
- Recht & Entwicklung
- Erfahrungen aus der Praxis
Was Unternehmen Anfang 2026 wirklich fragen
Der Jahresanfang fühlt sich dieses Mal ungewohnt nüchtern an. Keine großen Ankündigungen. Keine neuen Schlagworte. Stattdessen viele kurze Gespräche. Und Fragen, die im Arbeitsalltag entstehen. Wenn Angebote erstellt werden, wenn Zahlen angefragt werden und wenn jemand wissen will, was man zeigen kann – und was nicht. Es sind keine Grundsatzfragen, es sind Fragen aus der Praxis. Und sie sagen viel darüber, wie Unternehmen 2026 auf Nachhaltigkeit blicken.
Anfang 2026
Das Jahr ist noch jung. Und trotzdem zeichnet sich bereits ab: 2026 wird kein Jahr der großen Versprechen.
Kein „Jetzt wird alles anders“. Kein neues Leitmotiv, das alles überstrahlt.
Stattdessen beobachten wir etwas Bodenständigeres: Unternehmen schauen genauer hin.
▻ Auf das, was sie begonnen haben.
▻ Auf ihre Daten.
▻ Auf ihre Themen.
▻ Auf das, was im Alltag tatsächlich gebraucht wird.
Ein Ereignis wie der Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres wirkt dabei fast wie ein Sinnbild.
Nicht, weil er Grundsätzliches verändert hätte. Sondern weil er gezeigt hat, worauf es ankommt, wenn es konkret wird: auf funktionierende Grundlagen. Auch dann, wenn etwas Ungeplantes passiert.
Dieser Blick auf funktionierende Grundlagen begegnet uns derzeit häufig – und dürfte den Umgang mit Nachhaltigkeit zu Beginn von 2026 mitprägen.
Wo weiterarbeiten sinnvoll ist. Und wo ein Anfang nötig wird.
Was 2026 für Unternehmen bedeutet, die schon begonnen haben – und für die, die jetzt einsteigen.
Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren erste Schritte gemacht:
CO₂-Bilanzen erstellt. Daten gesammelt. Einschätzungen vorgenommen.
Für diese Unternehmen geht es 2026 vor allem darum, weiterzuarbeiten. Nicht alles neu aufzusetzen. Sondern das Bestehende zu festigen.
▻ Zahlen zu aktualisieren.
▻ Systematiken beizubehalten. Und
▻ klarer zu wissen, was belastbar ist – und
▻ wo noch Lücken sind.
Gleichzeitig sprechen wir mit Unternehmen, die bislang wenig oder gar nichts gemacht haben.
Nicht unbedingt aus mangelndem Interesse. Sondern weil ihnen lange unklar war, womit sie sinnvoll beginnen könnten.
Für diese Companies ist 2026 ein wirklich guter Zeitpunkt um gezielt anzufangen.
▻ Zu prüfen, was heute relevant wird.
▻ Was durch neue Anforderungen, Kundenerwartungen oder Lieferketten tatsächlich gefragt ist. Und
▻ wo erste belastbare Grundlagen gebraucht werden.
Für beide Gruppen gilt:
Nutzt 2026 um bewusst zu entscheiden, womit ihr beginnt – und womit ihr weiterarbeitet!
In diesem Prozess wird Nachhaltigkeit seltener als abstraktes Thema verhandelt. Und häufiger als das, was sie in der Praxis oft ist: eine Arbeitsgrundlage für Entscheidungen, Gespräche und den Alltag.
Konkret: Was Unternehmen Anfang 2026 wirklich fragen sollten
Aus diesen Gesprächen ergeben sich immer wieder ähnliche Fragen. Sie entstehen nicht im Strategie-Workshop, sondern im laufenden Betrieb. Zwischen Angebot, Kundenanfrage und Tagesgeschäft. Sieben davon hören wir derzeit besonders häufig.
- 1
Welche Nachhaltigkeitsinformationen brauchen wir wirklich – und welche nur in bestimmten Situationen?
Weil nicht alles ständig gebraucht wird. Diese Frage hilft, zwischen dauerhaft relevanten Grundlagen und situativen Nachweisen zu unterscheiden – und Überforderung zu vermeiden.
Klarheit gewinnen, bevor Aufwand entsteht. - 2
Welche Zahlen, Aussagen oder Nachweise müssen wir kurzfristig liefern können?
Weil Anfragen oft spontan kommen. Wer hier Klarheit hat, bleibt handlungsfähig – ohne jedes Mal neu sortieren oder improvisieren zu müssen.
Belastbare Zahlen, wenn sie gebraucht werden. - 3
Womit sollten wir sinnvoll beginnen, wenn wir bisher wenig strukturiert haben?
Weil ein ungeordneter Start später Zeit kostet. Diese Frage schafft Orientierung, bevor Aufwand entsteht – und hilft, die ersten Schritte bewusst zu wählen.
Sortieren, bevor entschieden wird. - 4
Wo brauchen wir belastbare Grundlagen – und wo reicht eine saubere Einordnung?
Weil nicht jede Anforderung dieselbe Tiefe verlangt. Diese Frage schützt davor, alles gleich ernst zu nehmen – und setzt Schwerpunkte dort, wo es zählt.
Struktur schaffen, ohne neue Komplexität aufzubauen. - 5
Was können wir heute sagen oder zeigen, ohne uns kommunikativ festzulegen?
Weil Aussagen wirken – auch über den Moment hinaus. Diese Frage hilft, glaubwürdig zu bleiben, ohne sich vorschnell festzunageln.
Aussagen einordnen, bevor sie nach außen wirken. - 6
Welche Erwartungen entstehen durch Lieferketten, Kundinnen, Kunden oder neue Rahmenwerke – und welche eher nicht?
Weil Anforderungen oft weitergereicht werden. Wer hier unterscheidet, reagiert gezielt – statt auf alles gleichzeitig.
Produktbezogene Zahlen, wenn Nachweise gefragt sind. - 7
Wie behalten wir den Überblick, ohne daraus ein eigenes Projekt zu machen?
Weil Nachhaltigkeit im Alltag funktionieren muss. Diese Frage bringt den Wunsch nach Struktur auf den Punkt – ohne neue Daueraufgaben zu schaffen.
Überblick behalten, ohne ein neues Projekt zu starten.
2026 wird an vielen Stellen Entscheidungen verlangen. Manche davon früher, als gedacht.
Zum Beispiel dort, wo Aussagen bereits im Markt sind. Oder wo Anforderungen aus Lieferketten und Regularien plötzlich konkret werden. Gerade deshalb lohnt es sich, jetzt zu sortieren. Wer weiß, was belastbar ist – und was nicht –, kann handeln, wenn es nötig wird. Nichts mehr aufschieben!
Mit der Gründung 2008 gehören wir zu den Ersten, die CO₂-Bilanzen und Kompensation im deutschsprachigen Raum ernsthaft aufgebaut haben. Lange bevor es Standard wurde, haben wir CCF und PCF praktisch umgesetzt – nicht theoretisch beschrieben.
Wir arbeiten unabhängig. Das ist uns wichtig, weil Vertrauen nicht verhandelbar ist.
Unsere Arbeit orientiert sich an geprüften Standards, klaren Methoden und Zertifizierungen, die nachvollziehbar bleiben. Unser PROJECT TOGO kennen wir aus nächster Nähe – ob Wald oder Soziales. Wir haben es aufgebaut und begleiten es seit Jahren, statt nur Zertifikate zu verwalten.
Wir sind Teil der Branche, aber nicht getrieben von ihr. Wir arbeiten so, dass Unternehmen auf unsere Zahlen bauen können.Warum unterscheidet sich unsere Arbeit von anderen?
Wir leben das, was wir tun:
Unser eigenes Klimaschutzprojekt in Togo begleitet uns seit fast den ersten natureOffice-Tagen.
→ Die meisten verkaufen Projekte. Wir haben eins entwickelt. Eines – mit sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Tiefe. Togo ist kein "Produkt“, sondern ein Langzeitvorhaben, das wir seit Anfang an bauen, messen, finanzieren und verbessern. Das haben nur sehr wenige.
Und wir arbeiten seit 2014 komplett remote – lange bevor es üblich war.
→ Die CO₂-Branche ist erstaunlich traditionell: Großraumbüros, viel Reisen, viel Präsenz.
Wir waren 10 Jahre früher dort, wo andere 2020 notgedrungen hingezogen sind. Wir sagen, das zeigt Haltung, nicht Reaktion.
Unsere Mischung ist ungewöhnlich: Handwerk + Software + Projekte
→ Die Branche ist oft entweder Beratung oder Software oder Projekte. Wir sind alle drei – und zwar nicht „auch“, sondern auf ernstem Niveau.Unsere Arbeitskultur ist ungewöhnlich klar und ungeschminkt
→ Die Branche kommuniziert oft „groß“: Impact, Transformation, Paradigmenwechsel.
Wir kommunizieren:
präzise, ruhig, ehrlich
Diese Klarheit ist in unseren Augen im Nachhaltigkeitsumfeld fast schon rebellisch.Wir machen CO₂-Bilanzen nicht „theoretisch“, sondern operativ
→ Viele Beratungen verkaufen Methoden, Workshops, Templates.
Wir liefern: echte Zahlen, nachvollziehbare Berechnungen, Ergebnisse, mit denen Unternehmen sofort weiterarbeiten können
Das ist ein großer Unterschied.Wir gehören zu den Ersten im deutschsprachigen Raum, die CO₂-Bilanzen und Kompensation ernsthaft aufgebaut haben.
→ Das ist für kein Nostalgiepunkt, sondern Erfahrung.
Über die Jahre ist eine Arbeitsweise entstanden, die uns trägt: klare Methodik, lange Kundenbeziehungen und Ergebnisse, die nicht von Trends abhängen.Wir bauen Software aus der Praxis heraus.
ecozoom ist kein Entwicklerprodukt, sondern entsteht aus echten Berechnungen, realen Kundensituationen und den Datenlücken, die dabei sichtbar werden.
→ Diese Nähe zum Alltag haben nur wenige.
Deshalb gibt es bei uns sowohl Standardlösungen für verschiedene Branchen als auch hochindividuelle Modelle – bis hin zu komplexen Massenflussberechnungen für einzelne Kunden.Wir sind nicht „Greenwashing-tolerant“
→ Viele Anbieter sind vorsichtig, sehr vorsichtig, manchmal zu vorsichtig.
Wir sind da direkter, manchmal weniger siplomatisch: Wenn ein Claim nicht sauber ist, sagen wir’s. Wenn etwas nicht passt, benennen wir es genau.
Weil Unternehmen nur mit klaren Aussagen wirklich sicher kommunizieren können.In unserer Branche ist es üblich, das gesamte Team online vorzustellen: Porträts, Rollenprofile, kleine Steckbriefe. Das wirkt transparent, ist aber oft mehr Inszenierung als Information.
Menschen ändern sich, Teams wachsen, Zuständigkeiten verschieben sich – und doch bleiben Fotos jahrelang im Netz stehen.
Wir machen das bewusst nicht. Nicht aus Geheimhaltung, sondern aus Haltung.
Privatsphäre ist uns wichtig. Und wir glauben, dass Kompetenz nicht über Porträtfotos vermittelt wird, sondern über Gespräch, Austausch und die Art, wie wir arbeiten.
Kunden lernen uns dort kennen, wo es echten Wert hat: in Terminen, in der Zusammenarbeit, in Entscheidungen. Nicht in einer Galerie.
Teams sind nie perfekt. Auch unseres nicht. Und wir machen uns da nichts vor.
Wir funktionieren gut, weil wir wissen, was wir können – und was wir nicht können. Weil wir miteinander reden und weil wir Fehler nicht verstecken müssen, um professionell zu sein.
Diese Ehrlichkeit macht uns nicht beliebig, sondern verlässlich. Man spürt sie in der Zusammenarbeit – nicht in einer Teamseite.
Für uns ist das ehrlicher. Und näher an der Realität, als eine perfekte Teamseite es sein könnte.Wir erfinden das Rad nicht neu, wir nutzen die global anerkannten Normen. Unsere Beratungen und unsere Software ecozoom basieren strikt auf dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) sowie den Normen ISO 14064 (für Unternehmen) und ISO 14067 (für Produkte). Das garantiert Ihnen, dass Ihre CO₂-Bilanz international vergleichbar ist und jedem Audit standhält. Wir arbeiten methodisch sauber, damit Ihre Ergebnisse keine Momentaufnahme bleiben, sondern eine strategische Basis bilden.
Weil wir Ihre Zeit und Ihr Geld lieber in Ergebnisse stecken als in Glasfassaden und Kicker-Tische. Wir arbeiten seit 2014 komplett remote – nicht weil wir müssen, sondern weil es Sinn ergibt.
Ein Berater, der für ein zweistündiges Meeting quer durch Deutschland fliegt, um über Klimaschutz zu reden, hat das Problem nicht verstanden. Wir minimieren unseren eigenen Fußabdruck konsequent und nutzen die Zeit lieber für die präzise CO₂-Bilanzierung und die Arbeit in unserem PROJECT TOGO. Kompetenz braucht keine Bühne, sondern Substanz.Weil wir keine Lust auf Folien-Schlachten und Standard-Templates haben. Bei uns arbeiten Sie nicht mit Junior-Beratern, sondern mit den Leuten, die das Handwerk seit 2008 beherrschen.
Wir sind unabhängig, inhabergeführt und selbst Mittelstand. Das bedeutet: Wir verstehen die operativen Zwänge unserer Kunden. Wir liefern keine theoretischen Konzepte, die in der Schublade landen, sondern CO₂-Bilanzen und Software-Lösungen, die in der Praxis funktionieren. Wir sind nah dran, direkt und – wenn es der Sache dient – auch mal unbequem.
Strategischer Klimaschutz & Antworten für 2026
Unternehmensführung 2026: Mit Substanz und Strategie in die Klimatransformation
Die Fragen, die Unternehmen Anfang 2026 bewegen, zeigen deutlich: Klimaschutz ist längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie. natureOffice begleitet Sie dabei, auf die komplexen Anforderungen dieser Zeit die richtigen Antworten zu finden. Ob es um die präzise CO2-Bilanzierung geht oder um die Erfüllung neuer Berichtsstandards wie dem VSME-Standard für den Mittelstand – wir liefern die notwendige Substanz für Ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Im Jahr 2026 reicht es nicht mehr aus, nur Emissionen zu berechnen. Unternehmen müssen den Weg von der Analyse zur echten Wirkung finden. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) nicht nur als Datenpunkte zu sehen, sondern als Basis für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation. In einer Zeit, in der Transparenz über den Markterfolg entscheidet, schützen wir Sie durch fundierte Strategien vor Greenwashing-Vorwürfen.
Unsere Besonderheit bleibt die Verbindung von Beratung und Praxis: Mit unserem PROJECT TOGO bieten wir ein eigenes Aufforstungsprojekt. Es ist unsere Antwort auf die Frage nach echter sozial-ökologischer Wirkung. „Mehr als nur Bäume“ bedeutet 2026 mehr denn je: Bildung, Wasserversorgung und Infrastruktur in den Projektregionen zu stärken. Mit hochwertigen Klimaschutz-Zertifikaten und individuellen Lösungen machen wir Ihr Unternehmen bereit für die Herausforderungen und Chancen des Geschäftsjahres 2026.