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Abstrakte, leicht verschwommene Abendsonne am Horizont als Symbolbild für die strategische Orientierung und die brennenden Fragen von Unternehmen Anfang 2026.
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Mehr Sonne als Kohle – und was das für Ihre CCF Revalidierung 2025 bedeutet

07.01.26Lesezeit:

2025 war ein besonderes Jahr für den deutschen Strommix. Zum ersten Mal hat Solarstrom über das Jahr hinweg mehr Strom geliefert als Kohlekraftwerke. Klingt gut. Aber was heißt das eigentlich konkret fürs CO₂?

Die Ausgangslage – stark vereinfacht

Solarstrom hat Kohlestrom verdrängt ➔ Größenordnung: ca. 20–25 Terawattstunden (TWh) ➔ Betrachtung: Jahresbilanz, nicht einzelne Stunden

Im Jahr 2025 hat die Photovoltaik in Deutschland erstmals mehr Strom erzeugt als Braunkohlekraftwerke und ist damit zur zweitwichtigsten Quelle in der öffentlichen Nettostromerzeugung aufgestiegen. 

Die Solarstromproduktion stieg deutlich um rund 15 TWh gegenüber dem Vorjahr und erreichte ca. 87 TWh, von denen etwa 71 TWh ins öffentliche Netz eingespeist wurden. 

Zum Vergleich:
Die Stromerzeugung aus Braunkohle ging im selben Zeitraum weiter zurück und lag deutlich unter dem Solarstromniveau. Steinkohle spielte 2025 zwar weiterhin eine Rolle im Strommix, blieb mit ihrer Erzeugung jedoch ebenfalls unter der von Photovoltaik und trug insgesamt weniger zur öffentlichen Nettostromerzeugung bei als noch in den Jahren zuvor.

Diese Entwicklung basiert auf Daten der Stromerzeugung aus der Energie-Charts-Plattform des 
Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE).

 

Was bedeutet das fürs CO₂? Eine kurze Rechnung.

Annahme 1: Verdrängter Strom
Durch den starken Zubau von Photovoltaik und den gleichzeitigen Rückgang der Kohleverstromung lässt sich für 2025 vereinfacht annehmen:

➔ ca. 20–25 TWh Solarstrom haben Strom aus Kohlekraftwerken ersetzt (Betrachtung: Jahresbilanz, nicht einzelne Stunden)

Annahme 2: Emissionsfaktor von Kohlestrom - Solarstrom verursacht im Betrieb keine direkten CO₂-Emissionen.
Für Deutschland ergibt sich im Mittel aus Braun- und Steinkohle ein Emissionsfaktor von rund:

➔ 0,9 Tonnen CO₂ pro Megawattstunde (MWh)

Rechnen wir mal:

22 TWh Solarstrom (mittlerer, vorsichtiger Rechenwert)

= 22.000.000 MWh
× 0,9 t CO₂ / MWh

≈ 19,8 Millionen Tonnen CO₂


Das Ergebnis – grob, aber belastbar

Auf Basis der getroffenen Annahmen ergibt sich also für das Jahr 2025 eine CO₂-Einsparung von rund 18 bis 23 Millionen Tonnen. Diese Größenordnung lässt sich allein darauf zurückführen, dass Solarstrom in relevantem Umfang kohlebasierte Stromerzeugung verdrängt hat.

Die Zahl haben wir bewusst  mal als Bandbreite angegeben. Sie ersetzt also keine offizielle Emissionsbilanz, zeigt aber sehr deutlich die klimapolitische Wirkung der Verschiebung im Strommix.

Ordnen wir das mal ein:

Eine Einsparung von 18–23 Millionen Tonnen CO₂ entspricht grob

den Jahresemissionen von etwa 10 bis 12 Millionen Haushalten oder
einem relevanten Anteil des gesamten Pkw-Verkehrs in Deutschland.

Kurz gesagt:
Schon vergleichsweise kleine Verschiebungen in der Stromerzeugung haben messbare Auswirkungen auf CO₂-Zahlen – vorausgesetzt, man schaut genau hin.


Und genau hier beginnt Ihr CCF-Thema!

Diese Veränderung im Strommix ist nämlich kein theoretischer Effekt.

Sie wirkt sich direkt auf Corporate Carbon Footprints aus – vor allem auf Scope 2.

Trotzdem sehen wir in der Praxis häufig:

➔ veraltete Emissionsfaktoren
➔ pauschale Strommix-Annahmen
➔ CO₂-Bilanzen, die formal korrekt wirken, aber nicht mehr zur Realität von 2025 passen

Mit einer Revalidierung Ihres CCF 2025 stellen wir gemeinsam sicher, dass

➔ Annahmen noch stimmen
➔ Berechnungslogiken nachvollziehbar sind
➔ Entscheidungen auf einer aktuellen Datenbasis getroffen werden

Kurz gesagt:
Wenn sich der Strommix ändert, sollte sich auch der Blick auf die eigene CO₂-Bilanz ändern.

Für die Revalidierung 2025:

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Die Energiewende in Deutschland hat im Jahr 2025 einen historischen Meilenstein erreicht: Photovoltaik hat die Kohleverstromung überholt. Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung weit mehr als eine positive Schlagzeile – sie hat direkte Auswirkungen auf die Datenintegrität Ihrer Klimabilanz. Bei natureOffice unterstützen wir Sie dabei, Ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) auf Basis aktuellster Emissionsfaktoren zu berechnen. Da der Strommix die Scope 2-Emissionen maßgeblich beeinflusst, führen veraltete Pauschalwerte unweigerlich zu Fehlern in der Berichterstattung. Wir sorgen dafür, dass Ihre Bilanzierung den strengen Anforderungen des GHG Protocol entspricht und die tatsächliche Dekarbonisierung Ihres Unternehmens widerspiegelt.

In der aktuellen Berichtsperiode 2025/2026 ist die Revalidierung Ihrer Daten essenziell, um die Konformität mit der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und den ESRS-Standards zu gewährleisten. Besonders für den Mittelstand bietet der VSME-Standard einen klaren Rahmen, der jedoch eine präzise Datenbasis voraussetzt. Wir begleiten Sie dabei, CO₂-Treiber in Ihrer Lieferkette zu identifizieren und Ihren Reduktionspfad fundiert zu untermauern. Durch unsere Expertise in der Nachhaltigkeitskommunikation stellen wir sicher, dass Ihre Fortschritte – wie die Verringerung Ihres ökologischen Fußabdrucks durch den grüneren deutschen Strommix – transparent und rechtssicher gegenüber Stakeholdern und Auditoren kommuniziert werden.

Ganzheitlicher Klimaschutz endet bei uns jedoch nicht bei der bloßen Berechnung. Um die verbleibenden Emissionen wirksam zu adressieren, bietet natureOffice den Zugang zu High-Integrity Klimaschutzprojekten. Mit unserem PROJECT TOGO investieren Sie in eine Nature-based Solution die weit über reine CO₂-Sequestrierung hinausgeht. Wir kombinieren zertifizierte Emissionsminderungen mit messbaren Beiträgen zu den SDGs, wie dem Bau von Schulen und Brunnen. So verwandeln wir Ihre Klimastrategie von einer rein formalen Pflicht in einen echten Wettbewerbsvorteil, der ökologische Verantwortung und soziale Wirkung im Jahr 2026 untrennbar vereint.