
Aufforstung & Soziales • Togo
PROJECT TOGO
Bäume pflanzen, Schulen bauen. In Togo machen wir beides gleichzeitig. Weil Klimaschutz am besten mit Menschen funktioniert.
Mit gezielter Aufforstung zur CO₂-Kompensation wird Emissionsausgleich greifbar und wirkungsvoll. Naturwaldaufforstung macht’s möglich – einfach, wirksam, messbar. Das Prinzip: Wir setzen auf stabile Mischwälder statt Monokulturen und auf Projekte, bei denen jeder gepflanzte Baum zählt. So wird CO₂ nicht bloß „ausgeglichen“, sondern zu neuem Leben verarbeitet.
Für Ihr Unternehmen bedeutet das: Sie leisten durch Aufforstung CO₂-Kompensation mit echtem Mehrwert – für Klimaschutz, Biodiversität und Entwicklungsförderung. Und Sie sehen, wie aus Ihrer Entscheidung sichtbar und Schritt für Schritt echter Wald entsteht.
Ein Naturwald entsteht dort, wo die Natur das Sagen hat: Verschiedene heimische Baumarten wachsen gemeinsam, es gibt unterschiedliche Altersstufen, und das ganze Ökosystem funktioniert dauerhaft ohne intensive menschliche Eingriffe. Im Unterschied zu Plantagenwäldern steht bei der Naturwaldaufforstung immer die Vielfalt und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, wodurch die CO₂-Kompensation durch Aufforstung besonders effektiv wird. Das Gegenteil von Plantagen, die nur auf schnelle Erträge und maximal zwei Baumarten setzen.
Mit gezielter Naturwaldaufforstung bringen wir diese Vielfalt zurück, wo sie verloren gegangen ist. Auf brachliegenden oder degradierten Flächen pflanzen wir lokal angepasste und widerstandsfähige Baumarten, die über Jahre hinweg zu stabilen Mischwäldern heranwachsen. Ziel ist es nicht, möglichst schnell möglichst viele Bäume zu setzen, sondern nachhaltige Wälder zu etablieren, die auch nach Jahrzehnten noch funktionieren – für das Klima, die Artenvielfalt und die Menschen vor Ort.
Mit jedem gepflanzten Baum wächst nicht nur ein Stück Zukunft, sondern auch ein natürlicher CO₂-Speicher, der Ihre Emissionen sichtbar ausgleicht und viele positive Nebenwirkungen für Umwelt und Gesellschaft mit sich bringt.
Bäume binden CO₂ – aber stabile, gemischte Wälder speichern es dauerhaft und schützen gleichzeitig Klima, Wasserhaushalt und Boden.
Über 80 verschiedene Baumarten, zahlreiche Tiere und Pflanzen – das ist Biodiversität, die Monokulturen alt aussehen lässt.
Naturwälder regulieren den Wasserkreislauf, verhindern Erosion und bewahren die Fruchtbarkeit des Bodens.
Sie schaffen grüne Oasen, sichern Einkommensquellen für lokale Gemeinschaften und fördern neue Perspektiven.
Westafrika war einst von dichtem Regenwald bedeckt – heute sind riesige Flächen kahl, ausgelaugt und kaum noch nutzbar. Gerade in Ländern wie Togo bringt nachhaltige Aufforstung doppelten Gewinn: Sie sorgt für Schutz klimagefährdeter Regionen, stabilisiert die Lebensbedingungen vor Ort und fördert die CO₂-Kompensation durch Aufforstung an einem der wirksamsten Standorte überhaupt. So unterstützen Sie Entwicklung, Klimaschutz und Biodiversität direkt dort, wo der Wandel besonders gebraucht wird.
Unsere Naturwaldaufforstung folgt einem klaren, erprobten Plan:
Es werden nur Brachflächen aufgeforstet, die langfristig nicht für Landwirtschaft gebraucht werden und keine intakten Wälder verdrängen.
In lokalen Baumschulen werden heimische Baumarten vorgezogen und zur besten Pflanzzeit ausgebracht.
Die Setzlinge werden, passend zur Regenzeit, gepflanzt – und in den ersten Jahren intensiv betreut, beschattet, gepflegt und kontinuierlich dokumentiert.
Wir schützen die Flächen vor Brand, illegaler Nutzung und überwachen das Wachstum – für dauerhaften Erfolg an Ort und Stelle.
Die Flächen werden in enger Partnerschaft mit lokalen Gemeinden für mindestens 60 Jahre gesichert und betreut.
Unsere Aufforstungsflächen sind brachliegendes Land, das für die Land- oder Lebensmittelwirtschaft nicht mehr genutzt wird – meist ausgelaugte, degradierte Böden, die sich durch die Aufforstung wieder erholen. Dadurch wird die Aufforstung CO₂-Kompensation direkt mit lokaler Entwicklung und nachhaltiger Landnutzung verbunden. Wir arbeiten stets mit lokalen Partnern, Gemeinden und Familien zusammen, die das Land dauerhaft und verlässlich für das Projekt zur Verfügung stellen.
Bei PROJECT TOGO, einem ambitionierten Klimaschutzprojekt in Afrika, setzen wir auf maximale Transparenz ohne Standard-Bürokratie. Regelmäßige Stakeholder-Konsultationen, öffentliche Berichte und unabhängige Inventuren sorgen für die nötige Kontrolle. In unserem Stillegungsregister können Sie genau nachvollziehen, welche Zertifikate wann und für wen stillgelegt wurden.
Hier kann man dann auf die Project Togo Seite verlinken, das Ziel-KW „Klimaschutzprojekte Afrika“ ist in abgewandelter Form dann im Ankertext enthalten.Â
Hier finden Sie alle PrĂĽfberichte, Inventuren und Projektdokumente zum Download. Weil Klimaschutz nur funktioniert, wenn er transparent ist.
forestsolution hat den aktuellen Projektstand unabhängig bewertet. Diese Bewertung erfolgte auf Initiative des Projektentwicklers und ergänzt die regulären Projektkontrollen.
GFA Certification hat die Erweiterung des Projektgebiets geprĂĽft und zertifiziert. Der Bericht vom Juli 2017 wurde im August ĂĽberarbeitet und liegt nun in der finalen Version vor.
TÜV SÜD hat das Aufforstungsprojekt nach CarbonFix-Standard geprüft und zertifiziert. Der 89-seitige Bericht dokumentiert die vollständige Bewertung aller Projektkriterien und empfiehlt das Projekt zur Registrierung.
Projekt Togo wechselt vom CarbonFix- zum Gold Standard-System.
Ihre Emissionen hier, unsere Bäume dort – wie daraus eine nachvollziehbare CO₂-Kompensation wird, erklären wir Ihnen in drei einfachen Schritten.
Wir nehmen Ihre Treibhausgase genau unter die Lupe – nicht nur CO₂, sondern auch Methan & Co. Umgerechnet wird das Ganze in CO₂-Äquivalente - damit wird es vergleichbar und greifbar.
Ihre nicht-vermeidbaren Emissionen gleichen wir aus, indem wir im PROJECT TOGO Bäume pflanzen und wachsen lassen. Und damit es kein Märchen bleibt, vermessen unsere Teams regelmäßig jeden Baum und dokumentieren das Wachstum vor Ort.
Anhand des gemessenen Baumwachstums berechnen wir exakt, wie viel COâ‚‚ dauerhaft gespeichert wurde. FĂĽr jede nachgewiesene Tonne COâ‚‚ gibt es ein offizielles Zertifikat: transparent, nachvollziehbar und garantiert echt.
Aufforstung ist die gezielte Anpflanzung von Bäumen auf Flächen, die zuvor nicht bewaldet waren oder ihren Waldcharakter verloren haben. Dabei geht es nicht nur um das Pflanzen von Setzlingen, sondern um die langfristige Entwicklung stabiler Waldökosysteme.
CO₂-Zertifikate sind handelbare Nachweise für eingesparte oder gebundene Treibhausgase. Ein Zertifikat entspricht einer Tonne CO₂-Äquivalent. Unternehmen können diese Zertifikate kaufen, um ihre eigenen Emissionen auszugleichen. Nach dem Kauf werden die Zertifikate stillgelegt, damit sie nicht mehrfach verwendet werden können.
CO₂-Äquivalente sind eine Maßeinheit, die verschiedene Treibhausgase vergleichbar macht. Da nicht alle Treibhausgase gleich klimaschädlich sind, wird ihre Wirkung auf die von CO₂ umgerechnet. So wird aus Methan, Lachgas und anderen Gasen eine einheitliche Größe: Tonnen CO₂-Äquivalent.
Die Berechnung von CO₂-Emissionen erfolgt nach international anerkannten Standards. Dabei werden alle Aktivitäten eines Unternehmens erfasst und mit entsprechenden Emissionsfaktoren multipliziert. Das Ergebnis ist die CO₂-Bilanz, die Grundlage für alle weiteren Klimaschutzmaßnahmen.
Vertrauenswürdige Projekte zeichnen sich durch Transparenz, regelmäßige Kontrollen und nachvollziehbare Dokumentation aus. Sie sollten zusätzlichen Nutzen über die CO₂-Bindung hinaus schaffen und die lokale Bevölkerung einbeziehen. Wichtig ist auch, dass die Projekte langfristig angelegt sind und nicht nur kurzfristige Effekte erzielen.