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Solar Energie Projekt Bhadla

Location:Rajasthan, Indien
SDG:Solarenergie
Zertifikatstyp:Gold StandardDatenbank

Das Projekt umfasst die Errichtung und den Betrieb eines 300 MW Solar-Photovoltaik-Kraftwerks im Solarpark Bhadla, Rajasthan, Indien. Entwickelt von Clean Solar Power (Bhadla) Pvt. Ltd., zielt es auf die Produktion erneuerbarer Energie zur Einspeisung in das indische Stromnetz ab. Das Projekt ist Gold Standard-zertifiziert und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.

Projektziele

  • Reduktion von CO₂-Emissionen um durchschnittlich 693.327 Tonnen CO₂-Äquivalent jährlich.

  • Erzeugung von sauberem Strom durch die Nutzung von Sonnenenergie (741.845 MWh/Jahr).

  • Förderung lokaler Beschäftigung und technologische Entwicklung in der Region.

  • Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, insbesondere zu den SDGs 7, 8 und 13.

Technische Details

  • Gesamtleistung (AC): 300 MW

  • Erwartete Stromerzeugung: 741.845 MWh pro Jahr

  • Anlagenauslastung (PLF): 28,37 %

  • Geschätzte jährliche Emissionsminderung: 693.327 tCO₂e

  • Projektdauer: 25 Jahre mit einem ersten Kreditierungszeitraum von 5 Jahren

Wirtschaftliche und soziale Vorteile

  • Direkte Beschäftigung: 36 Personen während der Betriebsphase

  • Schulungen: Mindestens eine pro Jahr für Betrieb und Wartung

  • Sozioökonomische Effekte: Verbesserung der lokalen Infrastruktur, Erhöhung der technischen Kompetenz vor Ort, CSR-Maßnahmen wie Trinkwasserzugang und Unterstützung von Schulen

  • Gleichstellung: Der Projektentwickler verpflichtet sich zu gleichen Löhnen für Männer und Frauen sowie zu fairen Arbeitsbedingungen

Globale Klimabedeutung

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Indien, wo das Stromnetz noch stark auf fossilen Brennstoffen basiert. Mit einer jährlichen Vermeidung von rund 693.000 Tonnen CO₂ wird es zu einem Modellprojekt im Kampf gegen den Klimawandel. Es ist ein Beispiel für:

  • großskalige, emissionsfreie Energieproduktion

  • die Anwendung bewährter Methoden zur Berechnung von Baseline-Emissionen und zusätzlicher Einsparungen

  • die erfolgreiche Integration von SDG-Standards in klimarelevante Infrastrukturprojekte

Die erfüllten Sustainable Development Goals

Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen die Klimaschutzprojekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Dadurch wird ein Engagement im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) ermöglicht und gestärkt.

  • Ziel ist der Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher und nachhaltiger Energie für alle. Es strebt die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und die Verdopplung der Energieeffizienz an, besonders in Entwicklungsländern. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Anpassung der Infrastruktur sind zentral, um Umweltbelastungen zu minimieren und Klimaziele zu erreichen.
  • Es fördert nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle. Es beinhaltet die Erhöhung der Ressourceneffizienz und die Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Umweltverbrauch. Zusätzlich liegt der Fokus auf Innovationen und grünen Geschäftsmodellen, die sowohl wirtschaftlichen Fortschritt als auch sozialen Wohlstand sichern.
  • Ziel sind sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel und dessen Auswirkungen. Es zielt darauf ab, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Klimaanpassungsmaßnahmen zu fördern und das Bewusstsein für Klimafolgen zu schärfen. Besonders betont wird die internationale Zusammenarbeit, um ärmere Länder bei der Klimabekämpfung zu unterstützen und klimatische Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Weitere Möglichkeiten sich zu engagieren

Unsere beiden Herzensprojekte, PROJECT TOGO und Deutschland Plus, bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zum Klimaschutz beizutragen – weit über die CO2-Kompensation hinaus.