Mehr Sonne im Strommix
250 MW Solar Power Plant in Pavagada Solar Park in Karnataka
Mit dem 250-MW-Solarprojekt im Pavagada Solar Park (Tehsil Pavagada, Distrikt Tumkur, Bundesstaat Karnataka) wird erneuerbarer Strom ins indische Netz eingespeist, um fossile Stromerzeugung zu verdrängen.
Im Solarpark Pavagada in Karnataka (Pavagada Tehsil, Distrikt Tumkur) erzeugt das 250-MW-Solarprojekt jedes Jahr rund 496.000 MWh erneuerbaren Strom. Damit ersetzt die Anlage Strom aus dem bestehenden, vielerorts noch fossilen Netzstrommix – und vermeidet so im Schnitt etwa 463.700 tCO₂e pro Jahr. Ein großes, verlässliches Solarprojekt, das zeigt: CO₂-Ausgleich im Stromsektor funktioniert dann am besten, wenn Erzeugung und Einspeisung sauber gemessen, nach Methodologie berechnet und unabhängig geprüft sind.
Technische Projektdaten – Gold Standard 7534
Die wichtigsten Fakten zum 250-MW-Solarprojekt in Karnataka auf einen Blick.
| Parameter | Beschreibung | Quelle |
|---|---|---|
| Projektstandort | Indien, Karnataka, Pavagada Solar Park | Indien, Karnataka, Pavagada Solar Park |
| Projekttyp | Netzgekoppeltes Solar-PV-Projekt (Grid-connected) | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Project Information“ |
| Sektor / Scope | Renewable Energy (Stromerzeugung) | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Project Information“ |
| Installierte Leistung | 250 MW | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Project Information“ |
| Anlagenstruktur | 5 × 50 MW (Blocks 1–5) | PDD V5, S. 9 („installed … 5 Blocks of 50 MW each“) |
| Technologie | Solar-PV mit Thin-Film (Cadmium Telluride, CdTe) Modulen | PDD V5, S. 9 („Module Technology … thin film … CdTe“) |
| Modulleistung | 445 W (per module) | PDD V5, S. 9 („445 W per module“) |
| Montagesystem | Fixed Tilt, Neigung ca. 20° | PDD V5, S. 9 („Mounting … fixed tilt … 20 degree“) |
| Wechselrichter | SMA Sunny Central 3300 EV (6 Stück je 50-MW-Block) | PDD V5, S. 9 („Inverter … 6 … SMA Sunny Central 3300 EV“) |
| Netzanbindung | Stromeinspeisung ins Netz (Grid Export) | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Project Information“ |
| Methodologie | ACM0002 – Grid-connected electricity generation from renewable sources (Version 20.0) | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Applied Methodology“ |
| Crediting Period | 11.09.2020 – 10.09.2027 | Monitoring Report V4 (24.06.2024), Tabelle „Project Information“ |
| Inbetriebnahme / Commissioning | Blockweise Inbetriebnahme (u. a. 27.01.2018, 19.05.2018, 04.08.2018, 01.11.2018, 20.01.2019) | PDD V5, S. 8 („Commissioning Date … Block 1–5“) |
| Monitoring & Verifizierung | Monitoring + unabhängige Prüfung (VVB) im Rahmen des Gold-Standard-Prozesses | Final Verification Report (FVR), S. 1–3 (Audit-/Verification Summary) |
| Zusätzlichkeit (Einordnung) | Zusätzlichkeit wird nach UNFCCC-Additionality-Tool begründet | PDD V5, S. 23 („additionality … Tool for demonstration …“) |
| Permanenz | Nicht relevant wie bei Waldprojekten; Wirkung entsteht über laufende Netzeinspeisung | Ableitung aus Projekttyp + Monitoring/Methodologie: Monitoring Report V4, „Applied Methodology“ |
| Artikel-6-Autorisierung (Paris Agreement) | In den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen | PDD V5 + Monitoring Report V4 (keine entsprechende Angabe) |
| Externes Carbon-Credit-Rating (BeZero/Sylvera etc.) | In den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen | PDD V5 + Monitoring Report V4 (keine entsprechende Angabe) |
| CCP-Status (ICVCM) | In den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen | PDD V5 + Monitoring Report V4 (keine entsprechende Angabe) |
| Umgang mit Doppelzählungsrisiken | Die Emissionsminderungen werden eindeutig im Gold-Standard-Register ausgegeben und können nur einmal angerechnet werden; eine gleichzeitige Nutzung in anderen Programmen oder nationalen Inventaren ist nicht ausgewiesen. | Gold Standard Registry; Project Design Document (PDD), Abschnitt Double Counting / Regulatory Context |
Was das Projekt beitragen kann
Hier fassen wir zusammen, was das Solarprojekt in Karnataka konkret bewirkt – und warum das klimarelevant ist.
- 1
Erneuerbaren Strom ins Netz bringen
Das Solarprojekt speist großskaligen Solarstrom in das regionale Stromnetz von Karnataka ein. Jede erzeugte Kilowattstunde stammt aus Sonnenenergie – ohne Kohle, Gas oder Öl.
- 2
Fossile Stromerzeugung verdrängen
Die Klimawirkung entsteht durch Verdrängung: Der eingespeiste Solarstrom ersetzt Strom aus dem bestehenden Netzmix, der in Indien vielerorts noch stark fossil geprägt ist. So werden Emissionen vermieden, die andernfalls im Stromsektor angefallen wären.
- 3
Erneuerbare Kapazitäten langfristig ausbauen
Mit seiner installierten Leistung trägt das Projekt messbar zum Ausbau erneuerbarer Energie in Karnataka bei. Es zeigt, dass Solarenergie auch im industriellen Maßstab zuverlässig zur Stromversorgung beitragen kann.
- 4
Stabile Energieversorgung unterstützen
Als netzgekoppeltes Großprojekt liefert die Anlage über viele Jahre hinweg Strom und stärkt damit die regionale Energieinfrastruktur – als Ergänzung zu anderen erneuerbaren und konventionellen Erzeugungsformen.
- 5
Klimawirkung messbar absichern
Die erzeugten und eingespeisten Strommengen werden kontinuierlich gemessen. Die daraus abgeleiteten Emissionsminderungen werden nach anerkannter Methodologie berechnet und im VCS-Prozess durch Monitoring und unabhängige Verifizierung nachvollziehbar dokumentiert.
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Globale Klimabedeutung
Emissionen dort vermeiden, wo Strom entsteht
Der indische Strommix ist weiterhin stark kohlelastig. Solarstrom aus Karnataka wirkt genau an dieser Stelle: Er vermeidet Emissionen dort, wo sie ohne das Projekt entstanden wären.
Kontinuierliche Wirkung statt Einmaleffekt
Die Emissionsminderungen entstehen nicht punktuell, sondern über Jahre hinweg – mit jeder eingespeisten Megawattstunde Solarstrom.
Keine Brennstoffe, keine Verbrennung
Solarstrom benötigt keine Brennstoffe, verursacht keine Luftschadstoffe und kommt ohne wasserintensive Kühlprozesse aus. Das reduziert nicht nur CO₂, sondern auch weitere Umweltbelastungen.
Zusätzlichkeit durch Klimafinanzierung
Die Erlöse aus dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt verbessern die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Sie tragen dazu bei, dass erneuerbare Stromerzeugung schneller und in größerem Umfang umgesetzt werden konnte, als es ohne diese Finanzierung der Fall gewesen wäre.
Sustainable Development Goals (SDGs) - Die relevanten und die ergänzenden Beiträge
Neben der Reduktion von Treibhausgasemissionen trägt das Solarprojekt in Karnataka zur Bereitstellung erneuerbarer Elektrizität im indischen Stromsystem bei. Durch die netzgekoppelte Einspeisung von Solarstrom wird fossil geprägte Stromerzeugung verdrängt und der Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt. Die wichtigsten Beiträge liegen bei SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Weitere Ziele werden ergänzend unterstützt; einige SDGs sind als Randbeiträge einzuordnen, da sie nicht zum unmittelbaren Projektkern gehören.
Das Projekt erzeugt Solarstrom aus Photovoltaik und speist ihn in das regionale Stromnetz in Karnataka ein. Damit erweitert es den Energiemix um eine saubere, erneuerbare Energiequelle und trägt zur langfristigen Verfügbarkeit emissionsarmer Elektrizität bei.
Beitrag:
Bereitstellung erneuerbarer, netzgekoppelter Solarenergie und Stärkung einer sauberen Stromversorgung.Die Klimawirkung entsteht durch vermiedene Emissionen im Stromsektor: Jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom ersetzt Strom aus dem bestehenden, häufig noch kohlebasierten Strommix. Die Emissionsminderungen werden auf Basis der tatsächlich erzeugten und eingespeisten Strommengen berechnet und im Gold-Standard-Prozess über Monitoring und unabhängige Verifizierung dokumentiert.
Beitrag:
Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch Verdrängung fossiler Stromerzeugung im Netz.Als großskaliges Energieinfrastrukturprojekt trägt die Solaranlage zum Ausbau moderner Stromerzeugungskapazitäten bei. Sie stärkt die technische Infrastruktur für erneuerbare Energien und unterstützt die langfristige Transformation des Energiesystems.
Beitrag:
Unterstützung moderner Energieinfrastruktur durch den Ausbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten.Bau, Betrieb und Wartung der Solaranlage erfordern qualifizierte Arbeitskräfte und technische Dienstleistungen. Diese Effekte fördern lokale Beschäftigung und wirtschaftliche Aktivität, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt der Klimawirkung.
Beitrag:
Unterstützung von Beschäftigung und wirtschaftlicher Aktivität im Umfeld erneuerbarer Energieprojekte.Eine stabilere und diversifizierte Stromversorgung kann indirekt zur Versorgungssicherheit von Städten und Gemeinden beitragen. Ein direkter Fokus auf Stadtentwicklung oder kommunale Planung ist jedoch nicht Bestandteil des Projekts.
Beitrag:
Indirekte Unterstützung der Energieversorgungssicherheit ohne expliziten Stadt- oder Gemeindefokus.
So entsteht die CO₂-Einsparung
Sauber erzeugter Strom ersetzt fossile Energiequellen. Die dadurch vermiedenen Emissionen lassen sich messen und bilden die Grundlage für CO₂-Zertifikate.
Erneuerbare Energien verändern den Energiemix. Jede Kilowattstunde aus Wind, Sonne oder Wasser sorgt dafür, dass konventionelle Kraftwerke weniger produzieren müssen.
Je nach Land und Brennstoff fällt dabei eine bestimmte Menge CO₂ pro erzeugter Kilowattstunde an.
Für Projekte wird berechnet, wie hoch dieser fossile Anteil ohne den erneuerbaren Strom gewesen wäre. Die so ermittelte Differenz zeigt, wie viele Emissionen tatsächlich vermieden wurden. Dieser Wert wird geprüft und regelmäßig aktualisiert – und daraus entstehen die CO₂-Zertifikate.
Einordnung und Transparenz
Dieses Solarprojekt ist nach dem Gold Standard registriert und wird regelmäßig überwacht sowie unabhängig verifiziert. Die ausgewiesenen Emissionsminderungen basieren auf geprüften Monitoringberichten und anerkannten Methodologien zur Berechnung vermiedener Emissionen aus fossiler Stromerzeugung.
Rechtssichere Kompensation
In Zeiten strengerer Regulatorik ist Klimaschutz keine Frage des guten Willens mehr, sondern der Rechtssicherheit. natureOffice unterstützt Unternehmen dabei, Greenwashing-Risiken zu minimieren und Nachhaltigkeit transparent zu kommunizieren. Alles beginnt mit einer belastbaren Datenbasis: Wir erstellen Ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) nach internationalen Standards. Dies bildet das Fundament für Ihre Nachhaltigkeitsberichte (z. B. nach VSME) und eine rechtssichere Nachhaltigkeitskommunikation.
Ein kritischer Punkt für Unternehmen ist die rechtssichere Kompensation. Durch den Einsatz moderner Wasserkraft-Technologien fördern wir eine emissionsfreie globale Energieinfrastruktur. Diese technologischen Projekte sind ein essenzieller Hebel zur Dekarbonisierung und erfüllen höchste Anforderungen an Zusätzlichkeit und Transparenz – entscheidend, um den Anforderungen der Green Claims Directive gerecht zu werden.
Die Qualität unseres Ansatzes zeigt sich in unserem eigenen PROJECT TOGO. Hier verbinden wir Klimaschutz mit einer sozialen Transformation, die direkt auf 12 von 17 SDGs einzahlen.
Ob durch hochwertige Klimaschutz-Zertifikate oder individuelle Strategien: Wir bieten Lösungen, die technologische Innovation mit sozialem Impact vereinen und Ihr Unternehmen regulatorisch auf die sichere Seite führen.