energie-, Material- und Emissionsströme sachgerecht zugeordnet werden.

13

Wie werden Recycling und Sekundärmaterialien bilanziert?

Dieser Abschnitt ist in der bereitgestellten Fassung noch ohne Inhalt.

13

Wie werden Recycling und Sekundärmaterialien bilanziert?

Dieser Abschnitt ist in der bereitgestellten Fassung noch ohne Inhalt.

14

Wie werden Distribution, Nutzung und End-of-Life modelliert?

Nachgelagerte Lebenszyklusphasen beruhen häufig auf Annahmen, weil der tatsächliche Lebensweg zum Zeitpunkt der Bilanzierung noch nicht abgeschlossen ist. Diese Annahmen werden als Szenarien dokumentiert.

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Wie werden Distribution, Nutzung und End-of-Life modelliert?

Nachgelagerte Lebenszyklusphasen beruhen häufig auf Annahmen, weil der tatsächliche Lebensweg zum Zeitpunkt der Bilanzierung noch nicht abgeschlossen ist. Diese Annahmen werden als Szenarien dokumentiert.

15

Wie werden biogener Kohlenstoff, Landnutzung und CO₂-Entnahmen behandelt?

Biogene Materialien werden nicht pauschal als klimaneutral oder emissionsfrei behandelt. Methan und Lachgas aus biogenen Quellen werden mit ihren jeweiligen GWP-Werten berücksichtigt. Landnutzungsänderungen, biogene CO₂-Flüsse, Kohlenstoffspeicherung und CO₂-Entnahmen werden nach dem im konkreten PCF angewendeten Standard, einer anwendbaren Product Rule und den methodischen Eigenschaften der verwendeten Datensätze behandelt.

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Wie werden biogener Kohlenstoff, Landnutzung und CO₂-Entnahmen behandelt?

Biogene Materialien werden nicht pauschal als klimaneutral oder emissionsfrei behandelt. Methan und Lachgas aus biogenen Quellen werden mit ihren jeweiligen GWP-Werten berücksichtigt. Landnutzungsänderungen, biogene CO₂-Flüsse, Kohlenstoffspeicherung und CO₂-Entnahmen werden nach dem im konkreten PCF angewendeten Standard, einer anwendbaren Product Rule und den methodischen Eigenschaften der verwendeten Datensätze behandelt.

16

Wie geht natureOffice mit Ausschlüssen, Abschneidekriterien und Datenlücken um?

Grundsätzlich werden alle zurechenbaren Prozesse innerhalb der festgelegten Systemgrenze berücksichtigt. natureOffice verwendet derzeit keine allgemeine quantitative Abschneidegrenze, die für alle PCF gilt.

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Wie geht natureOffice mit Ausschlüssen, Abschneidekriterien und Datenlücken um?

Grundsätzlich werden alle zurechenbaren Prozesse innerhalb der festgelegten Systemgrenze berücksichtigt. natureOffice verwendet derzeit keine allgemeine quantitative Abschneidegrenze, die für alle PCF gilt.

17

Wie werden Unsicherheiten behandelt?

PCF enthalten Unsicherheiten durch Eingabedaten, Emissionsfaktoren, Modellentscheidungen und Annahmen über den künftigen Lebensweg. Dazu gehören insbesondere:

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Wie werden Unsicherheiten behandelt?

PCF enthalten Unsicherheiten durch Eingabedaten, Emissionsfaktoren, Modellentscheidungen und Annahmen über den künftigen Lebensweg. Dazu gehören insbesondere:

18

Wie werden Produktgruppen, Varianten und Referenzprodukte behandelt?

natureOffice-PCF beziehen sich in der Regel auf eindeutig definierte Einzelprodukte beziehungsweise Produktvarianten. Produktgruppen, Durchschnittswerte oder Referenzprodukte werden nur verwendet, wenn dies für den Anwendungsfall sachgerecht ist und die Zuordnung nachvollziehbar dokumentiert werden kann.

18

Wie werden Produktgruppen, Varianten und Referenzprodukte behandelt?

natureOffice-PCF beziehen sich in der Regel auf eindeutig definierte Einzelprodukte beziehungsweise Produktvarianten. Produktgruppen, Durchschnittswerte oder Referenzprodukte werden nur verwendet, wenn dies für den Anwendungsfall sachgerecht ist und die Zuordnung nachvollziehbar dokumentiert werden kann.

19

Wann wird ein PCF aktualisiert und wie wird er versioniert?

Ein PCF bildet einen bestimmten Produkt-, Daten- und Methodenstand ab. Eine Neuberechnung ist nicht allein aufgrund eines festen Zeitablaufs erforderlich. Das Ergebnis kann weiterverwendet werden, solange Produkt, Prozesse, Daten und Methoden für den angegebenen Bezugszeitraum und Verwendungszweck hinreichend repräsentativ bleiben.

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Wann wird ein PCF aktualisiert und wie wird er versioniert?

Ein PCF bildet einen bestimmten Produkt-, Daten- und Methodenstand ab. Eine Neuberechnung ist nicht allein aufgrund eines festen Zeitablaufs erforderlich. Das Ergebnis kann weiterverwendet werden, solange Produkt, Prozesse, Daten und Methoden für den angegebenen Bezugszeitraum und Verwendungszweck hinreichend repräsentativ bleiben.

20

Wann kann von einer Reduktion gesprochen werden?

Ein niedrigerer PCF ist nicht automatisch eine reale Emissionsreduktion. Für eine belastbare Aussage müssen die verglichenen Bilanzstände methodisch und sachlich hinreichend vergleichbar sein.

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Wann kann von einer Reduktion gesprochen werden?

Ein niedrigerer PCF ist nicht automatisch eine reale Emissionsreduktion. Für eine belastbare Aussage müssen die verglichenen Bilanzstände methodisch und sachlich hinreichend vergleichbar sein.

21

Können PCF verschiedener Produkte miteinander verglichen werden?

Zwei PCF-Zahlen sind nicht allein deshalb vergleichbar, weil beide in kg CO₂e angegeben werden. Ein belastbarer Vergleich setzt insbesondere voraus:

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Können PCF verschiedener Produkte miteinander verglichen werden?

Zwei PCF-Zahlen sind nicht allein deshalb vergleichbar, weil beide in kg CO₂e angegeben werden. Ein belastbarer Vergleich setzt insbesondere voraus:

22

Wie werden die Ergebnisse dargestellt?

Das Hauptergebnis wird in Gramm, Kilogramm oder Tonnen CO₂-Äquivalenten je funktioneller Einheit beziehungsweise Referenzfluss ausgewiesen. Die Darstellung lässt mindestens erkennen:

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Wie werden die Ergebnisse dargestellt?

Das Hauptergebnis wird in Gramm, Kilogramm oder Tonnen CO₂-Äquivalenten je funktioneller Einheit beziehungsweise Referenzfluss ausgewiesen. Die Darstellung lässt mindestens erkennen:

23

Welche Aussage hat ein mit ecozoom berechnetes Ergebnis?

ecozoom berechnet einen PCF anhand eines dokumentierten und versionierten Templates sowie der vom Kunden eingegebenen oder bereitgestellten Daten. Die Software prüft im vorgesehenen Umfang technische Regeln, Pflichtfelder, Formate, Einheiten und Rechenlogiken. Zusätzlich erfolgt eine Prüfung durch einen Mitarbeitenden nach dem für das Produkt festgelegten Qualitätsprozess.

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Welche Aussage hat ein mit ecozoom berechnetes Ergebnis?

ecozoom berechnet einen PCF anhand eines dokumentierten und versionierten Templates sowie der vom Kunden eingegebenen oder bereitgestellten Daten. Die Software prüft im vorgesehenen Umfang technische Regeln, Pflichtfelder, Formate, Einheiten und Rechenlogiken. Zusätzlich erfolgt eine Prüfung durch einen Mitarbeitenden nach dem für das Produkt festgelegten Qualitätsprozess.

24

Wie stellt natureOffice die Qualität, Archivierung und Reproduzierbarkeit sicher?

Für manuell erstellte PCF gilt ein stichproben- und risikoorientiertes Vier-Augen-Prinzip. Geprüft werden insbesondere die methodische Abgrenzung, Hotspots, auffällige Werte, wesentliche Annahmen und Abweichungen gegenüber früheren Bilanzständen. Bei ecozoom-Bilanzen werden automatisierte Systemprüfungen mit einer Prüfung durch einen Mitarbeitenden kombiniert. Die methodische Freigabe erfolgt durch den fachlichen Vorgesetzten.

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Wie stellt natureOffice die Qualität, Archivierung und Reproduzierbarkeit sicher?

Für manuell erstellte PCF gilt ein stichproben- und risikoorientiertes Vier-Augen-Prinzip. Geprüft werden insbesondere die methodische Abgrenzung, Hotspots, auffällige Werte, wesentliche Annahmen und Abweichungen gegenüber früheren Bilanzständen. Bei ecozoom-Bilanzen werden automatisierte Systemprüfungen mit einer Prüfung durch einen Mitarbeitenden kombiniert. Die methodische Freigabe erfolgt durch den fachlichen Vorgesetzten.

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Wie wird freiwilliges Engagement für Klimaschutzprojekte behandelt?

Ein freiwilliges Engagement für Klimaschutzprojekte ist kein Bestandteil der PCF-Berechnung. Es ist optional, wird getrennt von der Treibhausgasbilanz dokumentiert und nicht von den berechneten Emissionen abgezogen.

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Wie wird freiwilliges Engagement für Klimaschutzprojekte behandelt?

Ein freiwilliges Engagement für Klimaschutzprojekte ist kein Bestandteil der PCF-Berechnung. Es ist optional, wird getrennt von der Treibhausgasbilanz dokumentiert und nicht von den berechneten Emissionen abgezogen.

26

Wie wird dieser Methodenrahmen weiterentwickelt?

Der Methodenrahmen wird versioniert und regelmäßig überprüft. Eine Anpassung kann insbesondere erforderlich werden durch:

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Wie wird dieser Methodenrahmen weiterentwickelt?

Der Methodenrahmen wird versioniert und regelmäßig überprüft. Eine Anpassung kann insbesondere erforderlich werden durch:

EINORDNUNG

Ein PCF wird nicht durch ein Zeichen nachvollziehbar

Ein Zeichen, eine ID oder ein QR-Code kann den Zugang zu einem PCF erleichtern und ein Ergebnis eindeutig zuordnen. Diese Elemente erklären jedoch noch nicht, welches Produkt betrachtet wurde, worauf sich der Wert bezieht, wo die Systemgrenze verläuft und wie das Ergebnis entstanden ist.

Nachvollziehbarkeit entsteht durch die offengelegten Grundlagen: Produktdefinition, funktionelle Einheit oder Referenzfluss, Lebenszyklusphasen, Datenbasis, Emissionsfaktoren, Allokationen, Szenarien, Ausschlüsse und Versionsstand.

Nicht das Zeichen macht einen CO₂-Wert nachvollziehbar. Sondern die offengelegte Grundlage.

Nicht das Zeichen macht einen CO₂-Wert nachvollziehbar. Sondern die offengelegte Grundlage.

Quellen

01

GHG Protocol: Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard

02

ISO 14067:2018 – Carbon footprint of products

03

GHG Protocol: Scope 2 Guidance

04

Europäische Kommission: Environmental-Footprint-Methoden