PROJECT TOGO+ kombiniert Naturwaldaufforstung mit einer separaten, Gold Standard-zertifizierten Absicherungskomponente aus erneuerbaren Energieprojekten (z. B. Solarenergie).
Die CO₂-Entnahmen im Naturwald beruhen auf dokumentierten Flächen- und Bestandsdaten sowie regelmäßigem Monitoring vor Ort. Die Berechnung erfolgt nach anerkannten methodischen Ansätzen für Aufforstungs- und Nature-based-Solutions-Projekte.
Die zusätzliche Absicherung über Energieprojekte basiert auf geprüften Emissionsminderungen, die nach Gold Standard-Methodologie berechnet, verifiziert und im Register dokumentiert werden. Erst nach unabhängiger Prüfung werden entsprechende Zertifikate ausgestellt und stillgelegt.
Durch die klare Trennung von biologischer CO₂-Bindung und externer Zertifikatsstilllegung bleibt die Projektlogik nachvollziehbar. Risiken aus Naturereignissen werden nicht verschleiert, sondern strukturell berücksichtigt.
Rechtssichere CO₂-Kompensation im Kombimodell
CO₂-Ausgleich steht heute unter erhöhter regulatorischer und öffentlicher Beobachtung. Begriffe wie „klimaneutral“ oder „kompensiert“ erfordern belastbare Grundlagen: eine saubere CO₂-Bilanz (Corporate Carbon Footprint, CCF), bei Produkten idealerweise einen Product Carbon Footprint (PCF), sowie eine nachvollziehbare Dokumentation der eingesetzten Projekte und Zertifikate.
Im Kombiprojekt PROJECT TOGO+ sind drei Punkte entscheidend:
- Transparente Methodik: klare Trennung von Naturwaldprojekt und Energieprojekt
- Unabhängige Prüfung: Monitoring, Verifizierung und Registrierung nach Gold Standard
- Saubere Kommunikation: keine Überversprechen, klare Begrifflichkeiten, prüfbare Aussagen
So entsteht ein Modell, das ökologische Wirkung, technische Absicherung und kommunikative Belastbarkeit miteinander verbindet.