Zwei Windparks in Jinchang, Gansu, speisen sauberen Strom ins Netz. Magang und Huangmaopo bringen zusammen 99 MW Leistung. Erwartet werden rund 204 GWh Strom pro Jahr und durchschnittlich 175.000 tCO2e Minderung jährlich durch Verdrängung fossiler Erzeugung im Nordwest-China-Stromnetz (NWPG).
Projektziele
Sauberer Strom, lokale Wirkung
Ziel ist die Installation und der Betrieb von zwei Windparks mit insgesamt 99 MW, um netzgebunden erneuerbaren Strom mit null direkten Emissionen zu erzeugen. Das Projekt ersetzt Strom aus fossilen Kraftwerken im NWPG und senkt so Treibhausgas- und andere Luftschadstoffemissionen. Es fördert die Entwicklung der Windbranche in China und schafft Arbeitsplätze in Bau und Betrieb.
Während Montage und Bau entstehen lokale Jobs, etwa für Straßenbau, Fundamente und Installation.
2
Dauerhafte Stellen
Im Betrieb fallen langfristige Tätigkeiten an, z. B. Überwachung, Wartung und Messwesen.
3
Weniger Luftschadstoffe
Im Vergleich zum „Business-as-usual“-Strommix sinken Schadstoffemissionen aus der Stromerzeugung.
4
Branchenentwicklung
Das Projekt unterstützt Wachstum und technische Weiterentwicklung der netzgekoppelten Windenergie in China.
5
Lokale Akzeptanz
Stakeholder-Konsultationen zeigten breite Unterstützung in Verwaltung und Bevölkerung ohne negative Rückmeldungen.
Globale Klimabedeutung
CO₂-Minderung
Durchschnittlich 175.000 tCO2e pro Jahr werden vermieden, indem fossil erzeugter Netzstrom ersetzt wird.
Fossilersatz
Die Windparks verdrängen Strom aus fossilen Kraftwerken im Nordwest-China-Stromnetz (NWPG).
Erneuerbarer Strom
Rund 204,2503 GWh erneuerbare Netzerzeugung pro Jahr tragen zur Dekarbonisierung des Strommix bei.
Standardisiert
Berechnung und Monitoring folgen ACM0002 sowie anerkannten Tools für Netz-Emissionsfaktoren.
Die erfüllten Sustainable Development Goals
Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen die Klimaschutzprojekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Dadurch wird ein Engagement im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) ermöglicht und gestärkt.
Ziel ist der Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher und nachhaltiger Energie für alle. Es strebt die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und die Verdopplung der Energieeffizienz an, besonders in Entwicklungsländern. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Anpassung der Infrastruktur sind zentral, um Umweltbelastungen zu minimieren und Klimaziele zu erreichen.
Es fördert nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle. Es beinhaltet die Erhöhung der Ressourceneffizienz und die Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Umweltverbrauch. Zusätzlich liegt der Fokus auf Innovationen und grünen Geschäftsmodellen, die sowohl wirtschaftlichen Fortschritt als auch sozialen Wohlstand sichern.
Ziel sind sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel und dessen Auswirkungen. Es zielt darauf ab, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Klimaanpassungsmaßnahmen zu fördern und das Bewusstsein für Klimafolgen zu schärfen. Besonders betont wird die internationale Zusammenarbeit, um ärmere Länder bei der Klimabekämpfung zu unterstützen und klimatische Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Fazit
Zwei Standorte, ein Ziel: verlässlich Windstrom ins Netz bringen und Emissionen vermeiden. Das Projekt ist klar im lokalen Kontext verankert und methodisch sauber aufgesetzt. So entsteht in Gansu messbarer Klimanutzen mit regionaler Wertschöpfung.
Weitere Möglichkeiten sich zu engagieren
Unsere beiden Herzensprojekte, PROJECT TOGO und Deutschland Plus, bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zum Klimaschutz beizutragen – weit über die CO2-Kompensation hinaus.