PROJECT TOGO startete ganz klassisch: Naturwaldaufforstung in Westafrika, CO₂-Zertifikate für unsere Kunden, fertig. Sollte so sein. War es aber nicht. Denn irgendwann merkten wir: Da passiert ja noch viel mehr. Um unsere Bäume herum entstanden Projekte, die das Leben der Menschen vor Ort richtig veränderten. Plötzlich ging es nicht mehr nur um Tonnen CO₂, sondern um echte Menschen mit echten Bedürfnissen.
Das Ergebnis? Ein Klimaschutzprojekt, das zeigt, was alles möglich ist, wenn man über den Tellerrand hinausschaut.
"PROJECT TOGO beweist: Klimaschutz kann mehr. Viel mehr. Aus einem einfachen Aufforstungsprojekt ist eine Bewegung geworden, die zeigt, was möglich ist, wenn man Menschen in den Mittelpunkt stellt."
Mehr als nur Bäume
Was PROJECT TOGO wirklich bewegt.
Wo Gemeinschaft Zukunft schafft
Gesunde Dorfgemeinschaften sind das Fundament von allem. Deshalb investieren wir in Arbeitsplätze, die bleiben. Nicht nur beim Bäume pflanzen, sondern als Förster, Projektkoordinatoren, Gesundheitshelfer. Das Besondere: Diese Jobs sind langfristig angelegt. Wer heute einen Baum pflanzt, wird ihn morgen auch pflegen.
Mobile Kliniken bringen Gesundheit ins Dorf
Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Aufklärung über Hygiene und Ernährung. Die medizinische Versorgung kommt zu den Menschen, nicht umgekehrt. Besonders Frauen und Kinder profitieren von den Gesundheitsprogrammen.
Bildung, die ankommt
Schulungen zu nachhaltiger Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Aber auch ganz praktische Dinge: Wie baue ich einen Bienenstock? Wie funktioniert moderne Palmölproduktion? Wissen, das sich direkt in Einkommen verwandelt.
Rauchfreie Kochöfen für bessere Luft
Die energieeffizienten Kochöfen von "Die Ofenmacher e.V." reduzieren den Brennholzbedarf um bis zu 90 % und sind nahezu rauchfrei. Ein Ofen spart jährlich bis zu 2,5 Tonnen CO₂ und schützt die Gesundheit der Familien. Wir bilden lokale Ofenbauer aus, damit sich das Wissen schnell verbreitet.
Wenn Frauen wirtschaftlich durchstarten
In Togo sind Frauen die tragenden Säulen der Gesellschaft. Sie pflegen den Haushalt, sorgen für die Kinder, arbeiten auf den Feldern. Aber oft können sie nicht lesen, schreiben oder sprechen die Amtssprache Französisch. Das ändern wir.
Das erste landesweite Frauenschulungszentrum
Ein Raum für Workshops, Bildung und Austausch. Hier lernen Frauen nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch wirtschaftliche Kompetenzen. Wie vermarkte ich meine Produkte? Wie führe ich eine Kooperative?
Die Kooperative von Kotokopé blüht auf
Mit einem neuen Produktionshaus, ausgestattet mit effizienten Öfen und moderner Palmölpresse, sind die Erträge spürbar gestiegen. Die Frauen produzieren Palmöl und Seife für den lokalen Markt. Das Zusammenwirken stärkt nicht nur die Wirtschaftskraft, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.
Alphabetisierung als Schlüssel zur Unabhängigkeit
Unsere Kurse gehen über das reine Lesen und Schreiben hinaus. Wir entwickeln feinmotorische Fähigkeiten und vermitteln praktisches Geschäftswissen. Jede Frau, die lesen kann, kann auch ihre Rechte einfordern.
Bienen: Summende Einkommensquellen
Ein heimischer Tropenholz-Bienenstock beheimatet bis zu 40.000 Bienen. Schon im ersten Jahr können sie bis zu 7 kg Honig produzieren, im Folgejahr sogar bis zu 15 kg. Fünf Bienenstöcke reichen aus, um eine Familie zu ernähren und den Schulbesuch für die Kinder zu sichern.
Unsere Imkerschule vermittelt alles: von der Bienenstockkonstruktion bis zur Honigernte, unterstützt durch fundiertes Wissen über afrikanische Wildbienen. Nach einem intensiven Jahreskurs mit Prüfung und Zertifikat helfen wir beim Aufbau eigener Imkereien.
Kaninchenzucht stärkt Frauen
Frauen, oft an traditionelle Rollen gebunden, finden in der Kaninchenzucht eine Chance auf finanzielle Autonomie. Sie können zusätzlich zur Hausarbeit ein Einkommen generieren, indem sie Stallbau und Zucht eigenständig managen.
Schafe als cleverer Brandschutz
Innovativ begegnen wir den häufigen Waldbränden: Durch die Aufzucht von Schafen für den lokalen Fleischbedarf werden Brachflächenbrände vermieden. Die Schafe fressen das trockene Gras weg, bevor es brennen kann. Gleichzeitig verbessern wir die Tierhaltung und zeigen, wie nachhaltige Landwirtschaft funktioniert.
Miagboko: Unsere Umwelt ist sauber
Stellen Sie sich vor: Überall auf den Straßen liegen Plastiktüten, leere Flaschen, Verpackungsmüll. Für viele Menschen in Togo ist das Alltag. Aber genau hier beginnt unsere Geschichte.
Von kleinen Workshops zur großen Bewegung
2022 starteten wir bescheiden: Sechs Gruppen lernten, aus weggeworfenen Plastiktüten nützliche Dinge herzustellen. Seile, Matten, sogar dekorative Schlüsselanhänger. Doch schnell wurde klar: Es geht um mehr als nur Handwerk. Es geht um Bewusstsein.
Wissenschaft trifft Praxis Gemeinsam mit der Hochschule Trier analysierten wir systematisch, welcher Müll in Kpalimé anfällt. 552 Fotos, detaillierte Kategorien, Materialanalysen. Schwarze Plastiktüten vom lokalen Markthandel stellten sich als besonders interessant heraus. Daraus entwickelten Studenten Konzepte: Flechtkörbe, Strickseile, Taschen.
Miagboko: Eine Bewegung entsteht
Heute arbeitet eine Gruppe einheimischer Volunteers unter dem Namen "Miagboko" - "Unsere Umwelt ist sauber". Seit Oktober 2024 treffen sie sich regelmäßig, halten Schulungen ab und planen Aktionen. Das Ziel: Menschen zeigen, dass kleine Veränderungen große Wirkung haben.
Novissikomé als Modellviertel
Wir haben uns einen Stadtteil ausgesucht und setzen dort gezielt auf Mülltrennung. Wir arbeiten mit Haushalten, Kirchen, Bars und Sportvereinen zusammen. An einer Mittelschule läuft die Aktion "Zero Sachets au Collège Protestant" - Schüler organisieren Sammelaktionen und tragen das Bewusstsein in ihre Familien.
Eco Jogging: Sport trifft Umweltschutz
Einmal im Monat gehen wir gemeinsam laufen und sammeln dabei Müll. Bewegung trifft Umweltschutz - und plötzlich macht es Spaß, sich für eine saubere Stadt einzusetzen.
Der nächste Schritt: Eine Schredder-Maschine
Unser großes Ziel: Die erste Plastik-Schredder-Maschine in Kpalimé. Sie würde Plastikmüll in wertvolles Granulat verwandeln. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern schafft auch Arbeitsplätze.
Warum das funktioniert
Menschen, die jahrelang resigniert waren, finden neue Hoffnung. Die ersten Haushalte machen mit. Die ersten Jugendlichen engagieren sich. Verhaltensänderungen brauchen Zeit, aber der erste Schritt ist getan.
Sauberes Wasser in erreichbarer Nähe
Lange Fußmärsche zu verunreinigten Gewässern sind besonders für Kinder und Frauen belastend. Mit dem Bau von Brunnen und Filteranlagen garantieren wir sauberes Trinkwasser in unseren Projektgemeinden.
Vorher: 3 Stunden Fußmarsch zur nächsten Wasserstelle
Nachher: Sauberes Wasser in 15 Minuten erreichbar
Solarenergie bringt Licht ins Dunkel
Unzählige Dörfer sind vom Stromnetz abgeschnitten. Kinder lernen im schummrigen Schein von Petroleumlampen. Dort, wo es am wichtigsten ist, sorgen wir für verlässlichen Strom. Handy-Ladestationen verbessern die Kommunikation zwischen den Dörfern.
Energiewälder als nachhaltige Lösung
Jeder Einwohner der Projektregion benötigt 690 kg Feuerholz pro Jahr. Statt intakte Wälder abzuholzen, pflanzen wir Energiewälder in der Nähe der Dörfer. Teak eignet sich besonders gut: Nach drei Jahren kann das erste Mal geerntet werden, neue Triebe wachsen nach. Immer, wenn Bäume entnommen werden, pflanzen wir die doppelte Menge nach.
Wenn das Wetter nicht mehr mitspielt
Der Klimawandel ist in Togo längst Realität. Unbeständige Wetterbedingungen mit extremen Niederschlägen und Hitzeperioden führen zu spürbaren Veränderungen in der Landwirtschaft. Klimaprognosen zeigen deutliche Rückgänge bei den Getreideernten - bis zu 15% Ernteverluste bis 2059.
Syntropischer Agroforst als Antwort
Diese innovative Methode orientiert sich an der natürlichen Abfolge von Pionier-, Sekundär- und Klimapflanzen. Das System soll sich am Ende selbst versorgen, Wasser besser speichern und widerstandsfähiger gegenüber Wetterveränderungen sein.
Wie es funktioniert:
Bäume und Sträucher werden mit Ackerkulturen kombiniert
Das System speichert Regenwasser und fördert den Nährstoffkreislauf
Bäume binden größere Mengen CO₂
Die Biodiversität macht das System widerstandsfähiger gegen Krankheiten
Unser 5-Punkte-Plan:
Aufbau einer Test-Fläche für Präsentations- und Schulungszwecke
Einrichtung von Baumschulen für Setzlinge
Bau eines Bildungszentrums für Workshops
Durchführung von Workshops zu Anbau, Weiterverarbeitung und Vermarktung
Bekanntmachung des Konzepts auf regionaler und nationaler Ebene
So unterstützen Sie unsere sozialen Projekte in Togo.
Der Deal ist simpel: Sie wählen unser Kombi-Projekt "Deutschland & Togo Plus" und bekommen dreifache Wirkung für Ihr Geld. Ihre CO₂-Kompensation läuft über ein zertifiziertes Projekt - sauber ausgeglichen, wie es sein soll. Das allein wäre schon eine freiwillige Leistung, für die Sie sich auf die Schulter klopfen dürften.
Aber wir setzen noch einen darauf: Zusätzlich zu dieser CO₂-Kompensation fließen pro Tonne CO₂ insgesamt 5 Euro sowohl in unsere deutschen Waldprojekte als auch in PROJECT TOGO mit all seinen sozialen Projekten in Westafrika. Sie kompensieren also nicht nur Ihre Emissionen, sondern unterstützen gleichzeitig Waldschutz vor der Haustür und echte Entwicklungshilfe in Togo.
Das bedeutet konkret: Ihre CO₂-Kompensation finanziert Frauenkooperativen, Imkerschulen, Brunnen, Solaranlagen, Plastikrecycling, rauchfreie Kochöfen und klimaangepasste Landwirtschaft. Alles Projekte, die das Leben der Menschen vor Ort wirklich verändern.
Das sagen unsere Kunden
"Mit natureOffice haben wir einen verlässlichen Partner für unsere Nachhaltigkeitsprojekte gefunden. Die Fachkenntnis und exzellente Beratung haben uns geholfen (...) Wir sind stolz, auch PROJECT TOGO mit unterstützen zu können."
Gernot Goebel | Projektleiter Nachhaltigkeit | Brown-Forman Deutschland GmbH