Strom aus Windkraft für eine emissionsärmere Energieversorgung
Renewable Energy Power Projects by Atria Power - Windkraftprojekt, Indien
Das Windenergieprojekt nutzt geeignete Standorte mit konstanten Windverhältnissen, um erneuerbaren Strom zu erzeugen und in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Mehrere Windkraftanlagen mit moderner Turbinentechnik bilden ein gebündeltes Projekt, das über verschiedene Standorte hinweg zur Stromerzeugung beiträgt.
Die erzeugte Energie wird in das regionale Netz eingespeist und ist Teil des regulären Strommixes.
Durch die Stromerzeugung aus Windkraft wird konventioneller Strom aus fossilen Kraftwerken verdrängt. Die Emissionsminderungen entstehen direkt im Stromsektor – dort, wo Energie tatsächlich bereitgestellt wird. Windenergie kommt ohne Brennstoffe, ohne Verbrennung und mit sehr geringen laufenden Emissionen aus und stellt damit eine dauerhaft verfügbare erneuerbare Energiequelle dar.
Ein Projekt, das zeigt, wie Windenergie zuverlässig zur emissionsarmen Stromversorgung beitragen kann – technisch bewährt, langfristig ausgelegt und mit klar nachvollziehbarer Klimawirkung.
Technische Projektdaten – VCS2065
Die wichtigsten Fakten zum Windkraftprojekt auf einen Blick.
| Parameter | Beschreibung | Quelle |
|---|---|---|
| Projektstandort | Indien; mehrere Standorte im Rahmen eines gebündelten Windenergieprojekts (Bundled Wind Power Project) | Joint Project Description (PD), Section A.2, pp. 10–13 |
| Projekttyp | Netzgekoppeltes Windenergieprojekt (Utility-Scale Wind Power, Bundled Project) | PD, Section A.1 “Project Description”, pp. 7–9 |
| Projektstandard | Verified Carbon Standard (VCS) | Validation & Verification Report, p. 1 |
| Projektentwickler | Atria Power Group | PD, Project Proponent Section, p. 6 |
| Installierte Leistung | Mehrere Windkraftanlagen; aggregierte installierte Leistung gemäß registrierten Projektkomponenten | PD, Section A.1, pp. 8–9 |
| Technologie | Moderne Onshore-Windkraftanlagen (horizontal axis wind turbines) | PD, Technology Description, pp. 14–16 |
| Netzanbindung | Einspeisung in das jeweilige regionale Stromnetz Indiens | PD, Section A.4, pp. 17–18 |
| Methodologie | ACM0002 – Grid-connected electricity generation from renewable sources (VCS) | PD, Methodology Section, pp. 19–21 |
| Projektbeginn | Projektaktivitäten vor Beginn der ersten Kreditierungsperiode | PD, Section A.1, p. 9 |
| Crediting Period | Aktive Kreditierungsperiode gemäß VCS; erneuerbar | VCS Project Details & Monitoring Reports |
| Projektstatus | Registriertes und verifiziertes VCS-Projekt, aktiv | Verification Representation, pp. 1–2 |
| Jährliche Stromerzeugung | Stromerzeugung gemäß den jeweils verifizierten Monitoringzeiträumen der Projektkomponenten | Monitoring Reports, z. B. pp. 6–10 |
| Jährliche Emissionsminderungen | Emissionsreduktionen durch Verdrängung fossiler Stromerzeugung im indischen Netz | Issuance & Verification Reports, pp. 3–5 |
| Hauptwirkungsmechanismus | Substitution emissionsintensiver Stromerzeugung durch erneuerbare Windenergie | PD, Impact Section, pp. 22–24 |
| Monitoring & Verifizierung | Regelmäßiges Monitoring der Stromerzeugung und unabhängige Verifizierung nach VCS-Vorgaben | Monitoring & Verification Reports, pp. 1–6 |
| Zusätzlichkeit | Wirtschaftliche Umsetzung durch Erlöse aus dem Klimaschutzmarkt unterstützt | PD, Additionality Section, pp. 25–28 |
| Carbon-Credit-Rating | Derzeit kein externes Carbon-Credit-Rating ausgewiesen | – |
| Carbon-Credit-Rating-Type | Keine projektbezogene externe Bewertung veröffentlicht | – |
| Artikel-6-Autorisierung (Pariser Abkommen) | Keine Autorisierung gemäß Artikel 6 ausgewiesen | – |
| CCP-Status (ICVCM) | Derzeit keine CCP-Klassifizierung veröffentlicht | – |
| Umgang mit Doppelzählungsrisiken | Emissionsminderungen werden gemäß VCS-Regelwerk eindeutig zugeordnet | VCS Rules |
| Langfristigkeit der Emissionsminderung | Dauerhafte Emissionsvermeidung über die technische Lebensdauer der Anlagen | Project Description |
| Risikomanagement & Absicherung | Technische Standards, Wartungskonzepte und regulatorische VCS-Mechanismen | Project Documentation |
Was das Projekt beitragen kann
Hier fassen wir zusammen, was das Projekt tatsächlich erreichen soll und welche praktischen Veränderungen dadurch möglich werden.
- 1
Erneuerbaren Strom ins Netz bringen
Die Windkraftanlagen erzeugen Strom aus Windenergie und speisen ihn direkt in das öffentliche Stromnetz ein. So entsteht zusätzliche erneuerbare Erzeugungskapazität dort, wo Strom tatsächlich benötigt wird.
- 2
Fossile Stromerzeugung verdrängen
Der erzeugte Windstrom ersetzt Strom aus konventionellen Kraftwerken. Dadurch sinken Emissionen unmittelbar im Stromsektor – genau an der Stelle, an der Energie verbraucht wird.
- 3
Stromversorgung stabilisieren
Mit ihrer installierten Leistung tragen die Anlagen zur regionalen Versorgungssicherheit bei. Sie ergänzen den bestehenden Strommix und schaffen verlässlich verfügbare Kapazitäten in einem wachsenden Energiesystem.
- 4
Erneuerbare Energie dauerhaft integrieren
Windenergie ist eine bewährte und langlebige Technologie. Das Projekt zeigt, wie erneuerbarer Strom langfristig in den Netzbetrieb eingebunden werden kann – ohne Brennstoffe, ohne Verbrennung und mit stabiler Leistung über viele Jahre.
- 5
Langfristige Klimawirkung erzielen
Die Windkraftanlagen sind auf einen dauerhaften Betrieb ausgelegt. Über ihre gesamte Laufzeit leisten sie kontinuierlich einen Beitrag zur Emissionsminderung und unterstützen den Umbau des Stromsektors hin zu erneuerbaren Energien.
Globale Klimabedeutung
Emissionen vermeiden
Der erzeugte Windstrom ersetzt Strom aus fossilen Kraftwerken. Emissionen entstehen gar nicht erst – direkt im Stromsektor und dort, wo Energie tatsächlich erzeugt wird.
Fossilen Strom zurückdrängen
Jede eingespeiste Kilowattstunde Windenergie senkt den Anteil fossiler Erzeugung im Netz. So wird der Strommix schrittweise verschoben – weg von Kohle und Gas, hin zu erneuerbaren Quellen.
Langfristig wirksam
Windkraftanlagen sind auf viele Betriebsjahre ausgelegt. Über lange Zeiträume liefern sie kontinuierlich erneuerbaren Strom und vermeiden Emissionen, die sonst immer wieder neu anfallen würden.
Zusätzlich durch Klimafinanzierung
Erlöse aus dem Klimaschutzmarkt unterstützen Bau, Betrieb und langfristige Absicherung des Projekts. Sie machen zusätzliche erneuerbare Erzeugungskapazitäten wirtschaftlich realisierbar.
Sustainable Development Goals (SDGs) - Die relevanten und die ergänzenden Beiträge
Neben der Vermeidung von Treibhausgasemissionen trägt das Windkraftprojekt zur Stärkung der Stromversorgung, zur Reduktion fossiler Energieerzeugung und zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Projektregion bei. Damit unterstützt das Projekt mehrere Ziele der UN-Nachhaltigkeitsagenda (Sustainable Development Goals). Die wichtigsten Beiträge liegen bei SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Weitere Ziele werden ergänzend oder indirekt unterstützt. Einige SDGs gelten als Randbeiträge und wirken unterstützend, stehen jedoch nicht im Zentrum des Projekts.
Das Projekt erzeugt Strom aus Windenergie und speist ihn in das öffentliche Stromnetz ein. Damit wird erneuerbare Energie in einem Energiesystem bereitgestellt, das bislang stark von fossiler Stromerzeugung geprägt ist.
Beitrag: Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung und Beitrag zu einer stabileren Energieversorgung.Durch die Erzeugung von Windstrom wird fossile Stromerzeugung verdrängt. Die daraus resultierenden Emissionsminderungen entstehen direkt im Stromsektor und sind messbar dokumentiert.
Beitrag: Reduktion von Treibhausgasemissionen durch erneuerbare Stromproduktion.Bau, Betrieb und Wartung der Windenergieanlagen schaffen Beschäftigung und stärken regionale Dienstleistungs- und Lieferketten.
Beitrag: Temporäre Arbeitsplätze in der Bauphase sowie dauerhafte Beschäftigung im Betrieb.Windkraftprojekte tragen zum Ausbau moderner Energieinfrastruktur bei und unterstützen die Integration erneuerbarer Erzeugung in das Stromnetz.
Beitrag: Stärkung der Energieinfrastruktur und Förderung technischer Entwicklung im Stromsektor.Die Stromerzeugung erfolgt ohne Brennstoffe, ohne Verbrennung und ohne kontinuierlichen Ressourcenabbau.
Beitrag: Ressourcenschonendere Form der Energieproduktion, ohne direkten Einfluss auf Konsumverhalten.Eine stabilere Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen unterstützt indirekt Haushalte, Betriebe und öffentliche Infrastruktur.
Beitrag: Indirekter Beitrag zur Versorgungssicherheit, ohne direkten Fokus auf Stadtentwicklung.
So entsteht die CO₂-Einsparung
Sauber erzeugter Strom ersetzt fossile Energiequellen. Die dadurch vermiedenen Emissionen lassen sich messen und bilden die Grundlage für CO₂-Zertifikate.
Erneuerbare Energien verändern den Energiemix. Jede Kilowattstunde aus Wind, Sonne oder Wasser sorgt dafür, dass konventionelle Kraftwerke weniger produzieren müssen.
Je nach Land und Brennstoff fällt dabei eine bestimmte Menge CO₂ pro erzeugter Kilowattstunde an.
Für Projekte wird berechnet, wie hoch dieser fossile Anteil ohne den erneuerbaren Strom gewesen wäre. Die so ermittelte Differenz zeigt, wie viele Emissionen tatsächlich vermieden wurden. Dieser Wert wird geprüft und regelmäßig aktualisiert – und daraus entstehen die CO₂-Zertifikate.
Einordnung und Transparenz
Dieses Windenergieprojekt ist nach dem Verified Carbon Standard (VCS) registriert und unterliegt einer regelmäßigen Überwachung sowie unabhängigen Verifizierung. Die ausgewiesenen Emissionsminderungen stützen sich auf geprüfte Monitoringdaten und anerkannte Methoden zur Berechnung von Treibhausgasreduktionen im Stromsektor.
Das Projekt steht beispielhaft für Klimaschutz im Energiesektor, bei dem erneuerbare Stromerzeugung und nachweisbare Emissionsminderung zusammenkommen – klar dokumentiert, fachlich geprüft und auf eine langfristige Wirkung ausgelegt.