
CO₂e-DATEN FÜR FARBEN, LACKE, KLEB- & DICHTSTOFFE
Manches sieht man. Anderes merkt man erst, wenn es nicht hält.
Ein Lack macht eine Oberfläche sichtbar. Eine Beschichtung schützt sie. Ein Klebstoff verbindet Materialien. Eine Dichtung hält Übergänge dicht. Ihre CO₂e-Information sollte sich auf das Produkt beziehen, das diese Aufgabe übernimmt.
KURZ GESAGT
Drei Fragen. Drei klare Antworten.
Damit sofort klar wird, worum es für Ihre Branche geht – und wie Sie aus konkreten Daten nachvollziehbare CO₂e-Informationen machen.
01 · Was steht für Ihre Branche auf dem Spiel?
Eine Beschichtung, Klebung oder Dichtung beginnt lange vor ihrer Anwendung – in Rezeptur, Rohstoffauswahl und Gebinde.
02 · Warum werden CO₂e-Daten in Ihrer Branche relevant?
Industriekunden brauchen Angaben, die sie dem eingesetzten Produkt und ihrer eigenen Wertschöpfung zuordnen können.
03 · Was ermöglicht natureOffice konkret?
ecozoom macht Rezepturversionen, Rohstoffe, Gebinde, Fertigung und Transport zu einer nachvollziehbar dokumentierten CO₂e-Information je Produkt.
WARUM
Ihre Wirkung ist konkret. Ihre Daten müssen es auch sein.
Farben, Lacke, Kleb- und Dichtstoffe sind keine austauschbaren Massen. Sie unterscheiden sich in Anwendung, Rezeptur, Gebinde, Rohstoffen und Eigenschaften. Wer danach fragt, braucht deshalb keine abstrakte Zahl für eine ganze Produktwelt.
Eine gute Antwort beschreibt nicht nur einen Wert. Sie beschreibt, worauf dieser Wert beruht.
01
Sichtbar machen.
Farben und Lacke prägen, wie eine Oberfläche oder ein Produkt wahrgenommen wird. Ihre CO₂e-Information braucht deshalb eine klare Produktzuordnung.
02
Schützen.
Beschichtungen bewahren Materialien vor dem, was durch Nutzung, Wetter oder Zeit auf sie einwirkt. Daten müssen die Bezugsgröße verständlich machen.
03
Verbinden & abdichten.
Kleb- und Dichtstoffe machen aus einzelnen Teilen eine funktionierende Einheit. Diese konkrete Aufgabe ist der Ausgangspunkt für eine nachvollziehbare Produktinformation.
DIE RICHTIGE FRAGE
Die Frage ist nicht: „Wie viel CO₂?“
Die Frage ist: „Wovon genau sprechen wir?“ Erst wenn Bilanzobjekt und Bezugsgröße klar sind, wird eine CO₂e-Information für Kunden, Vertrieb und Produktmanagement brauchbar.
PRODUKT
Ein Liter Lack. Ein Kilogramm Klebstoff. Eine Kartusche Dichtstoff. Oder eine andere klar definierte Einheit.
KONTEXT
Systemgrenze, Zeitraum, Datenquellen und Annahmen machen nachvollziehbar, worauf sich die Information bezieht.
ERGEBNIS
Nicht größer behaupten. Besser erklären.
WEITERFÜHREN
Was sich verändert, soll weiterführbar bleiben.
Produktdaten dürfen nicht bei jeder Anpassung neu bei null beginnen. Eine sinnvolle Datenlogik hält wiederkehrende Grundlagen zusammen und ergänzt Veränderungen dort, wo sie tatsächlich passieren.
So wird aus einer einzelnen Berechnung eine Grundlage für Produktfamilien, Varianten und spätere Aktualisierungen.
01
Rohstoffe & Verpackungen
Wiederkehrende Datenquellen werden sinnvoll strukturiert.
02
Produkte & Produktfamilien
Gemeinsame Grundlagen bleiben nutzbar, Unterschiede sichtbar.
03
Varianten & Aktualisierungen
Rezeptur, Lieferant oder Gebinde ändern sich? Die Datenbasis kann folgen.


ZWEI PERSPEKTIVEN
Ein Produkt ist nicht das ganze Unternehmen.
Manche Anfragen gelten einer konkreten Farbe, Beschichtung, einem Kleb- oder Dichtstoff. Andere richten sich an Ihr Unternehmen. Beide Perspektiven können auf derselben Datenbasis aufbauen – beantworten aber unterschiedliche Fragen.
PRODUCT CARBON FOOTPRINT
PCF
Die dokumentierte CO₂e-Information für ein klar definiertes Produkt, eine Variante oder eine Produktfamilie.
CORPORATE CARBON FOOTPRINT
CCF
Die Emissionen Ihres Unternehmens in einem definierten Zeitraum und mit einer klaren Abgrenzung.
Eine gemeinsame Datenbasis. Zwei unterschiedliche Antworten.
WAS WIR BEITRAGEN
Von der Rezeptur zur nachvollziehbaren Information.
Mit ecozoom und persönlicher Begleitung helfen wir Ihnen, Produktdaten so aufzubauen, dass sie nicht bei einer einzelnen Berechnung stehen bleiben.
01
Bezugsebene finden
Wir klären, welche Bezugsgröße und welche Systemgrenze das Produkt verständlich beschreiben.
02
Daten zusammenführen
Rohstoffe, Verpackung und Herstellung werden zu einer Logik, die zu Ihren Produkten passt.
03
Informationen weitergeben
Für Datenblätter, Ausschreibungen, Kundenanfragen und interne Entscheidungen – nachvollziehbar und aktualisierbar.

WAS WIR NICHT TUN
Eine CO₂e-Information ist kein Qualitätsurteil.
Wir machen aus Ihren CO₂e-Daten kein Gütesiegel. Wir zeigen, was dahintersteht.
Eine dokumentierte CO₂e-Information sagt, was berechnet wurde, worauf sie sich bezieht und welche Grundlagen verwendet wurden. Sie sagt nicht automatisch, dass ein Produkt besser, klimafreundlich oder umweltverträglicher ist. Freiwillige Projektunterstützung wird separat dokumentiert und verändert weder PCF noch CCF.
HÄUFIGE FRAGEN
Ein guter Anfang ist konkret.
Müssen wir jedes Produkt einzeln berechnen?
Nein. Wiederkehrende Rohstoffe, Gebinde und Produktgrundlagen lassen sich sinnvoll strukturieren. Unterschiede zwischen Produkten und Varianten bleiben dabei sichtbar.
Welche Bezugsgröße ist die richtige?
Diejenige, die Ihr Produkt verständlich beschreibt: etwa Kilogramm, Liter, Kartusche, Gebinde oder eine andere klar definierte Einheit.
Was passiert bei Rezeptur- oder Verpackungsänderungen?
Die Datenbasis wird an der Stelle weiterentwickelt, an der sich etwas verändert hat. Das macht aus einer einmaligen Zahl ein nutzbares System.
Was erhalten unsere Kunden?
Eine sachliche CO₂e-Information zu einem klar definierten Produkt – mit Bezugsgröße, Systemgrenze, Zeitraum, Methode sowie Datenquellen und Annahmen.
WEITERFÜHRENDE THEMEN
Passende Wege rund um Ihre CO₂e-Daten.
Vertiefen Sie die Grundlagen oder entdecken Sie eine passende Branchenlösung.
DER NÄCHSTE SCHRITT
Zeigen Sie uns ein Produkt, das schützen, verbinden oder sichtbar machen soll.
Wir finden gemeinsam die Datenlogik, die zu seiner Aufgabe passt.