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Wind statt Kohle & Gas – Strom aus Thailands Inland

Location:Nakhon Ratchasima, Thailand
SDG:Windenergie
Zertifikatstyp:VCSDatenbank

K.R. One in Thailand

Mit dem 90-MW-Windenergieprojekt K.R. ONE in Nongwang (Thepharak District, Provinz Nakhon Ratchasima, Thailand) wird erneuerbarer Strom in das thailändische Netz eingespeist, um konventionelle, fossil geprägte Stromerzeugung im Netz zu verdrängen und dadurch Emissionen im Stromsektor zu vermeiden.

In Nakhon Ratchasima (Thailand) speist das 90-MW-Windprojekt K.R. ONE erneuerbaren Strom ins nationale Netz ein – mit dem Ziel, konventionelle Stromerzeugung im Netz zu verdrängen und dadurch Emissionen im Stromsektor zu vermeiden.

Im zuletzt verifizierten Monitoringzeitraum (01.08.2022–31.05.2023) wurden 189.695,841 MWh Windstrom erzeugt; daraus wurden 107.973 tCO₂e an Emissionsminderungen verifiziert.
Das Projekt zeigt sehr greifbar, wann die Klimawirkung belastbar wird: wenn Erzeugung und Einspeisung gemessen, nach anerkannter Methodologie (u. a. ACM0002) berechnet und unabhängig geprüft werden – im Rahmen des Verra VCS.

Technische Projektdaten – VCS 2001

Die wichtigsten Fakten zum Windenergieprojekt auf einen Blick.

ParameterBeschreibungQuelle
ProjektstandortThailand; Provinz Nakhon Ratchasima; Nongwang Sub-District, Thepharak District (Koordinaten je WTG dokumentiert)Monitoring Report (MR), Section 1.1 & 1.7, pp. 4–6
ProjekttypNetzgekoppeltes Onshore-Windenergieprojekt (Sectoral Scope 01 – Energy Industries)MR, Section 1.2, p. 5
ProjektstandardVerified Carbon Standard (VCS)MR, Header/Title „VCS Version 4.2“, z. B. pp. 4–5
ProjektentwicklerKR One Co., Ltd. (Subsidiary von Wind Energy Holding Co., Ltd.)/ Kosher Climate India Private Limited (Role: Authorized Representative)MR, Section 1.1 / 1.3, pp. 4–5
Technologie/ AnsatzInstallation & Betrieb von 30 Windenergieanlagen (WTGs), netzgekoppelte StromeinspeisungMR, Section 1.1, p. 4
Anzahl Anlagen / Turbinenmodell30 WTGs, GE-Windenergieanlagen, je 3,0 MWMR, Section 1.1, p. 4
Installierte Leistung90 MW (30 × 3,0 MW)MR, Section 1.1, p. 4
Netz / EinspeisungEinspeisung in das Thailand National GridMR, Section 1.1, p. 4
Projektbeginn / Start Date16.03.2019 (Start Date = Commissioning)MR, Section 1.5, p. 6
MethodologieACM0002 – Grid-connected electricity generation from renewable sources, Version 19.0MR, Section 1.2 / 1.8, pp. 5 & 8
Crediting Period16.03.2019 – 15.03.2029 (10 Jahre; renewable CP, verlängerbar)MR, Section 1.6, p. 6
InbetriebnahmeAlle WTGs 16.03.2019 in Betrieb genommenMR, Section 1.1, p. 4
Monitoring & VerifizierungKontinuierliche Messung über EGAT-Substation-Meter (Accuracy Class 0.2s), monatliche Ablesung; unabhängige Verifizierung durch akkreditierte VVBMR, Section 4.2–4.3, pp. 17–20
Zusätzlichkeit (Einordnung)Zusätzlichkeit wird über das Tool „Demonstration and assessment of additionality“ (v7.0.0) und Investment Analysis hergeleitetJoint PD/MR, Additionality, pp. 16–17
PermanenzKeine physische Permanenz erforderlich (Energieprojekt); Mess-/Datenrisiken werden u. a. über Zählerkalibrierung, konservative Anpassung bei abgelaufener Kalibrierung und QA/QC adressiertMR, Meter/QA/QC, pp. 17–20
Artikel-6-Autorisierung (Paris Agreement)Keine Angabe in den vorliegenden ProjektdokumentenProjektunterlagen (MR/FVR)
Externes Carbon-Credit-Rating (BeZero/Sylvera etc.)Keine Angabe in den vorliegenden ProjektdokumentenProjektunterlagen (MR/FVR)
CCP-Status (ICVCM)Keine Angabe in den vorliegenden ProjektdokumentenProjektunterlagen (MR/FVR)
Umgang mit DoppelzählungsrisikenKeine Parallel-Credits/Programme im Monitoringzeitraum; Issuance/Registry-Prozesse über Verra (Serialisierung/Stilllegung im Register)MR, Section 1.10, p. 8
Beitrag zur nationalen KlimastrategieBeitrag über Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung und Verdrängung fossil dominierter Netzerzeugung (Projektlogik im Kontext beschrieben)MR, Section 1.1, p. 4

Was das Projekt beitragen kann

Hier geht’s nicht um große Versprechen, sondern um die praktische Wirkung eines netzgekoppelten Windparks.

  1. 1

    Erneuerbare Stromerzeugung in Thailand ausbauen

    Der Windpark bringt 90 MW netzgekoppelte Windenergie ins System und erweitert damit die inländische Erzeugung aus erneuerbaren Quellen.

  2. 2

    Strommix diversifizieren und fossile Abhängigkeiten verringern

    Durch zusätzliche Einspeisung aus Windenergie kann im Netz rechnerisch konventionelle Erzeugung verdrängt werden. Das unterstützt einen breiteren, weniger fossil geprägten Strommix.

  3. 3

    Regionale Wertschöpfung im Betrieb stärken

    Betrieb und Instandhaltung eines Windparks brauchen laufend technische Dienstleistungen, Wartungsprozesse und Betriebspersonal. Das sind regionale, wiederkehrende Effekte – ohne zu behaupten, dass sie „der Hauptzweck“ sind.

  4. 4

    Investitionssignal für erneuerbare Infrastruktur setzen

    Als großskaliges, dauerhaft betriebenes Projekt zeigt K.R. ONE: Windenergie ist als Infrastrukturkomponente umsetzbar und betreibbar – ein relevanter Punkt für Folgeinvestitionen im Energiesektor.

  5. 5

    Nachweisbarkeit im Energiesektor etablieren

    Die Stromerzeugung wird gemessen und im Monitoring dokumentiert; die Emissionsminderungen werden nach ACM0002 berechnet und im VCS-Prozess unabhängig verifiziert. Das schafft Transparenz über Wirkung – nicht nur eine Behauptung.

    Jetzt Informationen dazu anfordern

Globale Klimabedeutung

  • Emissionen im Stromsektor vermeiden

    Emissionen im Stromsektor vermeiden
    Windstrom wirkt an einer zentralen Stelle der Klimabilanz: bei der Stromerzeugung im Netz. Die Klimawirkung entsteht über Verdrängung konventioneller Erzeugung – also dort, wo Emissionen ohne das Projekt im Stromsystem angefallen wären.

  • Messbar statt behauptet

    Die Emissionsminderungen beruhen auf gemessener Netzeinspeisung, festgelegter Methodik (ACM0002) und dokumentiertem Monitoring. Dadurch wird Klimawirkung nachvollziehbar quantifiziert – nicht nur behauptet.

  • Wirkung über Jahre

    Ein Windpark ist Infrastruktur: Er erzeugt über viele Jahre hinweg Strom und kann dadurch kontinuierlich Emissionen vermeiden. Für K.R. ONE ist eine 10-jährige Crediting Period ausgewiesen – die Wirkung ist damit auf Dauer angelegt, nicht auf einen Einmaleffekt.

  • Zusätzlichkeit begründet

    Im Projektrahmen wird die Zusätzlichkeit über anerkannte Verfahren hergeleitet (u. a. Investment- und Barrierenanalyse gemäß „Tool for the demonstration and assessment of additionality“). Damit wird begründet, warum die Umsetzung in dieser Form nicht als Selbstläufer gilt – und wie Klimafinanzierung bzw. Carbon-Erlöse die Realisierung unterstützen können. 

Sustainable Development Goals (SDGs) - Die relevanten und die ergänzenden Beiträge

Neben der Reduktion von Treibhausgasemissionen trägt das Windenergieprojekt K.R. ONE in Nakhon Ratchasima (Thailand) zur Bereitstellung erneuerbarer Elektrizität im thailändischen Stromsystem bei. Durch die netzgekoppelte Einspeisung von Windstrom wird konventionelle Stromerzeugung im Netz rechnerisch verdrängt und der Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt. Die wichtigsten Beiträge liegen bei SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Weitere Ziele werden ergänzend unterstützt; einige SDGs sind als Randbeiträge einzuordnen, da sie nicht zum unmittelbaren Projektkern gehören.

  • Das Projekt erzeugt Windstrom und speist ihn in das thailändische Nationalnetz ein. Damit erweitert es den Strommix um eine erneuerbare Energiequelle und unterstützt die Verfügbarkeit emissionsärmerer Elektrizität im System. 

    Beitrag:
    Bereitstellung netzgekoppelter erneuerbarer Windenergie und Stärkung eines saubereren Strommix.

  • Die Klimawirkung entsteht durch vermiedene Emissionen im Stromsektor: Der eingespeiste Windstrom verdrängt rechnerisch konventionelle Stromerzeugung im Netz (Baseline-Logik nach Methodologie). Die Emissionsminderungen werden auf Basis der gemessenen Stromerzeugung/Netzeinspeisung berechnet und im VCS-Prozess über Monitoring und unabhängige Verifizierung dokumentiert.

    Beitrag:
    Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch Verdrängung konventioneller Stromerzeugung im Netz, nachvollziehbar über MRV.

  • Als Energieinfrastrukturprojekt (90 MW, 30 Turbinen) trägt der Windpark zum Ausbau moderner Erzeugungskapazitäten bei. Betrieb, Wartung und Netzanbindung erneuerbarer Anlagen stärken die technische Infrastruktur für die Energiewende – ohne dass dies der primäre Klimamechanismus ist. 

    Beitrag:
    Unterstützung moderner Energieinfrastruktur durch Ausbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten.

  • Bau, Betrieb und Wartung eines Windparks erfordern Arbeitskräfte und technische Dienstleistungen. Diese Effekte können Beschäftigung und wirtschaftliche Aktivität im Projektumfeld unterstützen, stehen aber nicht im Mittelpunkt der Klimawirkung. 

    Beitrag:
    Sekundäre Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte im Umfeld von Bau und Betrieb erneuerbarer Energieanlagen.

  • Indirekt kann das Projekt dazu beitragen, dass Stromverbrauch in Haushalten und Unternehmen mit einem höheren Anteil erneuerbarer Energie gedeckt wird. Ein direkter Einfluss auf Konsummuster oder Produktionsprozesse ist jedoch nicht Projektkern.

    Beitrag:
    Indirekte Unterstützung eines emissionsärmeren Strombezugs – ohne direkten Einfluss auf Konsum- oder Produktionsentscheidungen.

So entsteht die CO₂-Einsparung

Sauber erzeugter Strom ersetzt fossile Energiequellen. Die dadurch vermiedenen Emissionen lassen sich messen und bilden die Grundlage für CO₂-Zertifikate.

Erneuerbare Energien verändern den Energiemix. Jede Kilowattstunde aus Wind, Sonne oder Wasser sorgt dafür, dass konventionelle Kraftwerke weniger produzieren müssen. 

Je nach Land und Brennstoff fällt dabei eine bestimmte Menge CO₂ pro erzeugter Kilowattstunde an.

Für Projekte wird berechnet, wie hoch dieser fossile Anteil ohne den erneuerbaren Strom gewesen wäre. Die so ermittelte Differenz zeigt, wie viele Emissionen tatsächlich vermieden wurden. Dieser Wert wird geprüft und regelmäßig aktualisiert – und daraus entstehen die CO₂-Zertifikate.

Einordnung und Transparenz

Dieses Windenergieprojekt ist unter dem Verra Verified Carbon Standard (VCS) registriert und wird im Rahmen des Standards regelmäßig überwacht sowie unabhängig verifiziert. Die ausgewiesenen Emissionsminderungen basieren auf geprüften Monitoringberichten und einer anerkannten Methodologie (ACM0002) zur Berechnung von Emissionen, die durch netzeingespeisten Windstrom gegenüber konventioneller Stromerzeugung im Netz vermieden werden.

Rechtssichere Kompensation 

In Zeiten strengerer Regulatorik ist Klimaschutz keine Frage des guten Willens mehr, sondern der Rechtssicherheit. natureOffice unterstützt Unternehmen dabei, Greenwashing-Risiken zu minimieren und Nachhaltigkeit transparent zu kommunizieren. Alles beginnt mit einer belastbaren Datenbasis: Wir erstellen Ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) nach internationalen Standards. Dies bildet das Fundament für Ihre Nachhaltigkeitsberichte (z. B. nach VSME) und eine rechtssichere Nachhaltigkeitskommunikation.

Ein kritischer Punkt für Unternehmen ist die rechtssichere Kompensation. Durch den Einsatz moderner Wasserkraft-Technologien fördern wir eine emissionsfreie globale Energieinfrastruktur. Diese technologischen Projekte sind ein essenzieller Hebel zur Dekarbonisierung und erfüllen höchste Anforderungen an Zusätzlichkeit und Transparenz – entscheidend, um den Anforderungen der Green Claims Directive gerecht zu werden.

Die Qualität unseres Ansatzes zeigt sich in unserem eigenen PROJECT TOGO. Hier verbinden wir Klimaschutz mit einer sozialen Transformation, die direkt auf 12 von 17  SDGs einzahlen.

Ob durch hochwertige Klimaschutz-Zertifikate oder individuelle Strategien: Wir bieten Lösungen, die technologische Innovation mit sozialem Impact vereinen und Ihr Unternehmen regulatorisch auf die sichere Seite führen.