
Corporate Carbon Footprint
Bilanzierung Ihres Unternehmens
Ihr Corporate Carbon Footprint in Zahlen. Wir rechnen, Sie wissen Bescheid.
Was hat ein Joghurtbecher mit dem Klimaschutz zu tun? Eine ganze Menge – wenn man sich anschaut, was in seiner Herstellung steckt: Energie, Rohstoffe, Transport. Und genau das macht eine Ökobilanz sichtbar. Sie zeigt, wo Umweltwirkungen entstehen – und zwar über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Für Unternehmen ist das der erste Schritt, um Verantwortung zu übernehmen. Und um mit Daten zu arbeiten, statt mit Bauchgefühl. Klingt aufwendig? Muss es nicht sein. Wir von natureOffice helfen Ihnen dabei – mit Beratung, Strategie und Software.
Die Ökobilanz ist ein methodisches Verfahren zur Bewertung der Umweltwirkungen eines Produkts, Prozesses oder gesamten Unternehmens. Sie schafft Klarheit über die CO2-Emissionen sowie den Ressourcenverbrauch. Und sie hilft bei der Identifikation von Hotspots – also Stellen, an denen besonders viele Emissionen entstehen.
Es gibt unterschiedliche Aspekte, die eine Ökobilanz betrachtet, erfasst oder beinhaltet:
Egal, welche Bilanz erstellt wird: Ziel ist es, Umweltwirkungen systematisch zu erfassen und Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.
Endlich echte Zahlen statt Bauchgefühl – für Kunden, Stakeholder und Sie selbst.
Wer seine Hotspots kennt, kann gezielt optimieren und Kosten sparen.
Steigende CO₂-Preise oder neue Vorschriften treffen Sie nicht unvorbereitet.
Ohne belastbare Daten kein vernünftiges Nachhaltigkeitsreporting oder glaubwürdige Klimastrategie.
Eine Ökobilanz ist für viele Unternehmen kein gesetzliches Muss – aber oft sehr ratsam. In einigen Branchen, etwa der Bauwirtschaft, ist sie jedoch bereits Pflicht. Entscheidend sind hier bestimmte Normen:
Zudem fordern immer mehr Auftraggeber, Investoren und Behörden nachvollziehbare Umweltkennzahlen. Auch für Unternehmen, die ihre CO₂-Bilanz berechnen wollen, ist die Ökobilanz ein geeignetes Instrument.
Die Erstellung einer Ökobilanz folgt einem klaren Ablauf. Vier Phasen, die aufeinander aufbauen – und am Ende ein aussagekräftiges Bild liefern.
Hier wird festgelegt, was die Ökobilanz leisten soll: Geht es um ein Produkt? Einen Standort? Den gesamten Betrieb? Anschließend wird definiert, welche Prozesse einbezogen werden. Dabei stehen zwei Ansätze zur Verfügung: Cradle-to-Grave („von der Wiege bis ins Grab") bildet den kompletten Lebenszyklus ab – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung oder Wiederverwendung. Cradle-to-Gate („von der Wiege bis zum Tor") macht dagegen am Werkstor Schluss, etwa beim Verkauf des Produkts. Beides hat seine Berechtigung. Wichtig ist nur, klar zu benennen, was betrachtet wird – und was nicht.
In dieser Phase wird gesammelt: Input und Output – in Zahlen. Wie viel Energie wird verbraucht? Welche Rohstoffe fließen ein? Welche Emissionen entstehen? Das Ergebnis ist eine umfangreiche Datensammlung.
Die Daten aus der Sachbilanz werden nun umgerechnet in Umweltwirkungen wie Treibhauspotenzial. So wird sichtbar, welche Prozesse besonders relevant sind.
Die Daten werden analysiert, interpretiert und in einen sinnvollen Kontext gesetzt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Empfehlungen: Was lässt sich verbessern? Wo liegen Einsparpotenziale?
"Klingt alles technisch? Keine Sorge. Sie kennen Ihr Unternehmen – wir haben die Lösungen."
Eine Ökobilanz bewertet die Umweltauswirkungen eines Produkts, Prozesses oder Unternehmens in allen Aspekten. Sie analysiert den Ressourcenverbrauch, Emissionen und andere Umweltwirkungen, um fundierte Entscheidungen für mehr Nachhaltigkeit treffen zu können.
Die Ökobilanz soll Transparenz schaffen, Schwachstellen aufdecken und Optimierungspotenziale sichtbar machen. Unternehmen können damit ihre Umweltleistung verbessern, Risiken reduzieren und Anforderungen an Berichterstattung oder Nachhaltigkeitsziele erfüllen.
Die Ökobilanz besteht aus vier Phasen:
Belastbare Daten stammen meist aus internen Quellen (z.B. Produktionsdaten), aber auch aus externen Datenbanken wie ProBas oder Branchen-Datenbanken von Verbänden. Zudem lassen sich über Stoffstromanalysen relevante Primärdaten generieren.
Rechtlich verpflichtet sind vor allem Unternehmen im Bauwesen oder solche, die Umweltdeklarationen für ihre Produkte benötigen. Für alle anderen ist sie freiwillig – aber dennoch sinnvoll im Hinblick auf Investoren, Banken, Kunden, Aufsichtsbehörden und sonstige Stakeholder.