
Unsere Online-Tools machen Klimarisikoanalyse und CO2-Bilanzierung einfach.
Software, die mitdenkt
Mit wenigen Klicks Risiken erfassen, Szenarien simulieren und Strategien dokumentieren – unser Tool macht Klimamanagement messbar.
Klimarisiken sind real. Sie treffen Unternehmen – direkt oder indirekt. Ob durch Extremwetter, neue Gesetze oder veränderte Konsumpräferenzen – wer die Risiken kennt, ist klar im Vorteil. Eine detaillierte Analyse hilft dabei, sich strategisch aufzustellen. Und nicht erst dann zu handeln, wenn die Flut vor der Tür steht. Sondern rechtzeitig. Geplant. Und zukunftsfähig.
Im Rahmen einer solchen Analyse wird untersucht, welchen Einfluss der Klimawandel auf ein Unternehmen hat – heute und in Zukunft. Ziel ist es, Gefahrenquellen zu identifizieren, zu bewerten und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Dabei geht es nicht nur um Wetterextreme. Sondern um das große Ganze.
Unternehmerische Klimarisiken lassen sich in drei Gruppen einteilen:
Spätestens mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist eine Klimarisikoanalyse für viele Unternehmen nicht mehr optional. Betroffen sind unter anderem große Kapitalgesellschaften, Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden oder 40 Millionen Euro Umsatz. Auch börsennotierte Mittelständler gehören dazu.
Im Zentrum steht dabei die EU-Taxonomie. Sie definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als nachhaltig gelten. Unternehmen müssen dabei die sogenannten TSC-Kriterien (Technical Screening Criteria) erfüllen und nachweisen, dass ihre Tätigkeiten keinem anderen Umweltziel schaden (DNSH – Do No Significant Harm).
Die Klimarisikoanalyse nach der CSRD ist deshalb kein Papiertiger, sondern eine zentrale Grundlage für das Nachhaltigkeitsreporting.
Der Ablauf ist strukturiert, aber keineswegs starr. Eine professionelle Klimarisikoanalyse umfasst im Wesentlichen folgende Schritte:
Wer im Unternehmen ist verantwortlich? Meist braucht es ein interdisziplinäres Team aus Nachhaltigkeit, Strategie, Risikomanagement und operativen Bereichen.
Welche Bereiche sind relevant? Produktion, Logistik, IT, Immobilien? Hier hilft ein Blick in die EU-Taxonomie.
Kurz- bis mittelfristige Aktivitäten (<10 Jahre) brauchen eine andere Risikoeinschätzung als langfristige (>10 Jahre).
Standort- und assetbezogene Informationen bilden das Fundament. Dazu zählen auch historische Wetterdaten und Klimamodelle.
Grundlagen bilden wissenschaftlich anerkannte Szenarien, etwa vom IPCC (Weltklimarat).
Wie wahrscheinlich sind bestimmte Gefahren? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hätten sie?
Was kann getan werden, um Risiken zu minimieren oder auszuschließen?
"Weil 'Hoffentlich passiert nichts' keine Unternehmensstrategie ist."
Risiken werden sichtbar, bevor sie Schaden anrichten. Extremwetter, neue Gesetze oder Marktveränderungen treffen Sie nicht mehr unvorbereitet.
Investitionen lassen sich gezielter planen und Strategien fundiert entwickeln. Mit belastbaren Daten statt Bauchgefühl.
Wer vorbereitet ist, kommt besser durch Krisen und punktet bei Stakeholdern. Transparenz schafft Vertrauen bei Investoren, Banken und Kunden.
Ohne Analyse keine zielgerichtete CO₂-Reduktion. Die Klimarisikoanalyse wird zum Fundament für belastbare Nachhaltigkeitsreportings und wirksame Klimastrategien.
Im Kontext der Klimarisikoanalyse haben Unternehmen ein Interesse an einem Nachweis ihres Engagements – für Gesellschaft, Stakeholder und den Gesetzgeber. Hier schaffen Nachhaltigkeitszertifikate Transparenz und Vertrauen. Besonders relevant sind:
Beide Zertifizierungssysteme verlangen einen Nachweis über das Management von Klimarisiken. Als Grundlage dient eine saubere Analyse – detailliert und nachvollziehbar.
Eine Klimarisikoanalyse bewertet, wie sich der Klimawandel auf ein Unternehmen auswirkt. Sie berücksichtigt sowohl physische als auch transitorische Risiken und schließt zudem rechtliche Haftungsrisiken mit ein. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Unternehmen, die unter die CSRD fallen, sind gesetzlich dazu verpflichtet. Aber auch außerhalb dieser Pflicht steigt der Druck: Investoren, Banken und Kunden verlangen zunehmend Transparenz. Die Analyse wird zum neuen Standard.
Es gibt physische Risiken (z.B. Extremwetter), transitorische Risiken (z.B. CO2-Abgaben, neue Gesetze) und Haftungsrisiken (z.B. Klagen wegen unterlassener Maßnahmen). Alle drei Risikotypen beeinflussen maßgeblich die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten. Unternehmen müssen nachweisen, dass ihre Tätigkeiten Umweltzielen dienen und keine anderen Ziele gefährden.
TSC steht für Technical Screening Criteria. Sie legen technische Mindestanforderungen für nachhaltige Aktivitäten fest. DNSH bedeutet "Do No Significant Harm" und soll wesentliche Beeinträchtigungen der Umweltziele vermeiden.
TSC steht für Technical Screening Criteria. Sie legen technische Mindestanforderungen für nachhaltige Aktivitäten fest. DNSH bedeutet "Do No Significant Harm" und zielt auf die Abwendung von wesentlichen Schäden an den Umweltzielen ab.