PCF-SOFTWARE
Ein PCF ist machbar.
Viele brauchen ein System.
ecozoom übersetzt Produktdaten, Prozesse und Systemgrenzen in eine Berechnungslogik, die sich wiederverwenden, aktualisieren und dokumentieren lässt.
WENN AUS EINER ANFRAGE VIELE WERDEN
Der erste PCF ist selten das eigentliche Problem.
Ein Kunde möchte einen CO₂e-Wert. Der Einkauf fragt nach der Grundlage. Die nächste Ausschreibung verlangt eine andere Bezugsgröße. Und kurz darauf soll dieselbe Berechnung für weitere Produkte oder Varianten funktionieren.
Ein einzelner Product Carbon Footprint lässt sich berechnen. Aufwendig wird es, wenn Produktdaten, Annahmen und Berechnungswege bei jeder Anfrage neu zusammengesucht werden müssen.
Deshalb beginnt ecozoom nicht beim fertigen Wert. Sondern bei einer Struktur, mit der Sie weiterarbeiten können.
01
Daten ordnen
Produkt- und Prozessdaten strukturiert erfassen.
02
Rahmen festlegen
Systemgrenzen und Bezugsgrößen eindeutig benennen.
03
Grundlagen halten
Quellen, Annahmen und Datenlücken dokumentieren.
04
Weiterrechnen
Berechnungen aktualisieren und erneut nutzen.
PRODUCT CARBON FOOTPRINT
Ein Wert für ein Produkt. Mit klar benanntem Rahmen.
PCF
Ein Product Carbon Footprint beschreibt die einem Produkt, einer Variante oder einem Prozess zugeordneten Treibhausgasemissionen. Das Ergebnis wird in CO₂-Äquivalenten ausgewiesen und bezieht sich immer auf eine festgelegte funktionelle Einheit und Systemgrenze.
Welche Lebenszyklusphasen einbezogen werden, hängt vom Anwendungsfall ab. Entscheidend ist, eindeutig zu dokumentieren, was enthalten ist – und was nicht.
Ein PCF ist eine berechnete Produktinformation.
Er ist keine Zertifizierung und keine Aussage darüber, ob ein Produkt nachhaltig, klimafreundlich oder besser als ein anderes ist.
VOM PRODUKT ZUM BERECHNUNGSPROZESS
Nicht jedes Produkt neu erfinden. Nur sauber abbilden.
ecozoom führt die Angaben zusammen, die für Ihre PCF-Berechnung tatsächlich gebraucht werden. Welche Daten das sind und wie sie miteinander verknüpft werden, wird für den jeweiligen Anwendungsfall festgelegt.
01
Produkt festlegen
Produkt, Variante, Artikel oder Referenzteil auswählen und die funktionelle Einheit definieren.
02
Rahmen bestimmen
Systemgrenze, Bezugszeitraum und einbezogene Lebenszyklusphasen festlegen.
03
Daten erfassen
Materialien, Zukaufteile, Prozesse, Energie, Verpackungen und Transporte hinterlegen.
04
Grundlagen dokumentieren
Datenquellen, Faktoren, Annahmen, Zuordnungen, Ausschlüsse und Datenlücken festhalten.
05
PCF berechnen
Aktivitätsdaten und Berechnungslogik verknüpfen; Ergebnis je funktioneller Einheit ausweisen.
06
Weiterarbeiten
Berechnungen speichern, kopieren und mit neuen Daten aktualisieren.

IHRE PRODUKTE. IHRE PROZESSE.
Was zählt, hängt vom Produkt ab.
Ein PCF für ein Getränk braucht andere Daten als ein PCF für ein Bauteil oder einen Druckauftrag. Die Datenstruktur folgt deshalb dem Produkt und der festgelegten Systemgrenze.
01
Produkt und Material
Produkt, Artikel oder Variante · Menge und funktionelle Einheit · Materialien und Materialvarianten · Zukaufteile und Vorprodukte · Primär- und Sekundärdaten
02
Herstellung und Verarbeitung
Prozessschritte und Maschinen · Maschinen- oder Prozessgruppen · Energie- und Verbrauchsdaten · Mengen, Zeiten und Zuordnungen · Interne und externe Fertigung
03
Verpackung und Transport
Verpackungsmaterialien und Mengen · Lieferwege und Transportarten · Transportentfernungen · Bei Bedarf Lieferszenarien
04
Methodische Angaben
Systemgrenze und Bezugszeitraum · Datenquellen und Emissionsfaktoren · Annahmen und Allokationen · Datenlücken und Ausschlüsse · Datenstand und Version
NICHT JEDER PCF BEGINNT GLEICH
Standard, angepasst oder individuell.
Manche Produkte lassen sich mit einer vorbereiteten Logik gut abbilden. Andere brauchen zusätzliche Felder, eigene Prozesse oder eine vollständig individuelle Struktur. Gemeinsam klären wir, welcher Weg passt.
Vorbereitete Berechnungslogik
Für wiederkehrende Anwendungsfälle mit einem klaren Datenmodell. Die benötigten Angaben sind vorstrukturiert und können direkt in ecozoom erfasst werden.
Passt, wenn:
Produkte ähnlich aufgebaut sind und nach derselben Logik berechnet werden können.
Angepasste Berechnungslogik
Eine vorhandene Struktur wird um Ihre Materialien, Prozesse, Eingabefelder oder Ergebnisgrößen ergänzt.
Passt, wenn:
der Berechnungsweg steht, aber branchenspezifische oder betriebliche Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
Individuelle PCF-Lösung
Die Berechnungslogik wird aus Ihren realen Produkt- und Prozessdaten aufgebaut – etwa mit Materialvarianten, Zukaufteilen, Maschinenpark, Prozessschritten, Verpackungen und Transportwegen.
Passt, wenn:
Standardstrukturen den Produktionsprozess nicht ausreichend abbilden oder viele ähnliche Produkte berechnet werden sollen.
Welche Lösung passt zu Ihren Produkten?
DER WERT STEHT. SEINE GRUNDLAGE AUCH.
Nachvollziehbarkeit beginnt vor der Berechnung.
Ein PCF ist nur so verständlich wie die Angaben dahinter. ecozoom hält deshalb nicht nur das Ergebnis fest, sondern auch den Rahmen der Berechnung.
01
Funktionelle Einheit und Produktbezug
02
Systemgrenze und Lebenszyklusphasen
03
Bezugszeitraum, Datenstand und Version
04
Datenquellen und Emissionsfaktoren
05
Annahmen, Allokationen und Datenlücken
06
Ausschlüsse und methodische Grenzen
Welche methodische Grundlage angewendet wird, hängt vom Produkt, dem Verwendungszweck und dem vereinbarten Berechnungsmodell ab. Eine Orientierung am GHG Protocol Product Life Cycle Standard oder an Grundsätzen der ISO 14067 kann Teil der Methodik sein und wird im jeweiligen Modell dokumentiert.
Die Berechnung in ecozoom ersetzt keine unabhängige Prüfung. Auch eine dokumentierte Berechnung ist nicht automatisch zertifiziert oder verifiziert.
WAS AM ENDE VORLIEGT
Nicht nur eine Zahl. Ein dokumentierter PCF.
ecozoom stellt das Ergebnis so bereit, dass es intern weiterverwendet und gegenüber Dritten erläutert werden kann.
01
CO₂e-Ergebnis
Je festgelegter funktioneller Einheit, mit Bezug zu Produkt, Datenstand und Version.
02
Lebenszyklusphasen
Verteilung des Ergebnisses innerhalb der festgelegten Systemgrenze.
03
Emissionsquellen
Darstellung der Datenpositionen mit dem größten Anteil am CO₂e-Profil.
04
Berechnungsgrundlage
Systemgrenze, Zeitraum, Quellen, Annahmen, Ausschlüsse und methodische Hinweise.


WENN CO₂e-DATEN WEITERGEGEBEN WERDEN
Die Zahl zeigen. Die Grundlage zugänglich machen.
Kunden, Geschäftspartner oder Auditoren brauchen häufig mehr als einen einzelnen Wert. Optional lassen sich die Informationen deshalb in einem CO₂e-Infopaket aufbereiten.
Keyfactsheet
Kompakte Darstellung mit Produktbezug, funktioneller Einheit, Systemgrenze, Ergebnis, Datenstand und methodischen Angaben.
ID
Digitales CO₂e-Profil
Über eine eindeutige Tracking-ID können Informationen online bereitgestellt und bei einem neuen Datenstand aktualisiert werden.
QR
Hinweis mit URL oder QR-Code
Ein grafischer Hinweis führt zum CO₂e-Profil und zeigt, dass Informationen zum berechneten Wert verfügbar sind.
Der CO₂e-Hinweis ist kein Siegel, keine Zertifizierung, keine unabhängige Verifizierung und keine Aussage über die Umweltqualität des Produkts.
Eine zusätzliche Projektunterstützung wird getrennt dokumentiert. Sie verändert den Product Carbon Footprint nicht und wird nicht mit ihm verrechnet.
WENN NACH DEM ERSTEN PRODUKT WEITERE FOLGEN
Einmal aufbauen. Mit neuen Daten weiterrechnen.
∞
Der eigentliche Nutzen einer PCF-Software zeigt sich, wenn Varianten hinzukommen, Mengen sich ändern oder ein Kunde einen aktualisierten Datenstand braucht.
In ecozoom lassen sich vorhandene Strukturen und hinterlegte Grundlagen weiterverwenden. Referenzprodukte können als Ausgangspunkt dienen, produktbezogene Eingaben werden aktualisiert und wiederkehrende Standardteile nach einer festgelegten Logik berechnet.
01
Produkte und Varianten strukturiert verwalten
02
Wiederkehrende Daten und Faktoren nutzen
03
Mengen, Materialien und Transporte aktualisieren
04
Neue Berechnungsstände dokumentieren
Der PCF wird damit nicht zu einer einmaligen Datei, sondern zu einem Prozess, der mit Ihren Produkten weitergeführt werden kann.
SOFTWARE MIT PERSÖNLICHER BEGLEITUNG
Ihre Produkte kennt die Software nicht. Wir schon bald.
Nicht jede Systemgrenze, Datenlücke oder methodische Frage lässt sich mit einem Klick beantworten. Deshalb übergeben wir nicht einfach einen Zugang und wünschen viel Erfolg.
Unser Team hilft dabei, Produkt- und Prozessstrukturen aufzubauen, den Berechnungsrahmen festzulegen und reale Abläufe in nutzbare Eingaben zu übersetzen. Damit ecozoom nicht nur in der Präsentation funktioniert, sondern bei der nächsten Anfrage wieder.
01
Produkte, Prozesse und Datenwege aufnehmen
02
Funktionelle Einheit und Systemgrenze klären
03
Annahmen, Zuordnungen und Datenlücken dokumentieren
04
Berechnungslogik gemeinsam aufbauen
05
Teams in die Anwendung begleiten
PCF-SOFTWARE FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT
Wenn Produktdaten nicht beim ersten Wert aufhören.
ecozoom passt zu Unternehmen, die Product Carbon Footprints nicht nur einmal berechnen, sondern als wiederkehrende Aufgabe organisieren möchten.
01
Hersteller mit mehreren Produkten, Varianten oder Standorten
02
Zulieferer mit wiederkehrenden Kundenanfragen
03
Unternehmen mit Produktdaten für Lieferketten oder Ausschreibungen
04
Betriebe mit eigenen Produktions- und Prozesslogiken
05
Teams, die Berechnungen aktualisieren und intern weiterführen möchten
HÄUFIGE FRAGEN
PCF-Software, kurz erklärt.
Die wichtigsten Fragen zu Daten, Systemgrenzen und der Einordnung von Product Carbon Footprints.
Was ist eine PCF-Software?
Eine PCF-Software unterstützt Unternehmen dabei, produktbezogene Aktivitätsdaten zu erfassen, mit einer festgelegten Berechnungslogik zu verknüpfen und den Product Carbon Footprint in CO₂e auszuweisen. Zusätzlich können Systemgrenzen, Datenquellen, Annahmen und Berechnungsstände dokumentiert werden.
Welche Daten werden für einen Product Carbon Footprint benötigt?
Das hängt vom Produkt und von der Systemgrenze ab. Typische Angaben sind Materialien und Vorprodukte, Mengen, Herstellungsprozesse, Energieverbräuche, Verpackungen und Transporte. Hinzu kommen funktionelle Einheit, Bezugszeitraum, Quellen, Annahmen und Datenlücken.
Muss ein PCF immer den gesamten Produktlebenszyklus abbilden?
Nein. Die betrachteten Lebenszyklusphasen werden durch die Systemgrenze festgelegt. Wichtig ist, dass der gewählte Rahmen zum Zweck der Berechnung passt und klar dokumentiert wird.
Können zwei Product Carbon Footprints direkt verglichen werden?
Nicht automatisch. Für einen sinnvollen Vergleich müssen unter anderem funktionelle Einheit, Systemgrenze, Methode, Datenqualität, Bezugszeitraum und Annahmen ausreichend vergleichbar sein.
Ist ein PCF eine Zertifizierung für ein klimafreundliches Produkt?
Nein. Ein PCF ist eine berechnete Information über die zugeordneten Treibhausgasemissionen innerhalb eines festgelegten Rahmens. Er ist weder ein Umweltsiegel noch automatisch geprüft, zertifiziert oder verifiziert.
Verändert die Unterstützung eines Klimaprojekts den PCF?
Nein. Eine Projektunterstützung findet außerhalb der berechneten Wertschöpfungskette statt und verändert den Product Carbon Footprint nicht. Berechneter PCF und zusätzliches Engagement werden getrennt ausgewiesen.
DER EINSTIEG
Zeigen Sie uns ein Produkt. Wir schauen auf den Prozess dahinter.
Welche Daten liegen vor? Welche Systemgrenze wird gebraucht? Und soll ein einzelner PCF entstehen oder eine Lösung für viele Produkte?
NICHT DAS PRODUKT, SONDERN DAS UNTERNEHMEN?

