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  • Bilanz & Daten

Mit dem Product Environmental Footprint zu nachhaltigem Erfolg

24.11.24Lesezeit:

Die ökologische Verantwortung von Unternehmen steht zunehmend im Fokus von Politik, Markt und Öffentlichkeit. Ein zentraler Ansatzpunkt dafür ist der Product Environmental Footprint (PEF), ein standardisiertes Verfahren zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten. Anders als der bekanntere Product Carbon Footprint (PCF) berücksichtigt der PEF nicht nur Treibhausgasemissionen, sondern 16 Umweltkategorien, darunter den Ressourcenverbrauch, Wasserverbrauch und die Toxizität.

Die Europäische Kommission treibt mit der Methode des PEF die Transparenz und Vergleichbarkeit von Umweltbelastungen voran. Besonders im Rahmen der neuen EU-Verordnung Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR), die ab Juli 2024 schrittweise verpflichtend wird, wird der PEF für Unternehmen unerlässlich.

 

Der Unterschied zwischen PEF und PCF – und wann welcher sinnvoll ist

Product Carbon Footprint (PCF):

  • Fokus auf Treibhausgasemissionen (z. B. CO₂, Methan)
  • Ziel: Klimawandel bekämpfen
  • Ideal für Unternehmen mit Fokus auf die Reduktion von Emissionen

 

Product Environmental Footprint (PEF):

  • Betrachtung von 16 Umweltkategorien, darunter Ozonabbau, Versauerung, Wasserverbrauch und Toxizität
  • Ganzheitliche Bewertung des gesamten Produktlebenszyklus
  • Besonders geeignet für Branchen mit komplexen ökologischen Herausforderungen wie Landwirtschaft, Chemie oder Elektronik

Beide Methoden sind wertvolle Werkzeuge. Während der PCF konkrete Klimaschutzmaßnahmen unterstützt, liefert der PEF ein umfassendes Umweltprofil und hilft Unternehmen, alle ökologischen Aspekte zu optimieren.

 

Herausforderungen und Chancen: Datenqualität und Vergleichbarkeit

Eine präzise Datenqualität ist essenziell für belastbare PEF-Ergebnisse. Die Verwendung von standardisierten Datensätzen (EF-konforme Daten) garantiert, dass Unternehmen belastbare Analysen durchführen können.

Zusätzlich verbessern die Product Environmental Footprint Category Rules (PEFCRs) die Vergleichbarkeit zwischen Branchen und Produkten. Diese Regeln legen fest, wie spezifische Produkte analysiert werden, um faire und vergleichbare Bewertungen zu ermöglichen.

 

Wie der PEF Wettbewerbsvorteile schafft

Unternehmen, die ihre Umweltauswirkungen offenlegen und reduzieren, profitieren von:

  1. Stärkung der Marktposition: Umweltbewusste Konsumenten bevorzugen nachhaltige Produkte.
  2. Erfüllung regulatorischer Anforderungen: Die ESPR verlangt künftig eine Offenlegung des Umweltfußabdrucks.
  3. Steigerung der Ressourceneffizienz: Eine PEF-Analyse identifiziert Einsparpotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Besonders in Sektoren wie Mode, Elektronik und Möbel wird der PEF zur Pflicht – und Unternehmen, die frühzeitig handeln, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile.

 

natureOffice: Ihr Partner für nachhaltige Lösungen

Möchten Sie die Anforderungen des Product Environmental Footprint umsetzen oder Ihre Umweltstrategie optimieren? natureOffice unterstützt Sie mit:

  • Lebenszyklusanalyse (LCA): Erstellung fundierter PEF- und PCF-Studien.
  • Datenmanagement: Erhebung und Analyse EF-konformer Daten.
  • Beratung zur ESPR: Vorbereitung auf die neuen EU-Vorgaben.

Unsere Expertise hilft Ihnen, die ökologische Leistung Ihrer Produkte und Ihres Unternehmens effektiv zu verbessern.

 

Fazit: PEF als Schlüssel zur nachhaltigen Wirtschaft

Der Product Environmental Footprint ist weit mehr als ein reines Analyseinstrument – er ist ein strategisches Werkzeug für Unternehmen, die nachhaltig wachsen und die Anforderungen der EU-Regulierung erfüllen wollen. Indem Sie den PEF nutzen, tragen Sie nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern positionieren sich als Vorreiter für eine zukunftsfähige Wirtschaft.

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