Es geht voran – langsam, etwas holprig, aber unaufhaltsam. Die CSRD-Richtlinie ist da, und sie hat jetzt schon Auswirkungen auf große Unternehmen. Denn sie müssen ihre CO₂-Emissionen offenlegen. Und wer mit ihnen arbeitet, wird das bald auch tun müssen.
Und Sie denken sich jetzt vielleicht: Ja gut, betrifft mich nicht. Die Großen sollen mal machen – die haben ja genug Ressourcen dafür. Mag sein. Aber drehen wir den Spieß mal um: Stellen Sie sich vor, Sie wären so ein großes Unternehmen und müssten jetzt eine CO₂-Bilanz erstellen.
Scope 1 und 2? Läuft. Aber jetzt wird’s knifflig.
Die direkten Emissionen sind kein großes Problem – einmal erfasst, fertig. Aber dann kommt Scope 3. Und das ist die ganze Lieferkette. Also alles, was Ihr Unternehmen einkauft, nutzt oder weiterverarbeitet. Und je nach Branche kann das bis zu 80 % der Gesamtemissionen ausmachen. Und jetzt: Es wird spannend oder doch eher anstrengend? Sie setzen sich hin und schreiben jedem, der Ihnen eine Rechnung stellt. Büromaterial? Maschinenkomponenten? Alles dabei. Jeder Lieferant müsste Ihnen eigentlich den CO₂-Wert für genau seine Leistung liefern. Klingt nach einer Menge Arbeit? Ist es auch.
Weil das ein riesiger Aufwand ist – und viele Lieferanten noch nicht so weit sind – setzen viele Unternehmen auf die Spend-based Methode. Heißt: Statt echter Daten gibt’s Schätzwerte, basierend auf dem Umsatz. Das Problem? Diese Methode rechnet lieber zu viel als zu wenig. Ihre CO₂-Bilanz sieht dadurch oft schlechter aus, als sie eigentlich ist.
80 % Schätzung – und jede Menge CO₂ obendrauf. Das Problem? Diese Methode trifft eher ins Blaue als ins Schwarze.
„Die Unsicherheit von monetären Emissionsfaktoren ist wesentlich größer als die Unsicherheit von physischen Emissionsfaktoren. Monetäre Emissionsfaktoren sind in der Regel mit einer Unsicherheit von 80 % behaftet.“
Für große Unternehmen heißt das: Ohne echte Daten geht’s nicht. Und für Sie als Lieferant? Wenn Sie keine eigenen CO₂-Werte liefern, wird geschätzt – mit einem satten Puffer nach oben. Das kann Sie im Vergleich mit anderen Lieferanten ins Hintertreffen bringen.
CO₂-Werte liefern – und sich nach vorn spielen.
Stellen Sie sich jetzt noch einmal vor, Sie sind das große Unternehmen. Einer Ihrer Lieferanten schickt Ihnen die CO₂-Emissionen direkt mit der Rechnung. Keine Rückfragen, kein Nachhaken. Einfach nutzbare Daten. Praktisch? Nein, Gold wert.
Jetzt haben Sie die Wahl:
Lieferant A: Rechnung mit CO₂-Werten
Lieferant B: Rechnung ohne CO₂-Werte
Preislich liegen beide nah beieinander. Aber wer hat wohl die besseren Karten, langfristig Lieferant zu bleiben? Nachhaltigkeit wird messbar – und viele Unternehmen setzen mittlerweile auf Lieferantenbewertungen. Manche mit EcoVadis, andere mit eigenen Systemen. Wer hier CO₂-Daten liefern kann, macht sich unersetzlich.
Die CSRD kommt in der Lieferkette an – früher oder später auch bei Ihnen
Vielleicht betrifft die CSRD Sie heute noch nicht. Aber sie löst eine Kettenreaktion aus. Große Unternehmen müssen ihre Emissionen offenlegen – und fordern die Daten ihres Lieferanten. Und diese wiederum von deren Lieferanten. Früher oder später sind auch Sie dran.
Und wenn es so weit ist? Dann brauchen Sie genaue Daten von Ihren eigenen Lieferanten.
Wie das funktioniert? Ganz einfach – mit uns.
Wir von natureOffice haben über 15 Jahre Erfahrung in der CO₂-Bilanzierung. Unser Team weiß, worauf es ankommt. Und unsere Software? Berechnet Product Carbon Footprints präzise und transparent – genau das, was Sie brauchen.
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