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Strategie und Beratung
Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Müssen Sie auch nicht! Wir analysieren, entwickeln Zielpfade und begleiten Sie. Mit Augenmaß.
Dekarbonisierung bedeutet: raus aus den Emissionen, rein in eine emissionsarme oder idealerweise emissionsfreie Zukunft. Weniger CO₂-Ausstoß ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein zentraler Hebel im Kampf gegen die Klimakrise. Um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgasemissionen drastisch sinken – und zwar schnell.
Unternehmen spielen hierbei eine tragende Rolle. Nicht nur, weil sie für einen erheblichen Teil der Emissionen verantwortlich sind, sondern auch, weil sie Innovationen und Lösungen vorantreiben können. Eine Dekarbonisierungsstrategie bringt diesen Wandel auf den Punkt.
Definition und Erklärung.
Es handelt sich dabei um einen strukturierten Fahrplan, wie ein Unternehmen seine CO₂-Emissionen systematisch reduziert – und das als ganzheitliches Konzept. Von der Ist-Analyse bis zur langfristigen Zielsetzung – hier laufen alle Vermeidungs- und Reduktionsmaßnahmen zusammen.
Von effizient bis investorenfreundlich
Eine gute Dekarbonisierungsstrategie im Unternehmen zahlt sich aus. Nicht nur fürs Klima, sondern auch fürs Business. Wer heute CO₂ vermeidet, spart morgen Energie – und damit Kosten. Lieferketten lassen sich effizienter gestalten, Produktionsprozesse optimieren. Und: Banken, Investoren und öffentliche Auftraggeber achten zunehmend auf nachhaltige Kennzahlen – Stichwort Sustainable Finance.
Wer hier vorangeht, punktet beim Reporting – dank guter Nachhaltigkeitsratings. Ein klarer Vorteil im Wettbewerb um Kapital – und Kundenvertrauen.
Am Anfang steht die Analyse. Genauer gesagt: die CO₂-Bilanz. Wer seine CO₂-Bilanz berechnen möchte, kommt an Scope 1, 2 und 3 nicht vorbei. Scope 1 umfasst direkte Emissionen wie den eigenen Fuhrpark oder die Produktion. Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen zum Beispiel durch eingekauften Strom. Scope 3 erfasst vor- und nachgelagerte Emissionen, oft die größte Herausforderung. Mit Blick auf die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wird genau diese Differenzierung zukünftig Pflicht. Eine fundierte Emissionsbilanz ist daher nicht nur Basis, sondern regulatorische Notwendigkeit.
mehr zur CO₂-Bilanzierung erfahrenWas wollen wir wann erreichen? Diese Frage steht im Zentrum jeder Dekarbonisierungsstrategie. Unternehmen orientieren sich dabei zunehmend an den Science Based Targets (SBTs) – wissenschaftlich fundierten Zielvorgaben, die auf das 1,5-Grad-Ziel abgestimmt sind. Langfristig geht es dabei um Netto-Null – und damit um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen eines Unternehmens auf genau null.
So setzen Sie Science Based TargetsJetzt wird es konkret. In diesem Schritt werden Maßnahmen identifiziert, priorisiert und in einen realistischen Zeitplan überführt. Das kann die Umstellung auf Grünstrom sein, die Elektrifizierung von Fuhrparks oder neue Logistikkonzepte. Kurz: CO₂ vermeiden, wo es geht – also echte CO₂ Reduzierung.
Mehr über CO₂ Reduzierung erfahrenEine solide Kommunikation schafft Transparenz und Vertrauen. Intern wie extern. Stakeholder, Kunden und Mitarbeitende wollen wissen: Was tut das Unternehmen? Wie ernst nimmt es den Klimaschutz? Kommunikation heißt hier: Berichten, erklären, einordnen – ehrlich, nachvollziehbar und offen.
Ziele sind gut. Kontrolle ist besser. Eine Dekarbonisierungsstrategie entfaltet ihre Wirkung nur, wenn Fortschritte regelmäßig überprüft und bei Bedarf nachjustiert werden. Dafür braucht es geeignete Tools, KPIs und ein klares Reporting-Framework.
Dekarbonisierung bezeichnet den Prozess, durch den CO₂-Emissionen reduziertoder ganz vermieden werden. Ziel ist es, fossile Brennstoffe durch klimafreundliche Alternativen zu ersetzen und dadurch den CO₂-Fußabdruck deutlich zu senken – im Idealfall auf null.
Eine Dekarbonisierungsstrategie hilft Unternehmen, ihren CO₂-Ausstoß strukturiert und effizient zu senken. Sie ist die Grundlage für eine klimaneutrale Transformation, führt zu besseren Nachhaltigkeitsratings und sichert die Erfüllung der Anforderungen von Geldgebern, Banken, Investoren und dem Gesetzgeber – für eine wettbewerbsfähige Zukunft.
Banken und Investoren prüfen zunehmend, wie nachhaltig Unternehmen wirtschaften. Wer Kriterien wie die der Sustainable-Finance-Initiative erfüllt, bekommt leichter Zugang zu Kapital, verbessert seine Risikobewertung und signalisiert Verantwortung – ein echter Wettbewerbsvorteil.
Die ESRS sind ein Set verbindlicher Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU. Sie sind Teil der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und definieren, wie Unternehmen ihre Leistungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Governance) dokumentieren müssen – ein wichtiges Instrument für Transparenz und Vergleichbarkeit.
Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess: von der CO₂-Bilanz über die Strategieentwicklung bis hin zur Umsetzung und Kommunikation. Mit fundierter Beratung, digitalen Tools und zertifizierten Kompensationslösungen bringen wir Ihre Dekarbonisierungsstrategie auf die Straße – ganz praktisch, ganz konkret.