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Kenia und Nigeria

PROJEKTSTECKBRIEF · ZERTIFIKATSBASIERTER KLIMASCHUTZ

Sauberes Kochen und Wasseraufbereitung

Sauberes Kochen und Wasseraufbereitung

Eine gute Projektidee ist noch keine ausgegebene Emissionsminderung.

Eine gute Projektidee ist noch keine ausgegebene Emissionsminderung.

Das Programm ist für die Verbreitung effizienterer Kochöfen und emissionsarmer Technologien zur Wasseraufbereitung in Kenia und Nigeria angelegt. Diese Seite trennt Projektansatz, Berechnung und aktuellen Registerstatus – damit sichtbar bleibt, was bereits dokumentiert ist und was noch nicht.

Zwei Kinder füllen an einem öffentlichen Wasserhahn einen Kanister

WASSERZUGANG · SYMBOLBILD

Hinweis: Die Aufnahme dient ausschließlich der Einordnung des Themas Wasserzugang. Sie stammt nicht aus dem beschriebenen Projekt und belegt keine Projektwirkung. Foto: Peter Godfrey / Pexels.

LÄNDER

Kenia und Nigeria

GOLD-STANDARD-ID

GS 11189

PROJEKTTYP

Kochen · Wasseraufbereitung

Kochen · Wasseraufbereitung

STATUS IM REGISTER

Gold Standard Certified Design

WARUM DER STATUS ZÄHLT

Wer Wirkung unterstützen möchte, sollte zuerst wissen, ob bereits Einheiten ausgegeben wurden.

Wer Wirkung unterstützen möchte, sollte zuerst wissen, ob bereits Einheiten ausgegeben wurden.

Ein zertifiziertes Projektdesign zeigt, dass ein Projektansatz nach einem Standard geprüft wurde. Es ist jedoch nicht dasselbe wie eine verifizierte und im Register ausgegebene Emissionsminderung.

Ein zertifiziertes Projektdesign zeigt, dass ein Projektansatz nach einem Standard geprüft wurde. Es ist jedoch nicht dasselbe wie eine verifizierte und im Register ausgegebene Emissionsminderung.

Der aktuelle Gold-Standard-Eintrag weist für dieses Programm ein zertifiziertes Design aus, aber keine Issuances und keine Retirements. Deshalb lassen sich dem Projekt derzeit keine ausgegebenen Einheiten für einen freiwilligen Klimabeitrag zuordnen.

Transparenz beginnt dort, wo Projektidee, Status und ausgegebene Menge nicht miteinander verwechselt werden.

01 · PROJEKT AUF EINEN BLICK

Der Datenpass zum Programm

Die Angaben folgen dem öffentlich zugänglichen Gold-Standard-Register. Registerstände und hinterlegte Dokumente können sich verändern.

PROJEKTNAME IM REGISTER

Improved Cookstove and Safe Water Programme

PROGRAMMLÄNDER LAUT BESCHREIBUNG

Kenia und Nigeria

GOLD-STANDARD-ID

GS 11189

REGISTEREINTRAG

Datensatz 3177

PROJEKTENTWICKLER

Impact Carbon

STANDARD

Gold Standard for the Global Goals

PROJEKTTYP IM REGISTER

Energy Efficiency – Domestic · Small Scale

TECHNOLOGIEN

Verbesserte Kochöfen und emissionsarme Technologien zur Wasseraufbereitung

METHODIK KOCHEN

GS TPDDTEC, Version 3.1

METHODIK WASSER

GS Methodology for emission reductions from safe drinking water supply, Version 1

KREDITIERUNGSPERIODE

01.10.2020–30.09.2025

STATUS

Gold Standard Certified Design

GESCHÄTZTE JÄHRLICHE EINHEITEN

0 laut aktueller Registerübersicht

AUSGEGEBENE EINHEITEN

Keine Issuances im Register ausgewiesen

STILLLEGUNGEN

Keine Retirements im Register ausgewiesen

PRÜFSTAND DIESER SEITE

04.09.2026

Zur Identität: Die Zahl 3177 bezeichnet den Datensatz im Register. Die eigentliche Gold-Standard-Projekt-ID lautet GS 11189. Die Registerregion nennt Kenia; die öffentliche Projektbeschreibung nennt Kenia und Nigeria als Programmländer.

02 · WAS DAS PROGRAMM VORSIEHT

Zwei Alltagstechnologien, ein gemeinsamer Bilanzierungsrahmen

Nach der Registerbeschreibung soll das Programm Haushalte, Gemeinschaften und Institutionen mit verbesserten Kochöfen und emissionsarmen Lösungen zur Wasseraufbereitung erreichen.

01

Effizienter kochen

Verbesserte Kochöfen sollen gegenüber definierten Ausgangstechnologien weniger nicht erneuerbare Biomasse benötigen. Welche Einsparung anrechenbar ist, hängt von Technik, Nutzung und methodischen Parametern ab.

02

Wasser aufbereiten

Wasseraufbereitungstechnologien sollen das Abkochen von Wasser ganz oder teilweise ersetzen. Die Klimawirkung wird dabei über den modellierten vermiedenen Brennstoffeinsatz bestimmt.

03

Nutzung nachweisen

Verteilte Geräte allein ergeben noch keine Emissionsminderung. Entscheidend sind unter anderem tatsächliche Nutzung, technische Leistung, Referenzszenario und qualitätsgesicherte Monitoringdaten.

03 · SO WÜRDE EINE EINHEIT ENTSTEHEN

Emissionsminderung wird nicht am Ofen oder Filter gemessen.

Emissionsminderung wird nicht am Ofen oder Filter gemessen.

Sie wird innerhalb der jeweiligen Methodik aus Baseline, Nutzung, Brennstoffdaten und weiteren festgelegten Parametern berechnet.

01

Ausgangssituation definieren

Für Kochen und Wasseraufbereitung wird festgelegt, welche Technik und welcher Brennstoffverbrauch ohne Programm angenommen werden.

02

Technologien und Nutzung erfassen

Gerätetypen, Verteilung, Funktionsfähigkeit und tatsächliche Verwendung fließen gemäß den jeweiligen Monitoringvorgaben in die Datengrundlage ein.

03

Minderung modellieren

Die Methodik berechnet die Differenz zwischen Baseline und Projektszenario. Dabei werden unter anderem nicht erneuerbarer Biomasseanteil, Emissionsfaktoren und Unsicherheiten berücksichtigt.

04

Verifizieren und ausgeben

Erst nach Monitoring, unabhängiger Prüfung und Freigabe können Einheiten für einen bestimmten Zeitraum im Register ausgegeben werden. Für dieses Programm sind derzeit keine Issuances sichtbar.

04 · BEABSICHTIGTE UND MÖGLICHE ZUSATZNUTZEN

Was der Ansatz ermöglichen kann – ohne daraus bereits einen Nachweis zu machen

Effizienteres Kochen und sichere Wasseraufbereitung können soziale und ökologische Zusatznutzen haben. Der sichtbare Registerstand quantifiziert diese Ergebnisse jedoch nicht.

WASSER

Wasser ohne zusätzliches Abkochen

Geeignete Aufbereitungstechnologien können Wasser nutzbar machen, ohne dafür Brennstoff einzusetzen. Ob und in welchem Umfang dies erreicht wird, ist über Nutzung und Wasserqualität zu belegen.

INNENRAUMLUFT

Weniger Rauch als mögliches Ergebnis

Effizientere oder sauberer verbrennende Kochtechnologien können die Rauchbelastung verringern. Eine konkrete Gesundheitswirkung lässt sich daraus nicht automatisch ableiten.

ALLTAG

Zeit und Kosten

Ein geringerer Brennstoffbedarf kann Haushalte zeitlich und finanziell entlasten. Höhe und Verteilung dieses Nutzens hängen von lokalen Preisen, Gewohnheiten und Technologieeinsatz ab.

RESSOURCEN

Weniger nicht erneuerbare Biomasse

Ein geringerer Verbrauch kann den Druck auf Holzressourcen reduzieren. Das ist nicht gleichbedeutend mit einem nachgewiesenen Waldschutz- oder Biodiversitätsergebnis.

THEMATISCHE SDG-BEZÜGE

Naheliegende Bezüge bestehen zu SDG 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“, SDG 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ und SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Die Zuordnung ist kein Gütesiegel und belegt für sich genommen keine Zielerreichung.

05 · FÜR UNTERSTÜTZENDE UNTERNEHMEN

Derzeit keine dokumentierbare Zuordnung ausgegebener Einheiten

Solange das Register keine Issuances ausweist, kann aus diesem Projekt keine ausgegebene Emissionsminderung für einen freiwilligen Klimabeitrag zugeordnet und stillgelegt werden.

Falls künftig Einheiten ausgegeben werden, müsste eine konkrete Zuordnung mindestens folgende Angaben enthalten:

Name und Gold-Standard-ID des Projekts

zugeordnete Menge in t CO₂e

Vintage beziehungsweise Monitoringzeitraum

Ausbuchungsdatum und Registerreferenz

Seriennummern oder eindeutige Einheitenreferenzen

Begünstigter beziehungsweise dokumentierter Verwendungszweck

Eine Projektbeschreibung kann Interesse begründen. Einen Klimabeitrag dokumentiert erst die eindeutig zugeordnete und stillgelegte Einheit.

06 · EINORDNUNG UND KOMMUNIKATION

Was der Registerstand zeigt – und was nicht

Die Seite beschreibt einen Projektansatz. Sie weist derzeit keinen vollzogenen Klimabeitrag über ausgegebene Einheiten nach.

DOKUMENTIERT IST

NICHT AUTOMATISCH BELEGT IST

ein nach Gold Standard zertifiziertes Projektdesign

eine bereits ausgegebene Emissionsminderung

ein Programm für Koch- und Wasseraufbereitungstechnologien

die tatsächliche Nutzung jedes verteilten Geräts

anerkannte Methoden zur Modellierung

eine direkte CO₂-Messung am Ofen oder Filter

mögliche soziale und ökologische Zusatznutzen

eine quantifizierte Gesundheits-, Einkommens- oder Waldwirkung

die öffentliche Identität GS 11189

ein Produktgütesiegel oder umfassender Nachhaltigkeitsstatus

ein Projekt außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette

eine Reduktion eigener Emissionen oder Klimaneutralität

Nicht jede gute Absicht ist bereits eine belegte Wirkung. Aber jeder belastbare Beitrag beginnt mit einer klaren Grundlage.

07 · QUELLEN UND AKTUALITÄT

Die Grundlage offen zugänglich

Projektstatus, Dokumente und mögliche künftige Einheiten können sich verändern. Maßgeblich bleibt der jeweils aktuelle Registereintrag.

PRÜFSTAND

04. September 2026

Fragen zum Projektstatus oder zur Dokumentation freiwilliger Klimabeiträge beantworten wir gerne sachbezogen.